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                    <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 11:34:47 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[VELUX Switzerland Newsroom]]></title>
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                        <title>Nachhaltigkeitsbericht 2024: VELUX Gruppe macht weitere Fortschritte bei der Emissionsreduktion und ergreift Massnahmen zur Förderung von Kreislaufwirtschaft sowie zum Erhalt von Biodiversität</title>
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Dies entspricht einer Reduktion um insgesamt 60 Prozent – wovon 11 % auf das Jahr 2024 entfallen und insbesondere auf den Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Steigerung der Energieeffizienz an den Produktionsstandorten zurückzuführen sind.&nbsp;<br><br>Zudem setzt das Unternehmen seine Bemühungen zur Reduktion der Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette weiter fort. 2024 sanken die Scope-3-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,53 % auf insgesamt 1.153 kt CO2e. Dies ist vor allem auf Initiativen zurückzuführen, die die Beschaffung sowie die Verwendung kohlenstoffärmerer Rohstoffe in VELUX Produkten fördern. In diesem Jahr hat VELUX ausserdem eine langfristige Vereinbarung mit ArcelorMittal abgeschlossen, um für die kommenden 10 Jahre eine garantierte Versorgung mit CO2-reduziertem Stahl zu gewährleisten.&nbsp;<br><br><strong>Verstärkter Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Biodiversität&nbsp;</strong><br>Mit dem Ziel, Kreislaufwirtschaft langfristig in die gesamte Wertschöpfungskette zu integrieren, hat die VELUX Gruppe 2024 vier Pilotprojekte in unterschiedlichen Märkten angestossen, die zirkuläre Geschäftsmodelle testen. Damit will die VELUX Gruppe wichtige Erkenntnisse zu Themen wie Rücknahme, Aufbereitung und Wartung sammeln, auf deren Grundlage die Angebote weiter skaliert werden können.&nbsp;<br><br>Darüber hinaus hat die VELUX Gruppe Massnahmen zum Schutz und zur Förderung von Biodiversität verstärkt. Dazu hat das Unternehmen eine neue Methodik entwickelt, anhand der die Biodiversität an Unternehmensstandorten bewertet und entsprechende Massnahmen umgesetzt werden können, die lokale Ökosysteme stärken. Basierend auf einer ersten Bewertung von sechs Standorten in Dänemark, Italien, Polen und Ungarn wurden Ausgangswerte festgelegt, auf denen zukünftige Massnahmen aufbauen sollen.&nbsp;<br><br>«Ich freue mich sehr, dass wir weiterhin Fortschritte bei der Reduktion unserer CO2-Emissionen machen, da dies eine wichtige Aufgabe für alle Unternehmen ist. Als Marktführer für Dachfenster wollen wir – gemeinsam mit unseren Partnern – die Kreislaufwirtschaftsagenda vorantreiben, um die Dekarbonisierung der Bauindustrie weiter zu fördern. Im Jahr 2024 haben wir wichtige Schritte unternommen, um unser Unternehmen stärker nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft auszurichten, und wir sehen bereits erste gute Ergebnisse der Projekte, die wir angestossen haben. Im nächsten Schritt wollen wir uns jetzt darauf konzentrieren, wie wir Kreislauffähigkeit in unser Geschäftsmodell integrieren können – angefangen bei der Entwicklung bis hin zum Lebensende unserer Produkte. Auch hier spielt die Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden eine entscheidende Rolle. Ich freue mich ausserdem, dass wir den Anteil von Frauen in Führungspositionen weltweit auf 31 Prozent erhöht haben. Das ist ein wichtiger Schritt, um VELUX zu einem vielfältigeren und inklusiveren Unternehmen zu machen», sagt Lars Petersson, CEO der VELUX Gruppe.&nbsp;<br><br><strong>Weitere Highlights aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2024:&nbsp;</strong></p><ul><li style="text-align:justify;">Anstieg um 3 % des Anteils von Frauen in Management-Positionen insgesamt (auf 31 %) und Frauen in Senior-Management-Positionen (auf 35 %) seit 2023</li><li style="text-align:justify;">Auszeichnung mit der Goldmedaille des EcoVadis Nachhaltigkeitsrankings, zum zweiten Mal in Folge seit 2023&nbsp;</li><li style="text-align:justify;">Beitritt zur «Electric Vehicle 100» Initiative und Erhöhung des Anteils an Elektroautos in der gesamten Fahrzeugflotte um 8,74 % im Jahr 2024&nbsp;</li><li style="text-align:justify;">Setzung eines neuen Ziels für die Senkung der Energieintensität um 56 % bis 2030 (im Vergleich zum Basisjahr 2015) durch Steigerung der Energieeffizienz und Umsetzung von Energiemanagement-Massnahmen&nbsp;</li><li style="text-align:justify;">Zusammenarbeit mit SOS Kinderdörfer Dänemark und anderen Unternehmen im Rahmen des Projektes «Children’s Living Places», das darauf abzielt, Kinderbetreuung in der Ukraine zu reformieren und gleichzeitig mithilfe des Living Places Konzepts den Wiederaufbau von Unterkünften für Familien zu unterstützen, die einen niedrigeren CO2-Fussabdruck haben und gesundes Raumklima fördern.&nbsp;</li></ul><p style="text-align:justify;">Mehr Informationen im vollständigen Nachhaltigkeitsbericht und auf <a href="https://sustainability.velux.com/" target="_blank">sustainability.velux.com</a>&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[sustainability,Nachhaltigkeit,latest,carousel,featured]]></category>
