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                    <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:29:45 +0100</pubDate>
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                        <title>Chancen im Unerwarteten entdecken</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/chancen-im-unerwarteten-entdecken/</guid><pp:caseid>728658</pp:caseid><pp:subtitle>Gelungene Symbiose von Wohnen, Arbeiten, Kunst und Design unter einem Dach</pp:subtitle><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Das ADA House nördlich von Kopenhagen macht seinem Namen alle Ehre, denn Art, Design und Architecture spielen in diesem atemberaubenden Neubau eine gleichberechtigte Rolle. Entworfen hat ihn das Paar Karina Mencke und Marcus Vagnby, das schon während des Studiums sein eigenes Designbüro <a href="https://www.menckevagnby.com/" target="_blank">mencke&vagnby</a> gründete. Neben ausreichend Platz für sich und ihre zwei Kinder zum Wohnen wollten sie einen Ort schaffen, an dem sie ihren kreativen und künstlerischen Impulsen nachgehen können – mit Platz für ein Atelier, eine Galerie und ein Homeoffice. Harmonisch eingebettet in ein wunderschönes Waldgrundstück ist das in bemerkenswerter Weise gelungen.</h3><p style="text-align:justify;">Marcus Vagnby und Karina Mencke entwarfen ihr eigenes Haus zu grossen Teilen während einer siebenwöchigen Wohnmobil-Reise durch Neuseeland. Was romantisch klingt, war jedoch eher aus der Not geboren. Denn kurz vor Aufbruch ans andere Ende der Welt hatten sich die örtlichen Bauvorschriften geändert. Ursprünglich für zweistöckige Gebäude vorgesehen, wurde das für den Neubau vorgesehene Gebiet nun so umgewidmet, dass nur noch einstöckige Gebäude erlaubt waren. Sie mussten das eigentlich mit zwei Etagen geplante Haus daher komplett neu entwerfen. Das bot aber auch die Chance, den gesamten Entwurf kreativ zu überdenken. Mit Erfolg, denn die Hanglage und Besonderheiten des Grundstücks, wie den vielfältigen Baumbestand, berücksichtigten sie beim neuen Entwurf viel stärker. «Trotz der Herausforderungen haben wir tatsächlich Vorteile gewonnen, indem wir abwechslungsreiche Ausblicke und unterschiedliche Raumerlebnisse geschaffen haben, auch wenn dies bedeutete, dass wir mehr Grundfläche nutzen mussten», erklärt Marcus Vagnby, Architekt und Hausbesitzer.&nbsp;<br><br>Das u-förmige Haus basiert konzeptionell auf einem geschwungenen Dach, das sich dem Gefälle der Landschaft anpasst und einen geschützten Gartenbereich schafft. «Der Hauptgrund für diese Form war der weitreichende Blick nach Westen über den Wald, und die Lage auf einer Anhöhe, die zwar eine Herausforderung darstellte, aber auch die Möglichkeit bot, unterschiedliche Räume und Ausblicke zu schaffen», erläutert Künstlerin und Hausbesitzerin Karina Mencke. Das Haus wächst quasi aus dem Gelände heraus und lässt durch die U-Form des Grundrisses die Sonne im Verlauf des Tages in weite Teile des Gebäudes einfallen. Durch die zusätzlich in die Dachfläche integrierten Oberlichter sind in nahezu jedem Raum des Hauses die Tageszeiten unmittelbar erlebbar. Ähnlich wie bei einer Sonnenuhr ist es anhand des über den Tag hinweg unterschiedlichen Lichteinfalls möglich, die Tageszeit zu bestimmen.&nbsp;<br><br>Der abgestufte Grundriss verbindet die Innenräume behutsam mit dem abfallenden Gelände. Die Innenräume stehen sowohl mit dem teilweise vom Haus umschlossenen Garten als auch mit den gepflegten Aussenbereichen rund um das Gebäude in Verbindung. Die Öffnungen nach aussen und die Nutzung des Tageslichts sind grosszügig gestaltet.&nbsp;<br><br>Der Eingang liegt im Nordwesten. Von dort wird das Haus wird über einen als Galerie gestalteten Flur erschlossen, der nicht nur Zugang zu den unterschiedlichen Bereichen bietet, sondern auch dank grossen Fenstern und Oberlichtern im geschwungenen Dach die Kunstobjekte mit einem rhythmischen Lichtspiel besonders in Szene setzt. Die zwei Kinderzimmer und das Schlafzimmer sind nach Nordosten ausgerichtet, um das ganze Jahr über sanftes, angenehmes Licht einzufangen. Alle drei sind mit bodentiefen Fenstern ausgestattet, welche die Grenzen zwischen Innenraum und bewaldetem Aussenbereich verschmelzen lassen. Um den Kindern genug Licht zum Spielen oder Lernen in ihren Zimmern zu bieten, wurden hier zusätzlich Flachdach-Fenster in das Dach integriert. Verdunkelungs-Rollos an den Oberlichtern und Vorhänge vor den Fassadenfenstern ermöglichen in den kürzeren Sommernächten das komplette Abdunkeln für einen erholsamen Schlaf. Das Paar entschied sich dafür, in den Kinderzimmern jeweils in einem Teil des Raums eine zweite Ebene für die Schlafbereiche einzuziehen. Unter dieser bieten begehbare Kleiderschränke reichlich Stauraum. Zwischen Kinderzimmern und Schlafzimmer liegt das Familienbad, das mit einem besonderen Highlight aufwartet. Ein Flachdach-Fenster über der Dusche sorgt morgens für schönes Sonnenlicht und nachts für einen Blick in die Sterne. Geht man nach Einbruch der Dunkelheit am Badezimmer vorbei, kann man sogar das Mondlicht von oben hereinscheinen sehen.&nbsp;<br><br>Der Flur mündet im grosszügig angelegten Koch- und Essbereich, an den sich auf der einen Seite das Wohnzimmer anschliesst, auf der anderen das Homeoffice. Dem Paar war es wichtig, dass der Arbeitsbereich nahe des Hauptwohnbereichs und der Küche liegt, aber dennoch separat genug, um eine sanfte Trennung zwischen dem beruflichen und dem privaten Leben des Paares herzustellen. Eine Treppe führt von dort nach oben auf das Dach, das später noch begrünt werden und eine Dachterrasse erhalten soll. Über die zweite Treppe wird der Keller erschlossen, in dem sich das Atelier befindet. Ein Velux Flachdach-Fenster im Homeoffice sorgt für viel Tageslicht im Arbeitsbereich und schafft damit eine helle und inspirierende Umgebung für kreative Projekte. Über die Treppen und Lichtschächte fällt das Licht sogar bis in den Keller, so dass auch dort tagsüber kein Kunstlicht für das Arbeiten im dort untergebrachten Atelier benötigt wird.&nbsp;<br><br>Karinas Erfahrung als Bildhauerin prägt ihre Herangehensweise an Raum und Material, wobei sich der künstlerische Ansatz in den Formen, Farben und dem gesamten ästhetischen Konzept des Innen- und Aussenbereichs des Hauses widerspiegelt. Sorgfältig ausgewählte Farben, wie beispielsweise das dunkelrote Regal im Esszimmer, das farblich auf die Buche vor dem Fenster abgestimmt ist, und Räume, die sich im Laufe des Tages und des Jahres mit dem Licht verändern, sind weitere Aspekte, in denen sich der künstlerische Geist in der Gestaltung des Hauses widerspiegelt. Es weist zudem viele runde Details auf, um die sich das Sonnenlicht fliessend bewegen kann und so deren Materialität hervorhebt.&nbsp;<br><br>Mit dem ADA House hat das Designer-Paar bewiesen, dass sich Wohnen und Arbeiten unter einem Dach harmonisch und mit hohem Anspruch an Gestaltung realisieren lassen. Durch grosse Fensterflächen in der Fassade und zusätzliche Oberlichter in der Dachfläche sorgt Tageslicht nicht nur für helle Räume, sondern inszeniert diese und die ausgestellten Kunstobjekte mit dem Spiel von Licht und Schatten immer wieder neu.&nbsp;<br><br>Wer mehr über die die Arbeiten von Karina Mencke und Marcus Vagnby erfahren will, findet unter <a href="https://www.menckevagnby.com/" target="_blank">https://www.menckevagnby.com/</a> weitere Informationen.&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td>Projekt</td><td>ADA House, Neubau</td></tr><tr><td>Bauherr:innen</td><td>Karina Mencke und Marcus Vagnby</td></tr><tr><td>Baujahr</td><td>2023-2024</td></tr><tr><td>Standort</td><td>2840 Holte, Dänemark</td></tr><tr><td>Architekturbüro</td><td>Mencke & Vagnby&nbsp;<br>Skodsborgvej 130B&nbsp;<br>Søllerød, 2840 Holte&nbsp;<br>Dänemark&nbsp;<br><a href="https://www.menckevagnby.com/" target="_blank">https://www.menckevagnby.com/</a></td></tr><tr><td>VELUX Produkte</td><td><ul><li data-list-item-id="e2f2898b1e49252055fe06aacd848257d">6 x VELUX Flachdach-Fenster Flachglas</li><li data-list-item-id="eb285fb4a966ebe086e813d02935aa98c">2x VELUX Verdunkelungs-Rollos in Kinderzimmern</li></ul></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[carousel,latest,featured,Cases,Objektbericht,daylight,Renovation,Referenzobjekt]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 17:32:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Transformation einer Lagerhalle zu kreativem Workspace</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/transformation-einer-lagerhalle-zu-kreativem-workspace/</guid><pp:caseid>724728</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum setzt Massstäbe beim schonenden Umgang mit Ressourcen</pp:subtitle><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Im dänischen Østbirk ist mit dem Velux LKR Innovation House ein beeindruckendes Umbau-Projekt verwirklicht worden. Eine 30 Jahre alte Lagerhalle verwandelten Praksis Arkitekter in ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum für den Dachfensterhersteller. Rund 500 Mitarbeitende der VELUX Gruppe arbeiten dort jetzt an der Weiterentwicklung von Dachfenstern und Zubehör sowie anderen Innovationen, die über die Kernprodukte des Unternehmens hinausgehen. Besonders bemerkenswert: Durch Nutzung des Bestands und Wiederverwendung von dessen Materialien konnten über 55 Prozent der Materialien, die für die Realisierung des LKR Innovation House als Neubau erforderlich gewesen wären, eingespart werden. Dadurch liegt der CO2-Fussabdruck deutlich unter dem vergleichbarer Gebäude in Dänemark.</h3><p style="text-align:justify;">Basis für den Umbau war ein 30 Jahre altes Velux Lagergebäude aus Holz. Lars Kann-Rasmussen; Sohn des Gründers und damaliger Vorstandsvorsitzender der Velux Gruppe, hatte seinerzeit die Vision, aus Rücksicht auf die Umwelt ein Gebäude zu errichten, das vollständig aus Holz besteht. Wo es möglich war, wurden im alten Gebäude Beton und Stahl komplett durch Holz aus dänischen und schwedischen Wäldern ersetzt. Es wurde unbehandelt verbaut, um seine Langlebigkeit zu testen und zu erforschen, wie nachhaltig die Verwendung von Holz als primärer Baustoff ist. Diesem Ansatz verdankt das Gebäude, das im Mai 1995 erstmals eingeweiht wurde, seinen Namen «Experiment aus Holz». Bis heute hat sich dieses Experiment bewährt: Selbst das Holz der Fassade war in gutem Zustand. «Unser übergeordnetes Ziel war es daher, so viel wie möglich vom Gebäude zu erhalten und es in die Zukunft zu führen», beschreibt Architektin Mette Tony von Praksis Arkitekter den Ansatz des Umbaus, bei dem grosse Teile der alten Lagerhalle für das Velux LKR Innovation House genutzt werden konnten.&nbsp;<br><br><strong>Doch wie wird aus einer Lagerhalle ein zeitgemässes, modernes Arbeitsumfeld?&nbsp;</strong><br>«Wir suchen immer nach der Koexistenz von Alt und Neu, um das Beste aus beiden herauszuholen und eine Einheit zu schaffen, denn man muss sich auch bewusst sein, dass man nicht der letzte Architekt ist, der hier arbeitet. In 20 Jahren kommt jemand Anderes und baut das Ganze neu auf», beschreibt Mette Tony den grundsätzlichen Ansatz. «Die wichtigste Aufgabe war es, Tageslicht hereinzulassen. Indem man das Gebäude aufschnitt und diese beiden Innenhöfe einbaute, konnte man die Natur von aussen nach innen holen und so alle mit Natur umgeben und unter den Himmel einladen», fasst Mette Tony die wesentlichen Prämissen für die Planung des Umbaus zusammen. In den geschlossenen Baukörper das Lagers wurden zwei Atrien eingeschnitten und begrünt. Der erste Schritt für deutlich mehr Tageslicht im Innern und für mehr Blickverbindungen zur Natur im Äusseren. Doch um auch in der Tiefe des Gebäudes helle Arbeitsbedingungen zu schaffen, war mehr nötig. «Als wir das riesige Dach sahen, dachten wir sofort, wir könnten eine Landschaft aus Velux Dachfenstern gestalten», beschreibt Mette Tony die zweite wesentliche Veränderung. Den Gedanken setzten sie konsequent mit Velux Produktlösungen um: 387 elektrisch betriebene Schwingfenster, zwei Ausstiegsfenster mit Türfunktion für den Handwerkerausstieg auf das Dach und 26 Modular Skylights kamen zum Einsatz, alle 3-fach-verglast. Für angenehme Temperaturen auch im Sommer wurden alle Dachfenster mit aussen liegenden Hitzeschutz-Markisen ausgestattet. Bei den Modular Skylights sind innen Sonnenschutz-Rollos angebracht.&nbsp;<br><br><strong>Ressourcenschonender Umbau&nbsp;</strong><br>Im Rahmen des Umbaus zum LKR Innovation House kam Holz als Hauptkonstruktionsmaterial zum Einsatz, um die grauen Emissionen des Gebäudes zu senken. Bei der Restaurierung und Renovierung der 30 Jahre alten Lagerhalle wurde die ursprüngliche Holzkonstruktion des Gebäudes bewahrt. Indem so viele der vorhandenen Materialien wie möglich wiederverwendet oder umgenutzt wurden, konnte mehr als die Hälfte der ursprünglichen Materialien erhalten werden. Verglichen mit dem Neubau eines Gebäudes ähnlicher Grösse und Funktion konnten so ungefähr 55 Prozent bzw. 4.476 Tonnen Materialien eingespart werden.&nbsp;<br><br>Wesentlich dafür waren der Erhalt oder die Umnutzung der ursprünglichen Betonplatte, bestehenden Dachkonstruktionen und tragenden Holzbalken aus Brettschichtholz sowie der hölzernen Fassaden, Dachüberstände und inneren Betonwände. So wurde das Holz der bestehenden Fassade für die Dämmung der Aussenwand demontiert und anschliessend wieder montiert. Die in den Ausschnitten für die Innenhöfe entfernten Brettschichtholzrahmen kamen etwa in Nebengebäuden des umliegenden Gebiets oder geupcycelt für den Bau von Möbeln wieder zum Einsatz. Die vorhandene Dachfläche erhielt nur eine neue Dämmung und neue Oberlichter. Die Holzschnitte aus den neuen Fensteröffnungen kamen bei den neuen Fassaden in den Innenhöfen zum Einsatz. Weiteres Holz aus dem Bestand wurde verwendet, um notwendige Wartungen und den Austausch von Elementen zu realisieren.&nbsp;<br><br>Der vorhandene Betonboden konnte unverändert weiter genutzt werden. Innere Betonwände kamen zum einen als Wände um die Treppenkerne zum Einsatz, zum anderen wurden demontierte Elemente als Pflastersteine oder Aussenmöbel genutzt. Leichte Innenwände aus Gipskartonplatten und Mineralwolle in den Wänden wurden recycelt. Entfernte Vordächer wurden als Teil der Nebengebäude auf dem Gelände wiederverwendet. Zudem wurden viele Pflastersteine rund um das Gebäude entfernt, um einen harmonischeren Übergang zur umliegenden Natur zu schaffen. Sie wurden jedoch nicht entsorgt, sondern beispielsweise auf Parkplätzen, an Nebengebäuden oder auf Fusswegen wiederverwendet.&nbsp;<br><br><strong>Bedarfsorientierte Raumklimatisierung&nbsp;</strong><br>Das LKR Innovation House konzentriert sich konsequent auf natürliche Ressourcen und energetische Optimierung. Über ein intelligentes System zur natürlichen Lüftung, gesteuert über 400 WindowMaster WMX 804 Kettenantriebe, die per MotorLink zentral und zonenweise betätigt werden, wird ganzjährig eine bedarfsorientierte Frischluftzufuhr gewährleistet. Die mehr als 400 Velux Fenster bringen Tageslicht ins Gebäude, reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und unterstützen das passive Raumklima-Management. Im Zusammenspiel mit der thermisch optimierten Gebäudestruktur konnte so ein sehr niedriger CO2-Fussabdruck erreicht werden: Mit nur 4,6 kg CO2e/m2/Jahr liegt das Velux LKR Innovation House weit unter den dänischen Vorschriften für Bürogebäude und auch schon deutlich unter dem ab 2029 geltenden Grenzwert von 6,1 kg CO2e/m2/Jahr.