            <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 11:34:01 +0200</pubDate>
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                        <title>Modellprojekt Living Places überzeugt auch im Praxistest</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/modellprojekt-living-places-ueberzeugt-auch-im-praxistest/</guid><pp:caseid>682326</pp:caseid><pp:subtitle>Velux präsentiert zum Abschluss Ergebnisse des Wohnexperiments und entwickelt das zukunftsweisende Konzept mit Partnerunternehmen weiter</pp:subtitle><pp:boilerplate><![CDATA[<p><strong>Über die VELUX Gruppe&nbsp;</strong><br>Seit mehr als 80 Jahren bringen VELUX Dachfenster weltweit Tageslicht und frische Luft in das Zuhause von Menschen und schaffen so bessere Lebensbedingungen. Unser Produktprogramm umfasst Dachfenster, Flachdachlösungen, dekorative Rollos und Sonnenschutzprodukte, Rollläden sowie Zubehör für den Fenstereinbau und Smart Home Lösungen. Diese Produkte tragen dazu bei, helle, gesunde und energieeffiziente Orte unter dem Dach zu schaffen, an denen Menschen leben, arbeiten, lernen und spielen. Wir arbeiten global – mit Vertriebs- und Produktionsstätten in 37 Ländern und rund 11.900 Mitarbeitern weltweit. Die VELUX Gruppe gehört der VKR Holding A/S, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Besitz der Villum Foundation und Mitgliedern der Familie Kann Rasmussen. Im Jahr 2023 erzielte die VELUX Gruppe einen Gesamtumsatz von 2,91 Milliarden Euro und die VKR Holding einen Gesamtumsatz von 3,97 Milliarden Euro. Im selben Jahr spendeten die Villum Foundation und THE VELUX FOUNDATIONS insgesamt 184,6 Millionen Euro für wohltätige Zwecke.&nbsp;<br><br>Weitere Informationen zur VELUX Gruppe finden Sie unter <a href="https://www.velux.com" target="_blank">velux.com</a>&nbsp;<br><br><strong>Über Living Places&nbsp;</strong><br>Das Living Places-Konzept wurde von der VELUX Gruppe in Zusammenarbeit mit EFFEKT Architekten und Artelia Ingenieuren entwickelt. Die Partner öffneten im April 2023 die Türen des ersten Prototyps in Kopenhagen. Living Places wurde für 14 nationale und internationale Architektur- und Designpreise nominiert und hat 8 Preise gewonnen. Gehen Sie auf die <a href="https://buildforlife.velux.com/en/livingplaces/virtual-tours" target="_blank">virtuelle Tour</a> durch Living Places Copenhagen oder <a href="https://buildforlife.velux.com/en/livingplaces" target="_blank">lesen Sie</a> mehr über Living Places.&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Gut eineinhalb Jahre nach der offiziellen Eröffnung endet das Projekt Living Places Kopenhagen mit der Auswertung eines Praxistests und dem Rückbau der Gebäude. Das Experiment hat bewiesen, dass Wohnhäuser schon heute mit extrem niedrigem CO2-Fussabdruck, optimalem Innenraumklima und hohem Wohnkomfort mit den heute verfügbaren Standardmaterialien, Methoden und Technologien realisierbar sind. Besonders erfreulich ist zudem, dass das Ziel erreicht wurde, die Bauindustrie durch Living Places mit neuen Impulsen und zukunftsweisenden Ideen zur Entwicklung nachhaltiger Gebäude zu inspirieren. So erfolgt bereits die Übertragung des Konzepts in weiteren Projekten in den Niederlanden und Dänemark.</h3><p style="text-align:justify;">Im Juli und August dieses Jahres lud Velux fast 100 Menschen aus den Bereichen Architektur, Wirtschaft, Design und Journalismus aus zwölf Ländern ein, im Rahmen eines Experiments für einige Tage in den Living Places Häusern in Kopenhagen zu wohnen. Die Ergebnisse des Wohnerlebnisses zeigen: Durchdachte Architektur mit Fokus auf Tageslicht, Raumklima und funktionalem Komfort kann die physische und mentale Wohngesundheit der Testpersonen erheblich verbessern.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><br>Das Experiment baute auf jahrelanger Forschungsarbeit der Velux Gruppe auf. Um die Zukunft gesunder Gebäude durch umfangreiche Untersuchungen zu erforschen, initiiert und beteiligt sich Velux seit über 20 Jahren an der Realisierung von Demonstrationsgebäuden. Bis heute sind bereits mehr als 30 verwirklicht worden. So hat Velux auch schon verschiedene Modellhäuser wissenschaftlich mit dem Ziel begleitet, besser zu verstehen, wie Gebäudedesign den Komfort und die Zufriedenheit der darin lebenden Menschen beeinflusst. Dabei wurde gleichzeitig die Qualität des Innenraumklimas und seine Auswirkungen auf das Wohlbefinden untersucht.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><br>Für die Analyse der Wohnqualität von Living Places Kopenhagen kamen 17 Umweltsensoren, die strategisch in den beiden Wohnhäusern platziert wurden, sowie Fragebögen und persönliche Erfahrungsberichte der Testpersonen zum Einsatz. Bewertet wurden Aspekte wie die Luftqualität, thermischer Komfort, Tageslichtverhältnisse und Geräuschkulisse. Darüber hinaus spielte auch die Wahrnehmung der Gäste in Bezug auf den funktionalen Komfort der Häuser eine Rolle: Wie empfinden sie den Grundriss, die Gemeinschaftserfahrung und die Atmosphäre? Wie bewerten sie ihre allgemeine Zufriedenheit mit den Häusern?