&nbsp;<br><br>Die Gestaltung des thermischen Komforts in den natürlich belüfteten Räumen erfolgte anhand des adaptiven Komfortmodells. Das berücksichtigt die Auswirkungen des Aussenklimas auf den Innenraumkomfort und geht davon aus, dass sich Menschen an unterschiedliche Temperaturen im Laufe des Jahres anpassen und auch selbst Einfluss auf das Innenraumklima nehmen können. Ein Ansatz, der nicht nur den Bedarf an mechanischer Kühlung reduziert, sondern auch die Verbindung zwischen den Nutzenden und der Umgebung stärkt. Dieses Modell wird häufig zur Bewertung natürlich belüfteter Gebäude verwendet. Das LKR Innovation House ist danach in Kategorie 2 eingestuft, was bedeutet, dass die Innentemperatur innerhalb eines gemäss der europäischen Norm EN 16798 definierten Komfortbereichs bleibt und diesbezüglich keine Abstriche gemacht werden müssten.&nbsp;<br><br><strong>Die Arbeitsbereiche im LKR Innovation House</strong>&nbsp;<br>Das LKR Innovation House besteht heute aus einer Reihe von Räumen, die sowohl ineinandergreifen als auch unabhängig voneinander genutzt werden können. Das gesamte Gebäude ist durch einen natürlichen Fluss geprägt, der informelle Treffpunkte und Arbeitsbereiche entstehen lässt, die sich zu einem Gemeinschaftsgefühl verbinden. Alle Räume sind gleichberechtigt angeordnet und Funktionen klar erkennbar, wodurch ein einladendes und übersichtliches Arbeitsumfeld entsteht.&nbsp;<br><br>Betritt man das im Osten gelegene lichtdurchflutete Foyer, fällt sofort einer der grossen begrünten Innenhöfe ins Auge. Dank der grossflächig verglasten Fassaden ermöglicht er einen Ausblick in grosse Teile des Gebäudes und man erhält schnell einen Überblick, wo sich die unterschiedlichen Nutzungsbereiche befinden.&nbsp;<br><br>Das Foyer mit seiner hohen Decke dient als dynamische Fläche z. B. für Ausstellungen und Besprechungen sowie als Showroom, Lounge und Empfangsbereich. Es bietet eine direkte Verbindung zu den Werkstätten, den Büroräumen und dem Auditorium. Die Werkstätten befinden sich in dem Flügel links des Foyers und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation von Innovationen. Zudem gewährleistet ihre Lage gute Bedingungen für Lieferungen von der Südfassade aus. Die Büroräume sind entsprechend der internen Zusammenarbeit einzelner Arbeitsfelder und je nach dem erforderlichen Grad an Vertraulichkeit angeordnet. Die meisten befinden sich im Flügel rechts des Foyers an der Nordfassade, sodass sie eine schöne Aussicht bieten, ohne sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen zu müssen. Weitere Arbeitsplätze sind in Nischen und vielen kleinen Zonen neben offenen Bereichen in grossen Teilen des Gebäudes zu finden. Wer vom Eingang aus zweimal rechts geht, erreicht das Forum – ein Schauplatz für ständig wechselnde Veranstaltungen, Vorträge und Konferenzen, die Menschen aus aller Welt zusammenbringen.&nbsp;<br><br>Im Zentrum des LKR Innovation House, umgeben von den beiden begrünten Innenhöfen, liegt die Kantine, was den Speisesaal zu einer Art grünen Herzen des Hauses macht. Der direkte Zugang zu beiden Innenhöfen ist gegeben. Sie bringen Tageslicht und frische Luft in die Mitte der ehemaligen Halle. Dort sind neue Innenfassadenbereiche entstanden, die die strategische Platzierung von mehr Arbeitsplätzen an Aussenflächen ermöglichen. Auf diese Weise holt das LKR Innovation House die Natur noch weiter ins Innere und die Grünflächen werden zu einem zentralen Blickpunkt für das gesamte Haus. Im Westen befinden sich die Forschungseinrichtungen, in denen kontinuierlich Experimente stattfinden. Diese Einrichtungen sind gesichert, um ein hohes Mass an Vertraulichkeit zu gewährleisten.&nbsp;<br><br><strong>Modellprojekt mit Vorbildcharakter&nbsp;</strong><br>Das 9.500 m² grosse Lagerhaus wurde in ein 14.000 m² grosses helles und inspirierendes Arbeitsumfeld transformiert. «Mit diesem beeindruckend renovierten und neu gestalteten Gebäude verfügen wir nun über ein bestens ausgestattetes Innovationszentrum, in dem wir ausgezeichnete Produkte und Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden entwickeln können», zeigte sich Tina Mayn, Executive Vice President, Products & Innovation der Velux Gruppe, nach Abschluss des Umbaus mehr als zufrieden. Das LKR Innovation House führt als innovatives Herzstück des Unternehmens die Forschungs- und Entwicklungsbereiche des Dachfensterherstellers in einer einzigartigen und kooperativen Umgebung zusammen, die Forschung und Kreativität fördert. Die Natur ist in diesem Haus allgegenwärtig. Von jedem Raum und jedem Arbeitsplatz aus haben alle Zugang zu Tageslicht und Natur. Entstanden ist ein wegweisender Standort, der das Selbstverständnis von Velux als Unternehmen widerspiegelt: ein hohes Mass an Tageslicht und gesundem Raumklima in Gebäuden gewährleisten, um so wesentlich zu Wohlbefinden und Gesundheit der Nutzenden beizutragen.&nbsp;<br><br>Zudem erklärt Tina Mayn zur Vorreiterrolle von Velux innerhalb der Baubranche: «Das LKR Innovation House ist ein Beleg unseres Engagements für Renovierung und nachhaltigere Bauweisen und Materialien». Der Umbau des historischen Gebäudes unter Erhaltung oder Umnutzung der Materialien, aus denen er ursprünglich gebaut wurde, zeigt eines ganz deutlich: Renovierungsprojekte können die gleiche Schönheit, Funktionalität und Leistungsfähigkeit wie ein Neubau bieten, ohne die Umwelt in dessen Ausmass zu beanspruchen.&nbsp;<br> &nbsp;<br>Mehr Informationen auf <a href="https://buildforlife.velux.com/en/LKRInnovationHouse" target="_blank">https://buildforlife.velux.com/en/LKRInnovationHouse</a>&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td>Objekt</td><td>VELUX LKR Innovation House</td></tr><tr><td>Standort</td><td>Ryvej 37, 8752 Østbirk, Dänemark</td></tr><tr><td>Typologie</td><td>Umbau</td></tr><tr><td>Bauherr/Bauherrin</td><td>VELUX Gruppe</td></tr><tr><td>Bauzeit</td><td>02.2023 – 05.2025</td></tr><tr><td>Nutzung</td><td>Rund 500 Mitarbeitende der VELUX Gruppe werden zukünftig im LKR Innovation House an der Weiterentwicklung von Dachfenstern und Zubehör sowie anderen Innovationen arbeiten.</td></tr><tr><td>Grundstücksgrösse</td><td>20'000 m²</td></tr><tr><td>Brutto-Grundfläche</td><td>14'000 m² (Bestandsbau 9.500 m<sup>2</sup>)</td></tr><tr><td>Architektur</td><td>Praksis arkitekter; https://praksisarkitekter.dk/</td></tr><tr><td>Ingenieurbüro</td><td>Søren Jensen, https://www.sj.dk&nbsp;<br>(Strukturelle Planung, Heizung, Lüftung, Raumklimatisierung, Energie-Design)&nbsp;</td></tr><tr><td>Generalunternehmen</td><td>KG Hansen (Baumanagement), https://www.kgh.dk/</td></tr><tr><td>Interior Design</td><td>BRIQ (Räumliche Gestaltung), https://briqgroup.com/&nbsp;<br>Holmriss B8, Spant Studio Architects, FRIIS & MOLTKE Design und KASPER MOSE (Interior Design)&nbsp;</td></tr><tr><td>Tageslichtplanung</td><td>Oculight, https://www.oculightdynamics.com/</td></tr><tr><td>Landschaftsplanung und -gestaltung:</td><td>DetBlå Landskab, https://somdetblaa.dk/</td></tr><tr><td>Dämmwerte</td><td><ul><li data-list-item-id="e4f14879b6cef153d5ddd130dffba23e9">U-Wert neue Aussenwand = 0.19 W/(m²K)<ul><li data-list-item-id="eaaca09d56a675ee9338318feb522608b">U-Wert Wand Bestand = 0.20 W/(m²K)</li></ul></li><li data-list-item-id="e65207888195fde46323d00e95e5bdc0c">U-Wert Bodenplatte = 0.27 W/(m²K)</li><li data-list-item-id="e5c620ed3a6535f06f882d9de33716877">U-Wert neues Dach = 0.11 W/(m²K)<ul><li data-list-item-id="ed190a2b1781aee9893d2d8f96effa7d7">U-Wert Dach Bestand = 0.17 W/(m²K)&nbsp;</li></ul></li></ul><p>Uw-Wert-Fenster = 0.8 - 1.4 W/(m²K)&nbsp;</p></td></tr><tr><td>Energiebedarf</td><td>38,6 kWh/m² jährlich</td></tr><tr><td><ul><li data-list-item-id="ea1d5a5a469ebf79ecf8939e7b9619688">VELUX Produkte</li></ul></td><td><ul><li data-list-item-id="e92beac11a6f08577d3d24d3178d23eb3">387 elektrisch betriebene Schwingfenster (48 davon als primärer Rauchabzug eingeplant)<ul><li data-list-item-id="e4172d866ffc448eb47f37e48812a68f0">3-fach-Verglasung</li><li data-list-item-id="e889593daa29208c0da1e5bde673f8a1f">vorwiegend in der Grösse 94x160 cm</li><li data-list-item-id="ed00a8e91a65302ab231bdce13cfda8a9">ausgestattet mit aussenliegenden Hitzeschutz-Markisen</li></ul></li><li data-list-item-id="eaac5be50268424049e917780c2066db6">2 Ausstiegsfenster mit Türfunktion für den Handwerkerausstieg auf das Dach</li><li data-list-item-id="e865c0e160ea136faf8d9fd9fb6bf3afb">26 Modular Skylights<ul><li data-list-item-id="e4c1cf845e45cb1f62eb3d99f0becfc60">3-fach-Verglasung</li><li data-list-item-id="e103e6708910e8f1ec0df4d53c6f4550c">ausgestattet mit innenliegenden Sonnenschutz-Rollos&nbsp;</li></ul></li></ul></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Referenzobjekt,Cases,Innovation,daylight,tageslicht,LKR Innovation House,latest,carousel]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 10:52:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Open House: Viel Licht und Loft-Flair hinter schwarzer Holzfassade</title>
                        <link>https://press.velux.ch/open-house-viel-licht-und-loft-flair-hinter-schwarzer-holzfassade/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/open-house-viel-licht-und-loft-flair-hinter-schwarzer-holzfassade/</guid><pp:caseid>688731</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Als Agnes und Daniel Pommerenke das Haus im nördlich von Ulm gelegenen Heidenheim kauften, sah es aus wie ein typisches 80er Jahre Gebäude. Der Grundriss war von kleinen, eher verschachtelten Räumen geprägt. Dennoch erkannten sie das Potential und entschieden sich, hier ihre ideale Wohnvorstellung einer hellen Loft-Atmosphäre zu verwirklichen. Neben der Öffnung des Grundrisses setzten sie auf grosse Glasflächen in der Fassade und Velux Lichtbänder im Dachgeschoss. Nach der Modernisierung wirkt das Gebäude wie ein Neubau: Moderne, grosszügige und helle Räume im Wohnbereich sowie ein von Panorama-Ausblicken und Tageslicht verwöhntes Dachgeschoss.</h3><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Der Wunsch von Anfang an: ein Zuhause schaffen, in dem sie sich mit Katze «Coco» wie im Urlaub fühlen. «Als wir das Haus das erste Mal sahen, hatten wir schon die Idee, dass wir da Freiheit und Offenheit brauchen, dass wir Licht brauchen», erzählt Agnes Pommerenke. Daher war die grösste Herausforderung, das Bestandshaus mit den zahlreichen kleinen Räumen so umzugestalten, dass es grosszügig und offen wirkt und den Charakter einer Loftwohnung erhält. Gleichzeitig musste das gesamte Gebäude energetisch saniert werden. Dafür holte sich das Ehepaar professionelle Unterstützung von 2P-Raum Architekten, die den Umbau von der Planungsphase über die Ausschreibung und Vergabe der Gewerke bis zur Bauleitung begleiteten.&nbsp;<br><br><strong>Black Beauty&nbsp;</strong><br>Die moderne Verwandlung fällt bereits von aussen ins Auge mit einem optischen Highlight: Eine schwarze Holzfassade, mit der das komplette Haus inklusive des Dachs verkleidet wurde. Nicht nur ästhetisch ist die Holzverkleidung eine Besonderheit, denn sie wurde mit einer alten japanischen Technik bearbeitet, der sogenannten «Shou Sugi Ban». Hierbei wird durch eine kontrollierte Verkohlung der äusseren Schicht Holz auf natürliche Weise konserviert. Es ist dadurch wasserabweisend, resistent gegen Schimmel- und Insektenbefall und so haltbar, dass für bis zu 80 Jahre keine Nachbehandlung notwendig ist. Zudem arbeitet dieses traditionelle Verfahren die Struktur des Holzes heraus, so dass die Schönheit der Maserung zur Geltung kommt.&nbsp;<br><br><strong>Freiheit, Luft und Licht&nbsp;</strong><br>«Trotz der umfassenden Veränderungen konnten wir die Kubatur des Gebäudes unverändert belassen, so dass die komplette Sanierung ohne Baugenehmigung umgesetzt werden konnte», erzählt Mark Pupke von 2P-Raum Architekten. Auf der rund 180 m2 grossen Wohnfläche über drei Etagen ist nach dem zehnmonatigen Umbau eine zeitgemässe Raumaufteilung entstanden. Weil die Hanglage des Hauses den Tageslichteinfall im Erdgeschoss deutlich einschränkt, hat sich das Ehepaar Pommerenke dort gegen einen klassischen Wohnbereich entschieden. Stattdessen befindet sich im Eingangsbereich ein Büro und ein kleines Appartement für Gäste sowie eine Werkstatt, Heizung und Hauswirtschaftsräume im Bereich des Treppenhauses.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Über die Treppe gelangt man direkt in den grosszügigen Wohn-, Koch- und Essbereich mit Kaminecke im ersten Obergeschoss. Um diesen offenen Bereich zu schaffen, mussten einige Wände entfernt werden. Lediglich ein Gäste-WC ist heute noch als separater Raum auf dieser Etage vorhanden. Im zweiten Obergeschoss unter dem Satteldach war die Veränderung durch den Umbau besonders gross. Agnes und Daniel liessen hier alle alten Innenwände entfernen. So entstand aus drei Räumen ein Loft-artiges Dachgeschoss. Auf der kühleren Nordwestseite liegt das neue Schlafzimmer des Ehepaars, während der offene Ankleidebereich auf der Südostseite des Daches in ein grosszügiges und helles en-suite Bad mit lediglich einer Trennwand und freiem Durchgang übergeht. Ein Highlight ist die zu beiden Seiten begehbare Dusche.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">In Kombination mit grossen Glasflächen in den Wänden und Dachschrägen ist nach der Modernisierung eine luftige und von Tageslicht erfüllte Atmosphäre entstanden, die einen Bezug nach draussen zur Natur schafft und das von Daniel und Agnes gewünschte Urlaubsfeeling kreiert. «Uns war auf jeden Fall wichtig, dass wir in der Natur drin sind, dass wir helle Räume haben mit natürlichem Licht. Ich denke, das ist uns durch diese Vielzahl von Fenstern wirklich richtig gut gelungen», erzählt Daniel begeistert.&nbsp;<br><br><strong>Smarte Dachfenster für Komfort und Wohlbefinden&nbsp;</strong><br>Insgesamt neun Dachfenster, zum Grossteil mit Süd-Ost-Ausrichtung, öffnen jetzt das Dachgeschoss und bieten für die Loft-Atmosphäre viel natürliches Licht. Dabei entschieden sich Daniel und Agnes für die Velux Lösung Lichtband, die ein Schwing- oder Klapp-Schwing-Fenster mit einem festverglasten Zusatzelement darunter kombiniert. Durch den schmalen Übergang zwischen den Elementen entsteht ein bodentiefes Panorama mit mehr Lichteinfall. Gleichzeitig wurde durch die grossen Dachfensterflächen zusätzliche Stehhöhe in der Dachschräge gewonnen. So konnten die Bauherren auf klassische Gauben mit notwendiger Baugenehmigung komplett verzichten und damit Zeit und Nerven sparen.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Da die Dachkonstruktion bereits im Vorfeld durch den Architekten mit der Zimmerei abgestimmt wurde, war die Umsetzung und der Einbau der Dachfenster einfach auszuführen und dauerte lediglich zwei Tage. «Wir haben mit dem gewählten Velux System Raumhöhe gewonnen, viel Licht in das Dach bekommen und einen neuen schönen, ja sogar extrem hellen Wohnraum geschaffen», resümiert Daniel. «Der neue Lichtanteil und die Sonneneinstrahlung sind enorm und man hat nicht das Gefühl im ‘Dach’ zu sein», ergänzt Agnes. Für sie hat die Öffnung des Dachgeschosses auch einen erheblichen Einfluss auf ihr Wohlbefinden und die Wohngesundheit. «Wenn ich die Fenster öffne, dann atme ich. Dann lebe ich. Dann fühle ich mich einfach frei».&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Für die Steuerung des Lichteinfalls und die nötige Privatsphäre sind die grösstenteils nach Südost ausgerichteten Dachfenster mit elektrischen Verdunklungs-Rollos ausgestattet. Sowohl Dachfenster als auch Zubehör können die Pommerenkes mit dem Smart-Home-System Velux Active intelligent steuern. Denn das System überwacht mit Sensoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Konzentration im Raum und öffnet die elektrischen Dachfenster zum Lüften automatisch so, dass ein gesundes und angenehmes Raumklima entsteht oder fährt das Verdunkelungsrollo aus. «Wir lieben diese frische Luft zum Einschlafen. Oft auch dann wirklich noch Sterne beobachten, wenn der Himmel klar ist. Dann fährt das Rollo runter. Dann schlafen wir ganz frisch ein und stehen auch so auf», beschreibt Agnes. Zusätzlich haben sich die Beiden mit «Velux Touch» für eine Touchscreen Steuerung an der Wand entschieden, über die sie via Funk Fenster und Rollos selbst bedienen können.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Auch sonst gestaltete das Ehepaar die Gebäudetechnik so smart wie möglich bei Licht, Steckdosen und Aussenbeleuchtung. Im kompletten Haus entschieden sie sich für Spachtelboden als einheitlichen Bodenbelag, der fugenlos ist und dadurch sehr homogen wirkt. Für die Wände wurde feiner Rauputz verwendet sowie Malervlies, das dank seiner Luftdurchlässigkeit auch in Feuchtbereichen zu einem gesunden Raumklima beiträgt.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Das Ergebnis spricht für den Mut der Bauherren, ihre Vision konsequent zu verfolgen. Der ursprüngliche Bestandsbau ist heute kaum noch zu erkennen. Trotzdem waren sie sich immer sicher, dass sie auf dem Weg zu ihrem Traum-Zuhause sind. «Als wir die Immobilie zum ersten Mal sahen, haben wir gewusst, wie sie aussehen muss. Genauso ist es geworden – schlicht, schwarz mit einem maximal geöffneten Wohnraum», schwärmt Agnes.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Cases,featured,latest,carousel,VELUX,Dachfenster,Referenzobjekt]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 16:39:32 +0100</pubDate>
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                        <title>Vom verwinkelten Dachgeschoss zum lichterfüllten Maisonette-Wohntraum</title>
                        <link>https://press.velux.ch/vom-verwinkelten-dachgeschoss-zum-lichterfuellten-maisonette-wohntraum/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/vom-verwinkelten-dachgeschoss-zum-lichterfuellten-maisonette-wohntraum/</guid><pp:caseid>687716</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Um ihren eigenen Wohntraum zu verwirklichen, legten Hannah und Matthias zwei Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss zusammen. Dabei nahmen sie umfangreiche Änderungen an den Grundrissen vor, um ihren Wohnmittelpunkt im obersten Stockwerk einzurichten. Mit beeindruckendem Ergebnis: Ihre Vision vom offenen und Licht erfüllten Wohnen über den Dächern der Stadt wurde Wirklichkeit.</h3><p style="text-align:justify;"><br>Nach einem Jahrzehnt in Berlin, umgeben vom Trubel der Hauptstadt, entschlossen sich Hannah und Matthias zu einem grossen Schritt: Die Rückkehr in Hannahs Heimatstadt Düsseldorf, um den handwerklichen Familienbetrieb in dritter Generation zu übernehmen. Bevor der berufliche Neustart erfolgen konnte, mussten sie zunächst eine neue Wohnung finden – bevorzugt im Dachgeschoss. «Wir haben in Berlin auch schon in einer Dachgeschosswohnung gewohnt, mit ganz vielen Velux Fenstern. Wir haben dann hier etwas Ähnliches gesucht und fanden es relativ schwierig. Und dann ist es wie Schicksal gewesen», erinnert sich Hannah. Sie erfuhren davon, dass in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf zwei nebeneinanderliegende Dachgeschoss-Maisonette-Wohnungen frei wurden. Mit einem Panoramablick auf eine Kastanienallee auf der einen und den Düsseldorfer Stadtwald auf der anderen Seite thronten die Wohnungen zwischen den Baumkronen. Genau dieses Wohnen mit Baumhausgefühl wünschten sich Hannah und Matthias für ihren neuen Lebensabschnitt. Die Freude war darum gross, als sie die Zusage bekamen. Ihr Plan: Aus den beiden eher verwinkelten Wohnungen mit kleinen Räumen sollte ein lichtdurchfluteter und offener Wohnraum mit weitem Ausblick in den Himmel und die Bäume entstehen.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Raumaufteilung neu interpretiert</strong><br>Der Umbau sollte nicht nur die beiden Wohnungen zusammenführen, sondern etwas ganz Neues, geprägt von der Kreativität und den Visionen des Ehepaares, entstehen lassen. Entgegen der gängigen Praxis, Wohnzimmer, Essbereich und Küche im unteren Stockwerk einzurichten, wollten sie diese ins oberste Geschoss verlegen. Denn mehr Tageslicht, insbesondere durch die Dachfenster, und der bessere Ausblick auf die grüne Umgebung sind dort das grose Plus. «Für uns war sonnenklar, oben spielt sich das Leben ab. Und deshalb war für uns auch klar, dass das Herzstück unseres Alltags, nämlich zusammen Kochen, Essen und Wohnen, hier oben hinkommt», erzählt Hannah heute begeistert.</p><p style="text-align:justify;">Im dunkleren unteren Stockwerk, wo sich vorher jeweils Küche, Wohnzimmer und Gästebad befanden, sollten Rückzugsräume wie Schlaf- und Arbeitszimmer sowie Kinderzimmer, Haupt- und Gästebad ihren Platz finden. «Unten ist es deutlich dunkler. Oben ist das ganze Licht geparkt. Deshalb haben wir, soweit es die Statik hergegeben hat, oben aufgemacht», berichtet Hannah. Und das taten sie nach Beratung mit Architekten und Statiker konsequent – die Grundrisse änderten sich komplett. Wo früher im oberen Stockwerk der beiden Maisonette-Wohnungen je ein Schlaf- und Badezimmer ihren Platz hatten, sollte nun ein einziger offener Raum mit Wohn-, Ess- und Kochbereich das Zentrum des Familienlebens werden. Dafür wurden alle Zwischenwände entfernt und zur Gewährleistung der Statik Querbalken mit Stützen eingebracht. Zudem verzichteten sie auf einen der Treppenaufgänge, da dieser durch die Zusammenlegung der beiden Wohnungen zur Erschliessung des oberen Dachgeschosses nicht mehr benötigt wurde. Die Decke wurde geschlossen und bietet nun zusätzliche Wohnfläche. Den anderen Treppenaufgang verbreiterte das Paar und ersetzte die alte Wendeltreppe durch eine moderne schwarze Stahltreppe.</p><p style="text-align:justify;">Ausserdem liessen sie die eher schmale Dachterrasse, die auf der Dachgaube des unteren Stockwerks aufgesetzt ist, auf die gesamte Breite der Unterkonstruktion vergrössern. Heute geniesst die Familie den einladenden und sonnigen Aussenbereich auf der Südseite, der den zentralen Koch- und Essbereich in den Sommermonaten ideal erweitert.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Licht, das den Raum verändert</strong><br>Durch den Umbau ist ein einziger offener, lichtdurchfluteter Raum im Obergeschoss entstanden, der zum Kochen, Wohnen und Entspannen einlädt. Durch das Entfernen der Wände und grössere Dachfenster ist er lichtdurchflutet. Das Zentrum bildet ein leuchtend weisser Küchenblock. Während auf der einen Seite eine gemütliche und von viel Licht verwöhnte Sofaecke eingezogen ist, profitiert auf der anderen Raumseite der Treppenaufgang vom zusätzlichen Lichteinfall. Der Clou: Durch die Verbreiterung der ursprünglichen Treppenöffnung gelangt von oben auch viel Tageslicht bis in die untere Etage.</p><p style="text-align:justify;">«Dächer werden oft stiefmütterlich behandelt, dabei ist das Dachgeschoss eigentlich das Filetstück, was oft aber nur durch Velux Fenster zum Vorschein kommt», meint Hannah. Um neben dem Tageslicht auch den Ausblick auf die Baumkronen ohne störende Dächer geniessen zu können, wichen Hannah und Matthias von der üblichen Einbauhöhe ab und liessen die Dachfenster weiter oben als üblich platzieren.</p><p style="text-align:justify;">Eine clevere Lösung setzte das Ehepaar in der offenen Küche um: Statt einer herkömmlichen Dunstabzugshaube wurde ein Velux Flachdach-Fenster über der Kücheninsel eingebaut. Dieses kann per Funksteuerung geöffnet werden und sorgt dafür, dass Wasserdampf und Kochgerüche direkt oben aus dem Fenster entweichen. Zudem ist die tief im Raum liegende Arbeitsfläche so bestens belichtet. «Als diese Lichtkuppel installiert worden ist, hat man schon das Raumgefühl gehabt. Und als dann die Küche dazukam und das Kochfeld genau unter der Lichtkuppel war, ist alles zusammengekommen, was zusammenkommen sollte. Das hat sich verdammt gut angefühlt», schwärmt Hannah von ihrem ersten Eindruck.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Gesundes Raumklima und Hitzeschutz smart gelöst</strong><br>Im Zuge des Austausches der Dachfenster hat das Paar auch gleich mit solarbetriebenen Rollläden in den Hitzeschutz investiert. So sind auch ohne Klimaanlage angenehme Temperaturen im Dachgeschoss garantiert. Das Flachdach-Fenster über der Kochinsel ist mit einer lichtdurchlässigen Hitzeschutz-Markise ausgerüstet. Mit dem Zubehör Velux App Control können alle Rollläden und die Markise per Smartphone oder Sprachbefehl bedient werden. «Dann braucht es die einzelnen Fernbedienungen nicht mehr und alles ist mit dem Handy steuerbar», erklärt Hannah und schwärmt von den smarten Funktionen. «Mit der Zeitschaltuhr kann ich morgens automatisch die Rollläden runterfahren lassen, damit es nicht so heiss wird an Sommertagen, weil ich es sonst vergessen würde. Und dabei herrlich einfach zu bedienen». Bei den Fassadenfenstern hingegen verzichteten Hannah und Matthias auf eine Verschattung. Wenn es dadurch im Sommer doch einmal etwas wärmer wird, ermöglichen die Fenster auf beiden Seiten des Raumes eine effektive Querlüftung, so dass man die Wohnung mit der kühlen Abendluft schnell angenehm klimatisieren kann.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Interior-Design mit persönlicher Expertise</strong><br>Bei der Wandgestaltung zeigt sich die Expertise durch den eigenen Malerbetrieb der Familie. Für den Wohn-Essbereich kreierte und produzierte Hannah extra neue Farbtöne. Sie setzte dabei bewusst auf dezentere Farben wie warmes Grau, Beige und gebrochenes Weiss, die das Sonnenlicht reflektieren und eine luftige Atmosphäre im Raum schaffen. Sie harmonieren zudem gut mit der natürlichen Holzoptik des neu verlegten Parkettbodens. Im unteren Geschoss verwendete sie auch kräftige Farbtöne wie ein tiefes Blau im Gästebad sowie dunkle Tapete und Farbe im Schlafzimmer. Im Kinderzimmer lädt ein grosses Wandmotiv zum Träumen von Abenteuern mit Eichhörnchen und Rotkehlchen im Kletterbaum ein.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Von der Vision zum persönlichen Wohntraum</strong><br>Das neue Tageslicht im Dachgeschoss ist für Familie Seelhorst-Berchthold zu einem Erlebnis geworden. Vom ersten Sonnenstrahl am Morgen, der den Weg zur Kaffeemaschine begleitet, bis hin zum abendlichen Lichtspiel, das die liebevoll gestalteten Details der Einrichtung in Szene setzt, wird das natürliche Licht zum ständigen Begleiter. «Ich wollte kein Haus. Ich wollte nur Himmel, Sonne und Baumwipfel», erzählt Hannah mit einem Lächeln und beschreibt das Gefühl, in einem Baumhaus zu leben.</p><p style="text-align:justify;">Hannah und Matthias haben sich mit ihrer Maisonette-Wohnung nicht nur einen Wohntraum erfüllt, sondern auch einen Ort kreiert, der ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Jedes Detail ist durchdacht, jeder Winkel erstrahlt in neuem Glanz. Ein Zuhause, in dem die kleine Familie heute mit Sohn Carl und Hund Willi den Wohnkomfort jede freie Minute geniessen kann. «Ich wohne jetzt drei Jahre hier, und ich komme immer noch manchmal hier hoch und muss mich kneifen, weil’s so schön ist», freut sich Hannah.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Hintergrundinformation Dachfenster-Beratung</strong><br>Wer Unterstützung bei der Planung und Umsetzung seines Dachfenster-Projekts wünscht, kann sich direkt an Velux wenden. Nach einem telefonischem Erstgespräch, erfolgt eine persönliche Vor-Ort-Tageslicht-beratung. Um sich die Planung besser vorstellen zu können, wird eine 3D-Visualisierung der Dachräume mit der gewünschten Dachfensterlösung erstellt, die den jeweiligen Lichteinfall simulieren. Bei Gefallen unterstützt Velux bei der Auswahl eines regionalen Handwerksbetriebs, der die Umsetzung übernimmt. Mehr Informationen unter <a href="http://www.velux.ch/service/rundum-service" target="_blank">velux.ch/service/rundum-service</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,Referenzobjekt,architektur,VELUX,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:37:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Lichtdurchflutet wohnen mit historischem Charme</title>
                        <link>https://press.velux.ch/lichtdurchflutet-wohnen-mit-historischem-charme/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/lichtdurchflutet-wohnen-mit-historischem-charme/</guid><pp:caseid>684999</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Die dänische Kreativdirektorin Lene Ostenfeldt hat im ehemaligen Hotel Postgaarden in Sorø (DK) mit viel Gespür und ausgewählten Materialien ein helles und stilvolles Zuhause geschaffen. Im Zuge einer denkmalgerechten Sanierung im Jahr 2022 entstanden individuell gestaltete Wohnungen aus den einstigen Hotelzimmern. Eine vollständige Erneuerung der Dachkonstruktion und der Einbau von 21 VELUX Dachfenstern sorgen nun in jeder einzelnen für optimale Lichtverhältnisse und ein angenehmes Raumklima.</h3><p style="text-align:justify;">Mit seiner bewegten Geschichte hat das ehemalige Hotel Postgaarden schon immer eine besondere Rolle gespielt. Ursprünglich zur Zeit von König Christian IV. erbaut, diente es als beliebte Herberge und Gasthof. Im 18. Jahrhundert wurde es zu einem Anziehungspunkt für prominente Persönlichkeiten wie H.C. Andersen, J.S. Ingemann und Ludvig Holberg. Nach einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2022, durchgeführt unter der Aufsicht der Stadtverwaltung und des Sorø Museums, hat das Gebäude seinen historischen Glanz zurückerlangt und bietet gleichzeitig modernen Wohnraum. Ein besonderes Highlight: Jede der Wohneinheiten verfügt über einen eigenen Balkon oder eine kleine Gartenfläche, die sich harmonisch um das imposante Orangeriegebäude im Innenhof gruppieren – ein Treffpunkt für die Bewohner:innen. Eine davon ist die kreative Allrounderin Lene Ostenfeldt. Sie hat sich bewusst für eine Wohnung in diesem einzigartigen Haus entschieden.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Ein Zuhause mit Geschichte</strong><br>«Ich habe mich für die Wohnung wegen der Seele des Gebäudes und der sorgfältigen Renovierung entschieden, die mit den ausgewählten Materialien einen besonderen Charme bewahrt», berichtet die Kreativdirektorin, Stylistin, Buchautorin und Innenarchitektin Lene Ostenfeldt. Besonders begeistert zeigt sie sich von der Lichtführung in ihrer Wohnung, die dank der vielen VELUX Dachfenster zu jeder Tageszeit eine behagliche Atmosphäre schafft. «Das Licht in allen Räumen ist einzigartig – morgens weckt mich die Sonne, nachmittags geniesse ich das helle Tageslicht und abends verwandelt sich das Wohnzimmer in ein goldenes Lichtmeer», schwärmt Lene. Auch den Zugang zu ihrem Balkon schätzt sie sehr, denn an Sommerabenden geniesst sie dort den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein. «Das grosse Wohnzimmer mit Wohnbereich, Essplatz und offener Küche führt direkt auf den Balkon, auf dem den ganzen Tag über die Sonne scheint», ergänzt sie. Trotz der Dachschrägen hat sie ihre Wohnung so eingerichtet, dass sie das Tageslicht durch die Dachfenster optimal nutzen kann, indem sie die Möbel gezielt nach deren Position ausrichtet. «Alles wirkt hier klar und unaufdringlich, mit feinen Details, hochwertigen Materialien und charmanten Ecken, die den Raum ideal nutzen», beschreibt sie die besondere Atmosphäre, die für sie wie eine moderne Zeitkapsel wirkt.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Tradition trifft Moderne</strong><br>Die Sanierung des Postgaarden war eine herausfordernde Aufgabe, denn es galt, die historische Substanz trotz der zahlreichen Umbauten über die Jahrhunderte zu bewahren. Die umfassenden Arbeiten, inklusive einer vollständigen Erneuerung der Dachkonstruktion, dauerten insgesamt 10 Monate. Jeder Schritt – von der Wahl der Farben für Holzarbeiten, Fenster und Türen bis hin zur Fassadengestaltung – musste von der Gemeinde Sorø und dem Sorø Museum genehmigt werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Verbindung von Alt und Neu: Moderne Elemente fügen sich harmonisch in die historische Bausubstanz ein.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span><strong>Tipps für den Wohnkomfort unter Dachschrägen</strong></span><br><span>Besonders bei Dachwohnungen mit schrägen Wänden kann es eine Herausforderung sein, den Raum optimal zu gestalten. Innenarchitektin Lene Ostenfeldt hat daher ein paar praktische Tipps, um das Beste aus solchen Räumen herauszuholen:</span></p><ul><li style="text-align:justify;"><span>Möbel etwas von der Wand abrücken, um Abstand zu den Dachschrägen zu schaffen und den Raum grösser wirken zu lassen.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Hohe, schmale Möbel wie deckenhohe Regale maximieren den Raum optisch.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Sitzmöbel in der Nähe der Dachfenster platzieren, um das natürliche Licht bestmöglich zu nutzen – ein Sessel direkt unter einem schrägen Fenster lädt zum Blick in den Himmel ein.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Flächen nicht überladen, um ein luftiges Raumgefühl zu bewahren.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Verschiedene Materialien wie Metall, Holz, Stein und Glas kombinieren, um Licht zu reflektieren und Bewegung in den Raum zu bringen.</span></li></ul>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,carousel,Referenzobjekt,VELUX,tageslicht,daylight,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 09:49:20 +0100</pubDate>