&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><br>Join Simon, Designer und Unternehmer aus Berlin, war einer der Teilnehmer des Wohnexperiments und berichtet: «Eines der wichtigsten Dinge, die Architektur insbesondere in einem Wohngebiet erfüllen sollte, ist es, das aussen nach innen zu bringen. Das erreicht man grundsätzlich mit Fenstern, so dass die Natur ins Haus strömen kann. Ich denke, das ist hier sehr gut gelungen». «Als Konzept und Experiment war Living Places äusserst erfolgreich und hat bewiesen, wie sich sowohl Raumklima als auch das Wohlbefinden verbessern lassen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Prinzipien von Living Places auch in anderen Gebäuden umzusetzen. Wir werden das Konzept nun gemeinsam mit Pionierpartnern skalieren», erklärt Lone Feifer, Direktorin für nachhaltige Gebäude bei der Velux Gruppe. Erste Projekte mit dem niederländischen Bauunternehmen BGDD (Bouwgroep Dijkstra Draisma) sowie dem Wohnungsbauunternehmen HusCompagniet und dem Immobilienentwickler Thylander in Dänemark laufen bereits (siehe Hintergrundinformation).&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Das sind fünf zentrale Erkenntnisse aus dem Experiment Living Places Living:&nbsp;</strong></p><ol><li style="text-align:justify;"><strong>Living Places kann inspirieren und zeigen, wie man nachhaltig bauen kann&nbsp;</strong><br>Im Jahr 2021 startete die Velux Gruppe einen offenen Innovationsprozess für die Förderung von nachhaltigeren Bauweisen und die Dekarbonisierung von Gebäuden. Das Ergebnis, Living Places, zeigt, dass es möglich ist, nachhaltigere und gesündere Gebäude mit Standardmaterialien, -methoden und -technologien zu realisieren, die heute bereits verfügbar sind.&nbsp;<br>&nbsp;</li><li style="text-align:justify;"><strong>Gesunde Gebäude, die gut für die Menschen und den Planeten sind, können mit einem ganzheitlichen Ansatz, der sich stärker auf Komfort, Energie und Nachhaltigkeit konzentriert, erreicht werden.&nbsp;</strong><br>Der Einsatz für das Wohlergehen von Mensch und Umwelt erfordert einen ganzheitlichen Ansatz für nachhaltige Lebens- und Baupraktiken, die den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes berücksichtigen – von der Planung über den Bau bis zur Nutzung.&nbsp;<br>&nbsp;</li><li style="text-align:justify;"><strong>Die Gestaltung unserer Häuser kann Wohlbefinden und Lebensweise der Bewohnenden erheblich beeinflussen&nbsp;</strong><br>Unser Zuhause ist ein wichtiger Bestandteil unserer allgemeinen Gesundheit. Wir verbringen 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen. Laut <a href="https://cdn-marketing.velux.com/-/media/com/healthy-homes-barometer/hhb-2022/velux-hhb-report-2022.pdf" target="_blank">Healthy Homes Barometer 2022</a> und <a href="https://press.velux.ch/leitfaden-fuer-gesunde-und-nachhaltige-gebaeude/" target="_blank">Healthy Buildings Barometer 2024</a> ist dennoch ein Drittel der Europäer:innen mindestens einer Gefährdung durch das Raumklima ausgesetzt: Sei es Mangel an Tageslicht, Kälte, Feuchtigkeit oder Lärm. Denn die Art und Weise, wie wir bauen und wohnen, wirkt sich unmittelbar auf unsere körperliche und mentale Gesundheit aus. Die Gestaltung eines Hauses und das Innenraumklima können somit das Wohlbefinden erheblich beeinflussen. So haben mehr als 70 Prozent der Living Places Gäste von einer besseren Stimmung, mehr Entspannung und einem Gefühl der Naturverbundenheit berichtet, während sie nur minimale negative Auswirkungen wahrgenommen haben.&nbsp;<br>&nbsp;</li><li style="text-align:justify;"><strong>Das Design von Living Places Kopenhagen mit optimiertem Tageslicht und natürlicher Belüftung hat überzeugt</strong>&nbsp;<br>83 Prozent der Gäste bevorzugten beim Probewohnen Räume mit mehr Tageslicht. 90 Prozent lobten die einfache Bedienung von Hitzeschutz und Verschattung zum Sicherstellen eines optimalen Raumklimas. Funktionale Faktoren wie Design, Grundrissgestaltung, Temperatur, Beleuchtung und Raumklima können sich direkt auswirken und ein Gefühl von Komfort in einem Gebäude schaffen. So empfanden 85 Prozent der Living Places Gäste während ihres Aufenthalts die Häuser perfekt auf ihre funktionalen Bedürfnisse abgestimmt.&nbsp;<br>&nbsp;</li><li style="text-align:justify;"><strong>Living Places Kopenhagen erreichte ein thermisches Innenraumklima im Komfort-Bereich entsprechend europäischer Norm&nbsp;</strong><br>Auf konzeptioneller Ebene wurde Living Places bereits ein erstklassiges Raumklima bescheinigt. Die Ergebnisse während des Wohnexperiments zeigen "Komfortbereiche" an, die die tatsächliche Leistung widerspiegeln. Dabei lag die Innentemperatur in den beiden Häusern zu 89 bzw. 90 Prozent der Zeit im besten Bereich der europäischen Norm (EN 16798-1:2019, Kategorie I*) und in beiden Häusern zu 98 Prozent der Zeit im Komfortbereich der europäischen Norm (EN 16798-1:2019, Kategorie II*).