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                        <title>Zum Baden in die Küche</title>
                        <link>https://press.velux.ch/zum-baden-in-die-kueche/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/zum-baden-in-die-kueche/</guid><pp:caseid>583648</pp:caseid><pp:subtitle>Velux Objektbericht – Dachaufstockung Lausanne</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Mit der Dachaufstockung eines Mehrfamilienhauses in Lausanne gelang dem Team von localarchitecture eine beispielhafte Form der Verdichtung. Der leicht asymmetrische Dachaufbau schafft zehn neue Wohnungen, die sich durch viel Tageslicht und offen gestaltete Lebensräume auszeichnen. In einer der Maisonette-Wohnungen hat sich der Büropartner Manuel Bieler mit Gespür für Materialien und zeitgenössisches Design ein stilvolles Familien-Zuhause eingerichtet – und die Badewanne ungewöhnlich in Szene gesetzt.&nbsp;</strong><br><br>Das Gebäude in einem historischen Stadtteil von Lausanne war Ende der 1960er-Jahre entstanden und wurde 2022 durch das Architekturbüro localarchitecture um eine zweigeschossige Dachaufstockung aus Holz erweitert. Mit dem neuen Mansarddach gelang den Architekt:innen nicht nur eine formale Hommage an die umliegenden Häuser, sie schufen zusätzlichen Wohnraum in begehrter Innenstadtlage, der von einer flexiblen Grundrissgestaltung und viel Tageslicht profitiert. Verglaste Loggien und grossformatige Dachfenster von Velux sorgen für lichtdurchflutete Räume und beeindruckende Ausblicke über die Stadt. „Natürliches Licht ist eines der wichtigsten Themen in der Architektur“, betont Manuel Bieler von localarchitecture, der gemeinsam mit seiner Partnerin und zwei Kindern in einer der zehn neuen Wohnungen lebt. Mit viel Holz, hellen Farben und ausgewählten Möbeln hat die Familie ein stilvolles und familiäres Zuhause geschaffen.&nbsp;<br><br><strong>Offen gestalteter Wohnraum mit Urlaubsflair&nbsp;</strong><br>Vom Eingangsbereich gelangt man direkt ins Kernstück der 110 m2 grossen Maisonettewohnung, dem ausladenden Wohn- und Essbereich, in dem sich ein Grossteil des Familienlebens abspielt. Hier hat sich die Familie eine gemütliche Sofa Lounge eingerichtet, die zum Verweilen einlädt und von wo aus man durch ein grosszügiges Dachfenster direkt ins Freie blicken kann. Das einfallende Tageslicht schafft eine besonders angenehme Atmosphäre, die zusätzlich von der beeindruckenden Raumhöhe mitsamt freigelegten Balken profitiert. Weiss lackiertes Fichtenholz an Wänden und Decke setzt sich optisch vom dunkleren Parkettboden ab und lässt einen angenehmen Kontrast entstehen.&nbsp;<br><br>Eine freistehende Bar-Insel trennt den Wohnraum visuell zur Küche hin leicht ab und ist gleichzeitig offener Begegnungsort. Von hier aus überblickt man den ganzen Raum – bis über die verglaste Loggia hinaus. «Mein Lieblingsplatz», meint Manuel Bieler. «An sehr sonnigen Tagen trage ich beim Kochen sogar eine Sonnenbrille - es entsteht richtiges Urlaubsgefühl, das schätze ich im Alltag sehr», ergänzt er.&nbsp;<br><br><strong>Badewanne ins Zentrum gerückt&nbsp;</strong><br>Nicht nur die Grenzen zwischen Urlaub und Alltag verschwimmen in der Wohnung. Mit der ungewöhnlichen Positionierung der Badewanne im offenen Treppenaufgang von der Küche ins Obergeschoss vermischen sich auch Privatsphäre und Öffentlichkeit. «Die Auseinandersetzung mit Schwellen räumlicher und sozialer Intimität ist ein Hauptmerkmal der Arbeit von localarchitecture», beschreibt Manuel Bieler. «Dieser Ort wirft interessante Fragen zur Privatsphäre innerhalb einer Familie auf», meint er mit Blick auf die eingelassene Badewanne, um die herum sich Gäste auch mal zum Aperitif versammeln und den Ausblick auf den Genfersee geniessen.&nbsp;<br><br><strong>Private Rückzugsorte mit Blick in den Himmel</strong><br>Mehr Raum für privaten Rückzug bietet das obere Stockwerk der Maisonette-Wohnung. Im vorderen Bereich zur Treppe hin, befindet sich eine offen gestaltete Galerie mit Bibliothek und Platz fürs Home Office. Zur anderen Seite hin grenzen zwei Schlafräume und ein Badezimmer. Sie sind abgetrennt durch Türen aus Lärchenholz, die in ihrer Form an ein archetypisches Haus erinnern und die Geometrie des Dachs aufnehmen. Mit der Realisierung des Schlafzimmer unter dem Dach hat sich Manuel Bieler einen lang gehegten Wunsch erfüllt: «Ich wollte schon immer unter einem ‚Velux‘ (frz. Dachfenster) schlafen, die Sterne als Letztes am Tag sehen und die Sonne, wenn ich aufwache. Wenn die Stadt einschläft, gibt es nicht viel störendes Licht, daher schliessen wir normalerweise nicht die Jalousien».&nbsp;</p><table><tr><td colspan="2"><strong>Möblierung und Innenarchitektur - Brands (Auswahl)</strong></td></tr><tr><td>Wohnzimmer:</td><td>Fireside Chair von Ligne Roset. Leuchte: Vintage, HiFi Stereo: Bang & Olufsen vintage</td></tr><tr><td>Küche:</td><td>Regal USM Haller. Leuchte: Moooi Design.</td></tr><tr><td>Essbereich:</td><td>Stühle: Marcel Breuer, Thonet. Esstisch: USM Haller. Leuchte: Charlotte Perriand</td></tr><tr><td>Badewanne:</td><td>Schmidlin DUETT</td></tr><tr><td>Toilette:</td><td>Laufen</td></tr><tr><td>Galerie:</td><td>Leuchten von Artemide, Zangra und Vintage. Stuhl: Marcel Breuer, Thonet.</td></tr><tr><td>Armatur:</td><td>Hansgrohe, Waschbecken: Laufen.</td></tr><tr><td>Accessoires:</td><td>Uten.Silo von Vitra (Toilette)</td></tr><tr><td>Parkett:</td><td>Stöckl Parkett (Actus)</td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[latest,carousel,featured,Referenzobjekt,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 05 Sep 2023 10:14:40 +0200</pubDate>
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                        <title>Gestaltete Dachlandschaften</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/gestaltete-dachlandschaften/</guid><pp:caseid>564037</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Zwei neue Mehrfamilienhäuser im Zürcher Stadtteil Wipkingen stehen wie Stadtvillen inmitten der umgebenden Zeilenbebauungen. Das Büro fiktiv Architektur hat in den fünfseitig orientierten Bauten kompakte und abwechslungsreiche Grundrisse geplant und auch die Dachgeschosse dank des Einsatzes von gaubenähnlichen Dachfensterkombinationen tageslichthell gestaltet.&nbsp;</strong><br><br>Während sich entlang der Quartiersstrassen Zeilenbebauungen winden, überrascht der zweiteilige Neubau am Griesernweg: Die Entscheidung der Architekt:innen , die beiden oberirdisch separierten Gebäudeteile fünfseitig zu planen und gegenseitig zu verdrehen, lässt Licht und Luft in alle Wohnungen. Diese sind nicht stur nach Nord- und Südfront aufgeteilt, sondern wickeln sich geschossweise um den Kern, in dem das Treppenhaus die einzelnen Etagen erschliesst. Diese sehr kompakte Bauform bringt am steilen Hang Vorteile. Das gemeinsame Untergeschoss mit Tiefgarage und der Haustechnikzentrale verbirgt sich vollständig unter dem begrünten Aussenraum. Während der vordere Teil der Erdgeschosse Wohnungen aufnimmt, ist der hangseitige Bereich für Keller- und Nebenräume genutzt. Die Treppenhäuser beanspruchen keinen Anteil an der Fassade und erhalten Tageslicht über je zwei grosse Dachfenster.&nbsp;<br><br>In den Wohnungen bilden die Nebenräume und Bäder eine innere Schicht, alle Wohn- und Aufenthaltsräume hingegen ziehen sich an der Fassade entlang. Balkone oder Gartenzugänge wechseln sich bei den Wohnungen je nach Lage am Hang ab, wobei die Privatsphäre gegenüber den Nachbarn trotz eigentlicher Nähe gewahrt bleibt. Grosse Fenster erhellen die Räume, von einer vollständigen Verglasung wollte die Architektin Gabi Bernath von fiktiv Architektur aber nichts wissen. «Wir gestalten entschieden Lochfassaden, denn Grundrisse müssen möbliert werden können. Jedes Zimmer soll ein bis zwei Positionen für ein Doppelbett haben». Wichtig sei ihnen auch, dass Häuser nicht beliebig sind. «Fenster wollen wir für die Tageslichtnutzung und den gezielten Ausblick, nicht aber beliebig ganze Glasfronten am Haus».&nbsp;<br><br>Mit den insgesamt 16 Wohnungen wird ein breiter Mietermarkt angesprochen – es gibt hier kleine 2.5-Zimmer-Wohnungen genauso wie grosse Familienwohnungen mit 5.5 Zimmern und ein einzelnes Studio. Das passt zum Quartier, in dem Genossenschaften stark vertreten und im städtischen Vergleich die Wohnungsmieten eher niedrig sind. Obwohl von einer privaten Bauherrschaft beauftragt, haben die Architekt:innen den Neubau deshalb auch so geplant, dass er möglichst sozial nachhaltig und quartierverträglich im Preis ist. Hochwertige Standardprodukte wie das zweischalige dunkle Klinker-Mauerwerk mit mineralischer Dämmung kamen zum Einsatz. Der Aufwand und die höheren Kosten bei der Erstellung rechnen sich, weil die Fassade lange und ohne grossen Unterhalt bestehen kann.&nbsp;<br><br>In den vertikalen Achsen der Fassadenfenster befinden sich gaubenartig aufgestellte Tageslichtlösungen von Velux in der Dachfläche. Ursprünglich waren hier lediglich Dachfenster in ähnlichem Format eingeplant, doch das erwies sich baurechtlich als Problem. Der Zürcher Bauleitfaden «Dachlandschaften» sieht vor, dass Dächer als solche erkennbar bleiben, nur wenig durchbrochen sein sollen und Dachfenster keinen zu grossen Raum in der Fläche einnehmen dürfen. Die Lösung brachten bei diesem Projekt die aufgestellten Dachfenster von Velux, die als Gaube – und damit klassisches Dachelement – gelesen werden, die Innenräume überhöhen und das Dachgeschoss mit Tageslicht durchfluten. Die weiteren benötigten technischen Dachinstallationen kommen zwischen den schrägen Dachflächen auf dem mittleren Flachbereich des Daches unter. Dadurch bleibt die Dachhaut des Mehrfamilienhauses dominierend, schliesst das Gebäude ab und wird optisch nur durchbrochen statt aufgelöst.&nbsp;<br><br>Im Dach wechseln sich fast unmerklich Fotovoltaik-Schindeln und herkömmliche Schindeln im selben Format ab, was die optische Einheit der Dachfläche stärkt. Entgegen der gängigen Meinung, dass Dachfenster und Fotovoltaik-Elemente stets um die begrenzte Dachfläche konkurrieren, zeigt sich im Griesernweg, dass die Kombination von beidem problemlos möglich ist. Die Velux Dachfenster sind in der geschlossenen Dachhaut präzise gesetzt und machen die Dachfläche zur vollwertigen Fassade. So passt der Gebäudeabschluss gut in das Quartier, dessen Architektur heute von Satteldächern und einzelnen Neubauten mit Attikageschossen geprägt ist. «Wir haben eine Form gesucht, mit der wir das Dach als fünfte Fassade betrachten und gestalten konnten», so die Architektin. Obwohl für das Projekt die Dachöffnungen neu interpretiert werden mussten, sind die gaubenähnlichen Dachfenster von Velux ein Standardprodukt, was wiederum dem Grundgedanken des Entwurfs entspricht. Die Fenster werden im Giebeldach innen und aussen zum Gestaltungselement und das Haus schliesst nicht einfach mit einem Attikageschoss ab, sondern mit einer gestalteten Dachfassade.&nbsp;<br><br>Energie wird direkt auf dem Grundstück produziert, sowohl über die quadratischen Fotovoltaik-Schindeln auf den Hausdächern als auch im Boden über die Erdwärmepumpe. Die Anlagen erwirtschaften übers ganze Jahr gesehen den gesamten Energiebedarf des Gebäudes, wobei zu Spitzenzeiten ein Teil ins Netz eingespeist und in ertragsarmen Zeiten Energie auch aus dem Netz bezogen wird. «Einen eigenen Energiespeicher haben wir nicht eingebaut im Haus, da es noch keine zufriedenstellenden Lösungen auf dem Markt gibt», so die Architektin. «Einen Platz dafür haben wir jedoch vorgesehen».&nbsp;<br><br>Der Stadtteil Wipkingen befindet sich aktuell im Umbruch, viele Privatbesitzer:innen der Wohnhäuser aus der Nachkriegszeit planen Um- oder Neubauten. Am Griesernweg ist indessen der Weg für die Zukunft bereitet. Die Nachbarschaft profitiert von den kompakten Neubauten, deren Aussenbereich zugleich Grünraum im Quartier schafft.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[carousel,featured,latest,Referenzobjekt,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 09:43:59 +0100</pubDate>
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                        <title>Schulhaus Dübendorf: Mehr Tageslicht dank neuem Dachgeschoss</title>
                        <link>https://press.velux.ch/schulhaus-dubendorf-mehr-tageslicht-dank-neuem-dachgeschoss/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/schulhaus-dubendorf-mehr-tageslicht-dank-neuem-dachgeschoss/</guid><pp:caseid>295532</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>D&uuml;bendorf, Januar 2018: In D&uuml;bendorf erforderten steigende Sch&uuml;lerzahlen, ein Sekundarschulhaus um ein Geschoss zu erh&ouml;hen. Gleichzeitig wollte man die Chance nutzen, mehr Tageslicht in das Schulgeb&auml;ude zu bringen. Mit dem neuartigen Oberlicht-Konzept VELUX Modular Skylights konnte dies mit geringem Montageaufwand realisiert werden.</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Viel Tageslicht steigert unsere Konzentration und Leistungsf&auml;higkeit, wir f&uuml;hlen uns aktiver und fitter. In Schulh&auml;usern ist eine gute Tageslichtversorgung daher elementar. Das gilt f&uuml;r Klassenzimmer, aber auch f&uuml;r Treppenh&auml;user und Korridore, wo sich die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler zwischen den Unterrichtsstunden erholen. In D&uuml;bendorf ist 2017 diesbez&uuml;glich eine besondere L&ouml;sung gelungen &ndash; in &auml;sthetischer, funktionaler wie auch technischer Hinsicht.</p>