&nbsp;<br><br>«Ich kenne das Projekt, seit wir es 2020 begonnen haben. Ich habe hier mehr als ein paar tausend Gäste herumgeführt. Und dann zu versuchen, hier selbst zu leben, war eine komplett neue Erfahrung. Ich war hier mit meiner Familie, die es sehr genossen hat. Um es in den Worten meines Mannes zu sagen: Ich bin völlig verblüfft, wie gut es funktioniert», so Lone Feifer abschliessend über ihre persönliche Erfahrung aus dem Wohnexperiment.&nbsp;<br><br>Nach erfolgreichem Abschluss des Wohnexperiments werden die Living Places Gebäude in Kopenhagen mit dem Ziel der Weiterverwendung der eingesetzten Materialien schrittweise zurückgebaut.&nbsp;<br>&nbsp;</li></ol><p style="text-align:justify;">* Schweizer Fassung SN EN 16798-1:2019: Energetische Bewertung von Gebäuden - Lüftung von Gebäuden - Teil 1: Eingangsparameter für das Innenraumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden bezüglich Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik</p><p style="text-align:justify;"><strong>Hintergrundinformation: Umsetzung und Ausblick Living Places Konzepts&nbsp;</strong><br>Im September 2023 schloss die Velux Gruppe eine Partnervereinbarung mit dem Bauunternehmen BGDD (Bouwgroep Dijkstra Draisma) für die erstmalige Anwendung des nachhaltigen Wohnkonzepts in den Niederlanden. Ein Jahr später eröffnete Velux CEO Lars Petersson in Anwesenheit der niederländischen Königin Maxima den ersten Living Places-Prototyp ausserhalb Dänemarks. Eine weitere Partnervereinbarung erfolgte 2024 mit dem Wohnungsbauunternehmen HusCompagniet, dem grössten Hausbauunternehmen in den nordischen Ländern. Sie beinhaltet den Wissenstransfer aus dem Living-Places-Entwurfsprozess zur breiten Anwendung auf den Bau von Häusern für die allgemeine dänische Bevölkerung. Des Weiteren ging Velux eine Partnerschaft Thylander, einem führenden dänischen Unternehmen im Bereich Immobilienmanagement, -entwicklung und -beratung, ein, das nach den Prinzipien von Living Places 500 neue Mietwohnungen mit geringen CO2-Fussabdruck errichten wird. Ausserdem wurde das Projekt Children’s Living Places in Zusammenarbeit mit SOS Childrens Villages Denmark und weiteren Partnern ins Leben gerufen. Um den Wiederaufbau und Umbau des ukrainischen Kinderfürsorgesystems zu unterstützen, werden Gebäudekomplexe an drei Standorten nach dem Konzept von Living Places errichtet.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[latest,carousel,featured,Nachhaltigkeit,Nachhaltige Gebaeude,sustainability,living places]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 10:16:34 +0100</pubDate>
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                        <title>VELUX Gruppe unterzeichnet einen langfristigen Vertrag mit ArcelorMittal über die Lieferung von kohlenstoffarmem Stahl</title>
                        <link>https://press.velux.ch/velux-gruppe-unterzeichnet-einen-langfristigen-vertrag-mit-arcelormittal-ueber-die-lieferung-von-kohlenstoffarmem-stahl/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/velux-gruppe-unterzeichnet-einen-langfristigen-vertrag-mit-arcelormittal-ueber-die-lieferung-von-kohlenstoffarmem-stahl/</guid><pp:caseid>676088</pp:caseid><pp:boilerplate><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Über die Velux Schweiz AG</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Velux Schweiz AG mit Sitz in Aarburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux Gruppe. Der weltweit grösste Hersteller von Dachfenstern verfolgt die Vision, mit Hilfe von Tageslicht und frischer Luft bessere Lebensbedingungen unter dem Dach zu schaffen. International ist die Gruppe mit ca. 12.500 Mitarbeiter:innen in rund 40 Ländern vertreten. Neben Dachfenstern und vielfältigen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutz-, sowie Hitzeschutz- und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Smart-Home-Lösungen un automatisierte Systeme tragen zu einem gesunden Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Mit Velux Commercial bietet ein eigener Unternehmensbereich Tageslicht-Lösungen speziell für gewerbliche, öffentliche und industrielle Gebäude.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Velux Gruppe verpflichtet, zukünftige CO<sub>2</sub>-Emissionen im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutz-Abkommens deutlich zu reduzieren und bis 2041 „lebenslang klimaneutral“ zu werden. Dies realisiert sie gemeinsam mit dem WWF durch Waldprojekte, die alle seit Gründung im Jahr 1941 verursachten CO<sub>2</sub>-Emissionen binden werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Weitere Informationen unter </span><a href="http://www.velux.ch"><span>www.velux.ch</span></a></p><p style="text-align:justify;"><span>Pressetexte sowie druckfähiges Bildmaterial u.v.m. stehen im Velux Presseforum unter </span><a href="http://www.presse.velux.ch/"><span>presse.velux.ch</span></a><span> zum Download bereit.</span></p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<h3>Die VELUX Gruppe hat mit ArcelorMittal einen 10-Jahres-Vertrag über die Lieferung von recyceltem und erneuerbar hergestelltem Stahl abgeschlossen.