<p>Die Sekundarschule D&uuml;bendorf-Schwerzenbach wurde in den 1960er-Jahren als Campus angelegt, weshalb die Unterrichtsr&auml;ume auch heute noch auf mehrere Schulh&auml;user verteilt sind. Dazwischen liegen unterschiedliche Aufenthalts- und Erholungsbereiche: H&ouml;fe und Sitzstufen werden sehr gern als Freiluft-Schulr&auml;ume genutzt, andere Aufenthaltsbereiche wie das Treppenhaus im Schulhaus Gr&uuml;ze 1 wurden als innenliegender Lichthof interpretiert. Durch die Oberlichter gelangte bisher viel zu wenig Tageslicht hinein. Mit dem neuen Dachgeschoss bot sich nun die Gelegenheit, die unbefriedigende Situation im Treppenhaus mit modernster Technologie zu l&ouml;sen.</p>

<p>&laquo;Neben der Erstellung von sechs neuen Klassenr&auml;umen bestand unsere zentrale Herausforderung darin, ein maximal grosses Dachfenster zu generieren&raquo;, sagt Urban Helbling von Helbling Ierimonti Architekten aus Z&uuml;rich. Durch das zus&auml;tzliche Geschoss musste das Tageslicht noch tiefer in das Geb&auml;ude eindringen k&ouml;nnen. Deshalb sah der Architekt auf dem Dach ein Lichtband vor, das mit einer 16 x 2.40 Meter breiten &Ouml;ffnung sowohl das Treppenauge als auch die Galerie einbindet. &laquo;Mit dem System VELUX Modular Skylights gelang es uns, viel mehr nat&uuml;rliches Tageslicht &uuml;ber das Dach in das innenliegende Treppenhaus zu bringen, als wir geglaubt haben.&raquo;</p>