</h3><p>2023 vereinbarten die beiden Unternehmen eine Partnerschaft, um den CO<sub>2</sub>-Fussabdruck der in VELUX Dachfenstern verwendeten Stähle im Vergleich zu konventionell hergestelltem Stahl um bis zu 70 Prozent zu senken. Diese Zusammenarbeit umfasste die Prüfung und Validierung des recycelten und erneuerbar hergestellten Stahls XCarb® von ArcelorMittal und dessen Leistung in VELUX Dachfensterscharnieren und Montagehalterungen.&nbsp;<br><br>Die erfolgreichen Ergebnisse haben nun zur Unterzeichnung dieser 10-jährigen Handelsvereinbarung geführt, die einen Rahmen für die Stahlversorgung festlegt. VELUX erhöht nun schrittweise den Auftragseingang, sodass XCarb® bis 2025 in mehreren Stahlkomponenten für VELUX Dachfenster verwendet wird und den bisher verwendeten konventionell hergestellten Stahl ersetzt.&nbsp;<br><br>«Stahl ist ein wichtiges Material, um die Festigkeit und Langlebigkeit unserer Produkte zu gewährleisten, und trägt traditionell erheblich zu unseren CO2-Emissionen bei», sagt Jesús Villalba, Senior Director, Direct Procurement bei der VELUX Gruppe. «Wir freuen uns, dass wir durch diese Vereinbarung die Auswirkungen reduzieren. Dies beweist, dass wir durch Co-Engineering und Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten die Emissionen in unserer Wertschöpfungskette verringern können».&nbsp;<br><br>Metalle (ohne Aluminium), von denen Stahl den Hauptanteil ausmacht, tragen mit 5,7 Prozent zu den gesamten Scope-3-Emissionen der VELUX Gruppe bei.&nbsp;<br><br>XCarb® recycelt und erneuerbar hergestellter Stahl besteht aus mindestens 75 % recyceltem Stahl und wird zu 100 % mit erneuerbarer Energie produziert. Bei der Herstellung des XCarb®-Stahls in einer nordspanischen Produktionsanlage von ArcelorMittal kommt ein Elektrolichtbogenofen zum Einsatz, der vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird.&nbsp;<br><br>Es laufen Untersuchungen, um den CO<sub>2</sub>-Fussabdruck des von ArcelorMittal an VELUX gelieferten Stahls weiter zu reduzieren.&nbsp;<br><br>«Die langfristige Vereinbarung zwischen unseren Unternehmen ist ein starkes Signal für die Bedeutung von Stahl bei der Dekarbonisierung der alltäglichen Materialien, die wir alle verwenden. Ich möchte VELUX für die Zusammenarbeit bei diesem Projekt und für die Vorreiterrolle bei der Verpflichtung zur Verwendung von Stahl mit geringen CO<sub>2</sub>-Emissionen für ihre Produkte danken», sagt Laurent Plasman, CMO, ArcelorMittal Europe – Flat Products Industry.&nbsp;<br><br><br>Stahl ist eines von mehreren wichtigen Materialien, die die VELUX Gruppe gemeinsam mit ihren Lieferanten untersucht, um die CO<sub>2</sub>-Bilanz ihrer Produkte und insgesamt zu verbessern. Das Ziel von VELUX ist es, die vorgelagerten Scope-3-Emissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,carousel,ArcelorMittal,Stahl,Nachhaltigkeit,sustainability]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 10:37:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Healthy Buildings Barometer 2024</title>
                        <link>https://press.velux.ch/healthy-buildings-barometer-2024/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/healthy-buildings-barometer-2024/</guid><pp:caseid>653992</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Studie skizziert Lösungen für zukunftssichere Gebäude</pp:subtitle><pp:boilerplate><![CDATA[<p><strong>Über die Velux Schweiz AG</strong><br>Die Velux Schweiz AG mit Sitz in Aarburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux Gruppe. Der weltweit grösste Hersteller von Dachfenstern verfolgt die Vision, mit Hilfe von Tageslicht und frischer Luft bessere Lebensbedingungen unter dem Dach zu schaffen. International ist die Gruppe mit ca. 12.500 Mitarbeiter:innen in rund 40 Ländern vertreten. Neben Dachfenstern und vielfältigen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutz-, sowie Hitzeschutz- und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Smart-Home-Lösungen und automatisierte Systeme tragen zu einem gesunden Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Mit Velux Commercial bietet ein eigener Unternehmensbereich Tageslicht-Lösungen speziell für gewerbliche, öffentliche und industrielle Gebäude.&nbsp;<br>Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Velux Gruppe verpflichtet, zukünftige CO2-Emissionen im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutz-Abkommens deutlich zu reduzieren und bis 2041 „lebenslang klimaneutral“ zu werden. Dies realisiert sie gemeinsam mit dem WWF durch Waldprojekte, die alle seit Gründung im Jahr 1941 verursachten CO2-Emissionen binden werden.&nbsp;<br><br>Weitere Informationen unter <a href="https://www.velux.ch" target="_blank">www.velux.ch&nbsp;</a><br><br>Pressetexte sowie druckfähiges Bildmaterial u.v.m. stehen im Velux Presseforum unter <a href="http://www.presse.velux.ch/" target="_blank">presse.velux.ch</a> zum Download bereit.&nbsp;<br><br><strong>Über BPIE - Buildings Performance Institute Europe&nbsp;</strong><br>BPIE ist ein europäischer gemeinnütziger Thinktank, der mittels unabhängiger Analysen und Datenerhebungen Forschungsbeiträge für einen klimaneutralen Gebäudebestand leistet und in die politische Debatte auf EU-Ebene sowie in den europäischen Mitgliedsländern einspeist. BPIEs Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Evaluierung von Politikinstrumenten und –programmen, sowie der Identifizierung technologischer Lösungen und sozialer Innovationen zur Verringerung des Energieverbrauchs und zur Förderung von erneuerbaren Energien im europäischen Gebäudesektor. Darüber hinaus rückt BPIE die Bedeutung von gesundem Wohnraum (healthy homes) sowie die Notwendigkeit einer Lebenszyklusbetrachtung in den Vordergrund. Letztere ist nötig, um die EU-Klimaziele zu erreichen, Dekarbonisierungspotenziale in der Industrie aufzuzeigen und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verankern. Neben seinem Hauptsitz in Brüssel unterhält das Institut seit 2014 auch ein weiteres Büro in Berlin – womit ein besonderer Fokus auf die deutsche, gebäuderelevante Politikentwicklung einhergeht.&nbsp;<br><br>Weitere Informationen über BPIE finden Sie unter: <a href="https://www.bpie.eu/" target="_blank">https://www.bpie.eu/</a></p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<h3>Nur ein ganzheitlicher Ansatz, der Gesundheit, Nachhaltigkeit und Resilienz integriert, kann den Herausforderungen im Gebäudesektor begegnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Healthy Buildings Barometer 2024, das vom Buildings Performance Institute Europe (BPIE) im Auftrag der Velux Gruppe durchgeführt wurde. Die Studie betont die Dringlichkeit, gesunde Gebäude in den politischen Fokus zu rücken, und formuliert Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft.</h3><p>Seit 2015 veröffentlicht Velux jährlich das «Healthy Homes Barometer»: eine Untersuchung, die den Wohnungszustand in Europa erfasst. 2024 erscheint die Studie neu unter dem Namen «Healthy Buildings Barometer» und dient Entscheidungsträger:innen in Politik und Baubranche als Werkzeug. So skizziert die Studie anhand von fünf Dimensionen einen Leitfaden, der die ganzheitliche Betrachtung von Bau- und Sanierungsvorhaben während der Planung und Prüfung gewährleistet und so die Realisierung gesunder Gebäude ermöglicht. Ausserdem veranschaulicht das Barometer Möglichkeiten für die Analyse und Evaluierung des Gebäudebestandes einzelner Städte, Regionen und ganzer Länder, die unter anderem für politische Entscheidungsprozesse herangezogen werden können.&nbsp;<br><br>Das Healthy Buildings Barometer liefert zum ersten Mal eine holistische Definition eines gesunden Gebäudes, die anhand eines Frameworks aus fünf Dimensionen die Auswirkungen von Gebäuden auf die Gesundheit von Nutzer:innen einerseits und Auswirkungen auf das Klima andererseits miteinander verbindet und Wechselwirkungen betrachtet. Gesunde Gebäude haben viele Facetten, die durch die Betrachtung einzelner Merkmale nur unzureichend verstanden werden können. Das Healthy Buildings Framework ist nur mit fünf ineinander liegenden Dimensionen realisierbar: Verbesserung psychischer und physischer Gesundheit, Menschliche Bedürfnisse im Fokus, Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften, Resilienz und Flexibilität und Menschen durch Wissen befähigen. Jede Dimension enthält dabei mehrere Indikatoren, die Stakeholdern helfen zu verstehen, was für gesunde Gebäude wirklich notwendig ist.&nbsp;<br><br><strong>Schweiz als Vorreiterin bei der Sanierungsrate&nbsp;</strong><br>Das Healthy Buildings Barometer betont, dass der Zustand des Gebäudebestandes nur mit einem kohärenten politischen Rahmen verbessert und zukunftssicher gemacht werden kann. Dabei müssen neben Energieeffizienz und Emissionsreduktion auch Parameter für Gesundheit, Innenraumklima und Anpassungsfähigkeit an veränderte klimatische Bedingungen beachtet werden. Um ausserdem den Klimaschutz im Gebäudesektor auf Zielkurs zu bringen, braucht es konkrete und bindende Anforderungen. Die Studie zeigt auf, dass die derzeitige durchschnittliche Sanierungsquote in Europa lediglich 0,2 % beträgt und somit nur einen minimalen positiven Einfluss auf die Klimaziele hat. «In der Vergangenheit lag der Fokus bei Gebäudesanierungen hauptsächlich auf dem Werterhalt und der Verbesserung der Energieeffizienz. Doch in Zukunft werden zwei weitere wichtige Themen an Bedeutung gewinnen», erklärt Urs-Peter Menti, Dozent für Gebäudetechnik und Co-Leiter des Instituts für Gebäudetechnik und Energie (IGE) an der Hochschule Luzern. «Neben dem konsequenten Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare Energien wird zukünftig auch das Wohlbefinden und die Gesundheit der Nutzer verstärkt in den Vordergrund rücken. Besonders der Sommerfall wird immer relevanter: Die zunehmend heissen Sommer mit hohen Aussentemperaturen insbesondere auch nachts belasten uns Menschen und sind gesundheitlich bedenklich. Daher sind im Neubau und auch im Gebäudebestand gezielte Massnahmen erforderlich, um kurzfristig die Behaglichkeit und langfristig die Gesundheit der Menschen sicherzustellen».