<p>F&uuml;r die Ausf&uuml;hrung des besonderen Dachaufbaus war Fabio Vantaggiato, Abteilungsleiter Bauabdichtung bei der S&uuml;ssmann AG in Regensdorf, verantwortlich: &laquo;Dachfenster und Dachausstiege geh&ouml;ren an sich zur klassischen Bauaufgabe eines Flachd&auml;chlers&raquo;, sagt Vantaggiato, &laquo;ein Ausbau in dieser Dimension verlangte bisher immer nach Einzel- oder Sonderanfertigungen, die nicht durch uns, sondern durch einen Metallbauer oder Zimmermann ausgef&uuml;hrt wurden.</p>

<p>Dank der vorgefertigten VELUX Modular Skylights konnten wir zum ersten Mal ein Lichtband in dieser Gr&ouml;ssenordnung auf einfachste Art und Weise realisieren.&raquo; Die S&uuml;ssmann AG ist ein mittelgrosses Unternehmen, das sich neben der Produktion von Schall- und W&auml;rmeisolation auf Flachdacharbeiten spezialisiert hat. Das n&ouml;tige Know-how f&uuml;r die Montage der VELUX Modular Skylights ist Vantaggiato und seinen Mitarbeitern vorg&auml;ngig in einer professionellen VELUX Schulung vermittelt worden. &laquo;Wir waren bestens auf den Einbau des neuen Produkts vor Ort vorbereitet&raquo;.</p>