&nbsp;<br><br><strong>Jetzt Weichen für gesunde Gebäude stellen&nbsp;</strong><br>Dazu will der Report Denkanstösse für die politische Auseinandersetzung mit Gebäuden liefern, insbesondere in Bezug auf ihre gesundheitlichen Auswirkungen. «Den Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden zu stärken, ist zweifellos eine grosse Aufgabe», so Lars Petersson, CEO der Velux Gruppe anlässlich der Vorstellung des Reports. «Wir müssen uns dem Thema jedoch dringend widmen – immerhin verbringen wir 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Wir müssen heute die Weichen stellen, um dafür zu sorgen, dass kommende Generationen in gesunden Gebäuden leben, lernen, arbeiten, spielen und sich erholen».&nbsp;<br><br>«Gesunde Gebäude sind eine Triple-Win-Strategie, die den Menschen in den Mittelpunkt der Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft stellt. Das Healthy Buildings Barometer bietet Entscheidungsträger:innen einen kohärenten Rahmen, der relevante Parameter zur Festlegung von Prioritäten erfasst», so Oliver Rapf, Executive Director des BPIE.&nbsp;<br><br><strong>Tageslicht und Frischluft als zentrales Element bei der Raumgestaltung&nbsp;</strong><br>Die erste Dimension «Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit» beschäftigt sich unter anderem mit den Faktoren Tageslicht und Innenraumluftqualität. Das Healthy Buildings Barometer zeigt auf, dass rund 30 Millionen Personen in Europa in Gebäuden mit einem Mangel an Tageslicht leben. In der Schweiz beträgt der Anteil der Personen, die ihr Zuhause als zu dunkel beurteilen 7,3 %. Zum Vergleich: 2019 betrug dieser Anteil noch 5,8 %<sup>1</sup>. Tageslicht und Beleuchtung zu optimieren, ist jedoch essenziell, um den visuellen Komfort der Nutzer:innen von Gebäuden in ihrem Alltag sicherzustellen. Die Schweizer Tageslichtnorm SN EN 17037 liefert Richtwerte zur Sicherstellung einer angemessenen Tageslichtversorgung und hat dabei auch gleich noch einen positiven Nebeneffekt auf die Nachhaltigkeit eines Gebäudes. Durch das frühzeitige Einbeziehen von Tageslichtquellen beim Hausbau oder Umbau profitieren nicht nur die Bewohnenden, sondern auch die Umwelt. «Tageslichtquellen sorgen für deutlich hellere Wohnräume und ein optimales Innenraumklima. Das Licht der Sonne hat aber nicht nur einen starken Einfluss auf unsere Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern auch auf unsere Leistungsfähigkeit. Das natürliche Licht steigert die Aktivität vieler Hirnbereiche, schont das Auge und reduziert den Bedarf an künstlichem Licht. Die Norm gilt als Wegbereiter für nachhaltiges Bauen. Als unendliche Ressource sollte Tageslicht in punkto Nachhaltigkeit die erste Wahl sein und leistet, wenn richtig eingesetzt, auch einen wichtigen Beitrag zur verbesserten Energieeffizienz», sagt Silvia Gemperle, Leiterin Energiestrategie bei Gebäudehülle Schweiz.&nbsp;<br><br>Zusätzlich zeigen Daten, dass 7,7 % aller Menschen in der Schweiz von Luftverschmutzung, Russ oder anderen Umweltproblemen im Freien betroffen sind. Die Verschmutzung draussen kann jedoch auch die Innenraumluftqualität negativ beeinflussen, da das Eindringen von Schadstoffen stark von der Quelle der Verschmutzung abhängt. Der Einsatz effektiver Lüftungsroutinen und ein erhöhtes Bewusstsein für die Lüftung und Ausstattung von Gebäuden mit passenden Lüftungskonzepten spielen eine wichtige Rolle dabei, die Luft in Innenräumen sauber zu halten und die Nutzer:innen von Gebäuden vor Schadstoffen von ausserhalb zu schützen<sup>2</sup>.&nbsp;<br><br><strong>Zukunft abhängig von Fachkräften&nbsp;</strong><br>Die Anzahl der Fachkräfte, die den Wandel des Gebäudesektors vorantreiben könnten, stagniert in den letzten Jahren. So lag die Anzahl der Absolvent:innen im Bereich Architektur und Baugewerbe in der Schweiz drei Jahre in Folge bei etwa 4'600 Personen. Menschen spielen beim Entwurf und Bau gesunder Gebäude die entscheidende Rolle. Um die Herausforderungen, die mit der Transformation des Gebäudebestands, dessen Energieversorgung und urbanen Lebensräumen im weitesten Sinne einhergehen, zu bewältigen, sind entsprechendes Wissen und Fähigkeiten notwendig. Der Indikator «Wissen und Fähigkeiten» aus der fünften Dimension wird mithilfe von Daten zur Anzahl der Absolvent:innen im Bereich Architektur und Baugewerbe analysiert. Der Gebäudebestand muss leistungsstärker und gesünder werden, wobei die signifikante Steigerung der Sanierungsquote helfen würde. Allerdings stagnierte in den letzten drei Jahren die Anzahl der Fachkräfte, die diesen Wandel vorantreiben und unterstützen können in der Schweiz. Für die Sanierungsmassnahmen, die notwendig sind, braucht es auch eine grössere Anzahl an Fachkräften. Eine ähnliche Entwicklung ist auch in anderen Bereichen im Gebäudesektor zu beobachten. Der demografische Wandel wird diesen Trend in Zukunft gar noch beschleunigen<sup>3</sup>.&nbsp;<br><br>Das vollständige Healthy Buildings Barometer für den deutschen Markt ist unter <a href="http://www.velux.de/hbb" target="_blank">www.velux.de/hbb</a> online abrufbar. Weiterführende Informationen zum europäischen Healthy Buildings Barometer gibt es unter <a href="https://healthybuildings.velux.com" target="_blank">healthybuildings.velux.com</a>.