<p>Nachdem ein Zimmermann die Unterkonstruktion f&uuml;r das Lichtband nach den Architektenpl&auml;nen und Vorgaben von VELUX angefertigt hatte, &uuml;bernahm die S&uuml;ssmann AG die Montage und konnte in enger Begleitung von VELUX Schweiz die 20 Grad geneigte Unterkonstruktion mit einer 40 m<sup>2</sup> grossen Glasfl&auml;che eindecken. Insgesamt kamen 16 Einzelmodule von VELUX Modular Skylight zum Einsatz, davon 14 St&uuml;ck mit einer Dimension von 1000 mm x 2400 mm und zwei etwas kleinere Module f&uuml;r die Enden des Lichtbandes. Der Einbau verlief &auml;usserst schnell und effizient: Dank der einfach handhabbaren Beschlagtechnik ben&ouml;tigte die komplette Montage nur einen einzigen Tag. Somit konnte das Notdach, welches das offene Geb&auml;ude w&auml;hrend der Bauzeit vor Witterungseinfl&uuml;ssen gesch&uuml;tzt hatte, rechtzeitig wieder abgebaut werden.</p>

<p>Von den Modulen lassen sich f&uuml;nf &ouml;ffnen, die anderen sind festverglast. Dank dem cleveren Design und den unsichtbar in die Profile eingebauten Kettenantriebe lassen sich die L&uuml;ftungsfl&uuml;gel im Endresultat optisch nicht mehr von den festverglasten Modulen unterscheiden. &laquo;Eigentlich sind wir Polybauer nicht diejenigen, denen die &Auml;sthetik besonders am Herzen liegt&ldquo;, f&uuml;gt Fabio Vantaggiato schmunzelnd hinzu. &bdquo;Uns ist es in erster Linie wichtig, dass die Dachabdichtung an allen Ecken funktioniert.&ldquo; Die Sekundarschule in D&uuml;bendorf bildet hier eine Ausnahme: &bdquo;Denn die VELUX Modular Skylights sind nicht nur &auml;usserst stabil, absolut dicht und weisen beste U-Werte auf, sondern durch ihre schlanken Profile und die perfekt darauf abgestimmten Accessoires, wie z. B. den unsichtbar integrierten Blendschutz sind sie auch &auml;sthetisch sehr ansprechend. Die Umsetzung war f&uuml;r uns deshalb eine spannende, neue Herausforderung, in der wir uns voll und ganz auf die jahrzehntelange Erfahrung und Qualit&auml;t von VELUX st&uuml;tzen konnten, so Vantaggiato.. Die reibungslose Umsetzung am Schulhaus Gr&uuml;ze zeigt: Das neuartige Verglasungssystem VELUX Modular Skylights &uuml;berzeugt Architekten wie Bauleute, ist im Nu eingebaut und l&auml;sst flexible L&ouml;sungen zu.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Projekt</strong></p>

<p>Erweiterung Sekundarschulhaus</p>

<p><strong>Bauherr</strong></p>

<p>Sekundarschule D&uuml;bendorf-Schwerzenberg</p>

<p><strong>Standort</strong></p>

<p>Gr&uuml;zenstrasse 12-34, 8600 D&uuml;bendorf</p>

<p><strong>Architekturb&uuml;ro</strong></p>

<p>Helbling Ierimonti Architekten, Urban Helbling</p>

<p><strong>Ausf&uuml;hrender Handwerker</strong></p>

<p>S&uuml;ssmann AG, Regensdorf</p>

<p><strong>Produkt</strong></p>

<p>Velux Modular Skylights, 16 Module, gesamte verglaste Fl&auml;che 40 m<sup>2</sup></p>]]></description><category><![CDATA[latest,VMS,Referenzobjekt]]></category>
            <pubDate>Wed, 31 Jan 2018 00:00:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1359/schule-duumlbendorf-innen-1.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Schule_D&amp;uuml;bendorf_Innen]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Schulhaus St. Johann: Raffinierte Sanierung bringt Tageslicht ins Dachgeschoss </title>
                        <link>https://press.velux.ch/schulhaus-st-johann-raffinierte-sanierung-bringt-tageslicht-ins-dachgeschoss/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/schulhaus-st-johann-raffinierte-sanierung-bringt-tageslicht-ins-dachgeschoss/</guid><pp:caseid>295533</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Basel, August 2017: Lange schlummerten im Dachgeschoss des denkmalgesch&uuml;tzten St. Johann Schulhaus in Basel ungenutzte R&auml;ume. Nach einer technisch und &auml;sthetisch raffiniert umgesetzten Sanierung herrscht heute direkt unter dem Dach eine ideale Lernatmosph&auml;re mit viel Luft und Tageslicht.&nbsp;</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>F&uuml;r eine inspirierende und gesunde Lehr- und Lernumgebung ist genug Tageslichteinfall ein zentrales Thema. Das wussten auch schon unsere Vorfahren, die 1886 in Basel das St. Johann Schulhaus erbauten. Entsprechend der damaligen Bildungsphilosophie wurde sie als streng symmetrischer &laquo;Schulpalast&raquo; inszeniert.</p>

<p>Das Dach der Schule nimmt sich mit einem flach geneigten Walmdach zur&uuml;ck und ist vom Pausenplatz aus nicht erkennbar. Befl&uuml;gelt von der zeitgen&ouml;ssischen Debatte nach mehr Luft und Licht erhielt das Schulhaus an den Hauptfassaden grosse Fenster, die teilweise in Dreiergruppen zusammengefasst wurden. Sie sind f&uuml;r das erhabene Erscheinungsbild von St. Johann wesentlich und belichten die vier Meter hohen Klassenr&auml;ume fast &uuml;ber die gesamte Raumh&ouml;he. Auch im Inneren wurde viel Wert auf eine qualit&auml;tsvolle bauliche Umsetzung und eine hochwertige Ausstattung gelegt, wie Blattgold-Ornamente im Treppenhaus zeigen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Viel Licht ins gesch&uuml;tzte Dach</strong></p>

<p>Als kantonaler Pionierbau steht das Geb&auml;ude heute unter Denkmalschutz. Die Lehrmethoden und der Fl&auml;chenbedarf haben sich inzwischen jedoch stark ver&auml;ndert: Klassen&uuml;bergreifende Projektarbeiten forderten gr&ouml;ssere zusammenh&auml;ngende Fl&auml;chen. Diese schlummerten im Grunde genommen im Dachgeschoss seit 125 Jahren vor sich hin. MET Architects aus Basel, die 2016 das gesamte Geb&auml;ude grundlegend sanierten, gingen dabei pragmatisch und raffiniert vor: Um die Dachaufsicht von der Strasse her m&ouml;glichst unangetastet zu lassen, von innen aber den bisher ungenutzten dunklen Dachraum in eine helle freundliche Lernlandschaft zu verwandeln, griffen sie auf das traditionelle Atelierfenster zur&uuml;ck: &laquo;Wir haben einen Weg gesucht, den historischen Bezug der Belichtung von Atelierr&auml;umen, das Thema &laquo;Schulpalast&raquo; und die heutigen M&ouml;glichkeiten der industriellen Fertigung ausgewogen miteinander zu verkn&uuml;pfen&raquo;, sagt Thomas Thalhofer, Gr&uuml;ndungsmitglied und Partner des Basler Architekturb&uuml;ros.</p>

<p>&laquo;Mit VELUX haben wir hier den richtigen Ansprechpartner gefunden. Mit sehr langen, speziell daf&uuml;r angefertigten Holz-Metall-Dachfenstern ist uns der Spagat zwischen sanftem Eingriff in die gesch&uuml;tzte Dachfl&auml;che und gen&uuml;gend Tageslichteintrag ins Innere gelungen. Wir wollten unbedingt vermeiden, dass das Dachgeschoss im Vergleich zu den anderen Stockwerken erdr&uuml;ckend wirkt.&raquo; F&uuml;r eine optisch perfekte Einbettung in die historische Dachfl&auml;che wurden die grossen elektrischen Fenster vertieft auf Dachhautebene eingebaut. Sie sind vollst&auml;ndig in das Geb&auml;udeautomatisierungs-System integriert und bieten neben viel frischer Luft auch exzellenten Hitzeschutz. So sitzt auf dem Schulpalast heute ein vollausgebautes Dachgeschoss, das &Auml;sthetik, Energieeffizienz und ein gesundes Raumklima optimal miteinander verbindet.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Projekt</strong></p>

<p>Renovation denkmalgesch&uuml;tztes Schulhaus, Minergie Eco</p>

<p><strong>Bauherr</strong></p>

<p>Kanton Basel Stadt, Hochbauamt</p>

<p><strong>Standort</strong></p>

<p>Spitalstrasse 50, 4056 Basel</p>

<p><strong>Architekturb&uuml;ro</strong></p>

<p>MET Architekten, Thomas Thalhofer</p>

<p><strong>Ausf&uuml;hrender Handwerker</strong></p>

<p>Husner AG, Frick</p>

<p><strong>Produkt</strong></p>

<p>Velux Integra&reg; Schwingfl&uuml;gelfenster, 78 x 180 cm, weiss lackiert</p>

<p>Markisetten</p>]]></description><category><![CDATA[latest,Referenzobjekt,Denkmalschutz,VELUX Integra]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Aug 2017 09:03:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Innovativ und interdisziplinär: Das Arch-Tec-Lab der ETH</title>
                        <link>https://press.velux.ch/innovativ-und-interdisziplinar-das-arch-tec-lab-der-eth/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/innovativ-und-interdisziplinar-das-arch-tec-lab-der-eth/</guid><pp:caseid>301713</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Z&uuml;rich, Mai 2017: Das Arch-Tec-Lab ist der neue Stern am Schweizer Ingenieur- und Architekturhimmel. Das Projekt zeigt auf, was die Digitalisierung f&uuml;r das Bauen bedeutet und ist selbst Ergebnis von intensiver Forschung und Zusammenarbeit verschiedenster Disziplinen. Auch Velux ist mit seinen Produkten an diesem fortschrittlichen Projekt beteiligt.</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nach sechs Jahren Planungs- und Bauprozess &ouml;ffnete das neuartige Geb&auml;ude Arch-Tec-Lab der ETH Z&uuml;rich im September 2016 seine T&uuml;ren. Auch Velux konnte einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts beitragen und hat 136 Flachdachfenster der neuesten Generation im Dach des Projektes verbaut.</p>

<p>Schon der Velux-Gr&uuml;nder Villum Kann Rasmussen war ein grosser Freund von Innovation und Fortschritt und immer bestrebt, seine Fenster nach dem neusten Stand der Technik zu produzieren und neue Ideen zu f&ouml;rdern. So ist auch das Arch-Tec-Lab ein hochinnovatives Projekt, das aufzeigt, wie die Digitalisierung zu einer ressourcenschonenden, emissionsfreien und verdichteten Bauweise beitragen kann. Velux konnte die Ausschreibung f&uuml;r das Projekt f&uuml;r sich entscheiden, unter anderem auch, weil die Dachfenster mit ihren technischen, funktionalen und digitalen Eigenschaften ideal in das Portfolio des Vorzeigeprojekts passen.</p>

<p>Der Neubau entstand als Gemeinschaftsprojekt der Professuren des &bdquo;Instituts f&uuml;r Technologie in der Architektur&ldquo; (ITA) der ETH Z&uuml;rich und wurde auf dem Dach einer bestehenden Parkgarage des Campus H&ouml;nggerberg realisiert. Der gesamte Bau inklusive das geschwungene Holzdach wurde in Leichtbauweise erstellt. Ein einziger Portalroboter der Firma Erne fabrizierte im Werk die Dachbauteile aus Holz vor. Bereits bei der Produktion der Dachb&ouml;gen wurden die Fensterkr&auml;nze der Velux Flachdachfenster eingesetzt. Durch die Vormontage der Fensterkr&auml;nze konnten die Dachfenster auf der Baustelle sehr schnell montiert werden und den Innenraum gegen die Witterung sch&uuml;tzen.</p>

<p>Die Flachdachfenster sind integraler Bestandteil der Belichtung der grossen Halle des Arch-Tec-Labs. Das eindrucksvolle Holzdach spannt &uuml;ber eine Fl&auml;che von 2308m<sup>2</sup>. Rundherum ist der Bau mit einer Glasfassade eingefasst. &bdquo;Das Tageslicht f&auml;llt &uuml;ber die Verglasung nur bis in eine Raumtiefe von ungef&auml;hr sieben Metern&ldquo;, erkl&auml;rt Guido Z&uuml;ger, Gesamtprojektleitung Planung und Co-Architekt. So ist zenitales Tageslicht &ndash; im Sinne des Projektes mittels Dachfenster &ndash; f&uuml;r das Projekt unabdingbar, um die Mitte des Raums mit gen&uuml;gend Tageslicht auszustatten. Auch l&auml;sst sich ein Teil der Fenster automatisiert mit io-homecontrol &ouml;ffnen und kann so denkbar einfach zur Nachtausk&uuml;hlung des Geb&auml;udes genutzt werden. Alle verwendeten VELUX Flachdachfenster verf&uuml;gen &uuml;ber eine Isolierverglasung mit besten Schall- und W&auml;rmed&auml;mmwerten und sind durch das verwendete Verbundsicherheitsglas durchsturzsicher.</p>

<p>Nun ist der Bau bereits seit mehreren Monaten in Nutzung. Das ITA selbst ist eingezogen und kann die grosse Halle, sowie die Nebenr&auml;ume f&uuml;r seine Forschung nutzen. Sacha Menz, Leiter des ITA will hier &bdquo;die Zukunft des Bauens ergr&uuml;nden.&ldquo; Dabei spielt die Digitalisierung eine grosse Rolle: Nicht nur f&uuml;r den Entwurf hochkomplexer Bauformen wie dem Dach des Arch-Tec-Labs, sondern vor allem f&uuml;r eine nachhaltige Architektur und den schonenden Umgang mit Ressourcen. All der digitalen Planung und Forschung steht die F&ouml;rderung der sozialen Interaktion gegen&uuml;ber: &bdquo;Durch die grossen Gemeinschaftsfl&auml;chen besonders in der Mitte des Geb&auml;udes begegnet man sich einfach so&ldquo;, sagt Sacha Menz. &bdquo;Und dies bei ganz viel Tageslicht und gesundem Raumklima.&ldquo; Diese informellen Gespr&auml;che f&ouml;rdern den interdisziplin&auml;ren Austausch und bringen so neue Ideen und L&ouml;sungsans&auml;tze hervor.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Objekt</strong></p>

<p>Neubau ITA (Institut f&uuml;r Technologie in der Architektur)</p>

<p><strong>Bauherrschaft</strong></p>

<p>ETH Z&uuml;rich, vertreten durch ETH Immobilien</p>

<p><strong>Architektur</strong></p>

<p>Arch-Tec-Lab AG 8005 Z&uuml;rich</p>

<p><strong>Generalunternehmung</strong></p>

<p>HRS Real Estate AG 8050</p>

<p><strong>Standort</strong></p>

<p>Stefano-Franscini-Platz 1, Z&uuml;rich</p>

<p><strong>Produkt</strong></p>

<p>VELUX Flachdach-Fenster, total 136 St&uuml;ck:75x CFP Festverglasung60x CVP Elektrisch &ouml;ffnend01x CXP Dachausstieg</p>]]></description><category><![CDATA[latest,Referenzobjekt,Flachdach-Fenster]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 May 2017 12:43:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Neue Reihenhäuser in der EKZ-Siedlung: Dachfenster vereint mit Photovoltaik</title>
                        <link>https://press.velux.ch/neue-reihenhauser-in-der-ekz-siedlung-dachfenster-vereint-mit-photovoltaik/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/neue-reihenhauser-in-der-ekz-siedlung-dachfenster-vereint-mit-photovoltaik/</guid><pp:caseid>295524</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Z&uuml;rich Oerlikon, Fr&uuml;hling 2017: Mit den heutigen technischen M&ouml;glichkeiten muss eine Photovoltaikanlage auf dem Dach kein Ausschlussgrund f&uuml;r viel Tageslicht im Dachgeschoss sein. Die Elektrizit&auml;tswerke des Kantons Z&uuml;rich haben dies k&uuml;rzlich vorbildlich unter Beweis gestellt. Auf den D&auml;chern der Reihenh&auml;user an der K&ouml;schenr&uuml;tistrasse in Z&uuml;rich wurden Velux-Fenster und eine Photovoltaikanlage durch einen integrativen L&ouml;sungsansatz &auml;sthetisch und technisch perfekt auf einem Dach vereint.</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>In der K&ouml;schenr&uuml;ti, wo sich bis 1984 noch ein Unterwerk der Elektrizit&auml;tswerke des Kantons Z&uuml;rich (EKZ) befand, erweiterten die EKZ 2016 ihre Liegenschaft in Anlehnung an die Bestandsgeb&auml;ude mit zwei Reihenhauszeilen. Die ehemaligen W&auml;rterh&auml;user der EKZ-Angestellten aus dem Jahr 1919 wurden aufwendig saniert. Es wurde darauf geachtet, dass neben der Verwendung &ouml;kologisch vertr&auml;glicher Materialien auch eine besonders nachhaltige Energieproduktion umgesetzt wurde, um dem h&ouml;chsten Zertifizierungsgrad &laquo;Minergie-A-ECO&raquo; gerecht zu werden.</p>

<p>F&uuml;r die Stromerzeugung wurde auf den D&auml;chern eine maximale Fl&auml;che an Photovoltaikmodulen eingesetzt. Um der Wohnraumnutzung unter dem Dach keine Grenzen zu setzen, sondern m&ouml;glichst viel Tageslicht in das Dachgeschoss zu lenken, wurde ein integrativer L&ouml;sungsansatz gew&auml;hlt. So haben pro Dachfl&auml;che acht bis zehn VELUX-Dachfenster zwischen den Photovoltaikmodulen Platz gefunden. Die Menge des Tageslichts ist f&uuml;r unser Wohlbefinden nachweislich sehr wichtig: Die Lichtenergie hilft uns etwa dabei, uns besser zu konzentrieren oder rascher zu regenerieren.</p>

<p>Die D&auml;cher der Siedlung K&ouml;schenr&uuml;ti kommen mit einer in die Dachhaut integrierten, schlanken Photovoltaik-Indachl&ouml;sung (Integral 2) der Eternit (Schweiz) AG aus. Um die geforderte Mindestmenge an Strom (60 kWh) produzieren zu k&ouml;nnen, wurden erh&ouml;hte Anforderungen an die vorg&auml;ngige Planungsphase gestellt. In dieser wurden die VELUX-Dachfenster mit einer einzigen Paneelgr&ouml;sse in Einklang gebracht,</p>

<p>ohne dabei unsch&ouml;ne Restfl&auml;chen zu erzeugen. Die so entstandene einheitliche Dachhaut entspricht einem hohen &auml;sthetischen Anspruch und wird den denkmalgesch&uuml;tzten Bestandsgeb&auml;uden in direkter Nachbarschaft gerecht.</p>

<p>F&uuml;r VELUX ist die K&ouml;schenr&uuml;ti ein wichtiges Pilotprojekt. Denn die Solarenergienutzung wird das Erscheinungsbild unserer D&auml;cher zunehmend dominieren. VELUX setzt sich seit mehr als 75 Jahren f&uuml;r die Erforschung und Weiterentwicklung rund um die Themen Licht und Lebensqualit&auml;t in Wohn- und Arbeitsr&auml;umen ein. Mit unseren innovativen Dachfensterl&ouml;sungen wollen wir auch in der PV-integrierten Dachgestaltung eine Vorreiterrolle einnehmen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Projekt</strong></p>

<p>Neubau Mehrfamilienhaus in denkmalgesch&uuml;tzter Siedlung, Minergie-A-Eco</p>

<p><strong>Bauherr</strong></p>

<p>Elektrizit&auml;tswerke des Kantons Z&uuml;rich (EKZ)</p>

<p><strong>Standort</strong></p>

<p>K&ouml;schenr&uuml;tistrasse 177+181</p>

<p><strong>Architekturb&uuml;ro</strong></p>

<p>Schiess ITI AG</p>

<p><strong>Produkt</strong></p>

<p>Velux Integra Schwingfl&uuml;gelfenster, in Photovoltaikmodule integriert</p>]]></description><category><![CDATA[latest,Referenzobjekt,PV Integration,VELUX Integra]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 May 2017 00:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1359/mfhkoumlschenruumltiaussen4.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[MFH_K&amp;ouml;schenr&amp;uuml;ti_Aussen]]></pp:imageTitle></item></channel>
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