&nbsp;</p><p>1 <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/ilc_mdho04/bookmark/table?lang=en&bookmarkId=c2e36dbb-4c9a-48ac-b59f-f1073882e7a4"><span>Statistics | Eurostat (europa.eu)</span></a><br>2 <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/ilc_mddw02__custom_7986922/default/table?lang=en"><span>Statistics | Eurostat (europa.eu)</span></a><br>3 <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/educ_uoe_grad02__custom_11767507/default/table?lang=en"><span>Statistics | Eurostat (europa.eu)</span></a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,carousel,sustainability,Sustainable buildings,Indoor climate,Innovation,Renovation,tageslicht,Frischluft,Nachhaltigkeit,Nachhaltige Gebaeude,HBB]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Leitfaden für gesunde und nachhaltige Gebäude</title>
                        <link>https://press.velux.ch/leitfaden-fuer-gesunde-und-nachhaltige-gebaeude/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/leitfaden-fuer-gesunde-und-nachhaltige-gebaeude/</guid><pp:caseid>662554</pp:caseid><pp:subtitle>«Healthy Buildings Barometer» skizziert Lösungen für zukunftssicheres Bauen und Wohnen</pp:subtitle><pp:boilerplate><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Über die Velux Schweiz AG</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Velux Schweiz AG mit Sitz in Aarburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux Gruppe. Der weltweit grösste Hersteller von Dachfenstern verfolgt die Vision, mit Hilfe von Tageslicht und frischer Luft bessere Lebensbedingungen unter dem Dach zu schaffen. International ist die Gruppe mit ca. 12.500 Mitarbeiter:innen in rund 40 Ländern vertreten. Neben Dachfenstern und vielfältigen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutz-, sowie Hitzeschutz- und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Smart-Home-Lösungen und automatisierte Systeme tragen zu einem gesunden Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Mit Velux Commercial bietet ein eigener Unternehmensbereich Tageslicht-Lösungen speziell für gewerbliche, öffentliche und industrielle Gebäude.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Velux Gruppe verpflichtet, zukünftige CO2-Emissionen im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutz-Abkommens deutlich zu reduzieren und bis 2041 „lebenslang klimaneutral“ zu werden. Dies realisiert sie gemeinsam mit dem WWF durch Waldprojekte, die alle seit Gründung im Jahr 1941 verursachten CO2-Emissionen binden werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Weitere Informationen unter </span><a href="http://www.velux.ch"><span>www.velux.ch</span></a></p><p style="text-align:justify;"><span>Pressetexte sowie druckfähiges Bildmaterial u.v.m. stehen im Velux Presseforum unter </span><a href="http://www.presse.velux.ch"><span>presse.velux.ch</span></a><span> zum Download bereit.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Über BPIE - Buildings Performance Institute Europe</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>BPIE ist ein europäischer gemeinnütziger Thinktank, der mittels unabhängiger Analysen und Datenerhebungen Forschungsbeiträge für einen klimaneutralen Gebäudebestand leistet und in die politische Debatte auf EU-Ebene sowie in den europäischen Mitgliedsländern einspeist. BPIEs Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Evaluierung von Politikinstrumenten und -programmen, sowie der Identifizierung technologischer Lösungen und sozialer Innovationen zur Verringerung des Energieverbrauchs und zur Förderung von erneuerbaren Energien im europäischen Gebäudesektor. Darüber hinaus rückt BPIE die Bedeutung von gesundem Wohnraum (</span><i><span>healthy homes) </span></i><span>sowie die Notwendigkeit einer Lebenszyklusbetrachtung in den Vordergrund. Letztere ist nötig, um die EU-Klimaziele zu erreichen, Dekarbonisierungspotenziale in der Industrie aufzuzeigen und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verankern. Neben seinem Hauptsitz in Brüssel unterhält das Institut seit 2014 auch ein weiteres Büro in Berlin – womit ein besonderer Fokus auf die deutsche, gebäuderelevante Politikentwicklung einhergeht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Weitere Informationen über BPIE finden Sie unter: </span><a href="https://www.bpie.eu/"><span>https://www.bpie.eu/</span></a></p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<h3>Velux hat mit dem «Healthy Buildings Barometer 2024» ein Framework entwickelt, auf dessen Basis gesunde Gebäude geplant und evaluiert werden können. Die Studie skizziert anhand von fünf Dimensionen einen Leitfaden für nachhaltige und zukunftssichere Gebäude, die gesund für die Nutzer:innen und das Klima sind.</h3><p>Nur ein ganzheitlicher Ansatz, der Gesundheit, Nachhaltigkeit und Resilienz integriert, kann den Herausforderungen im Gebäudesektor begegnen. Zu diesem Ergebnis kommt das «Healthy Buildings Barometer 2024», das vom Buildings Performance Institute Europe (BPIE) im Auftrag der Velux Gruppe durchgeführt wurde. Die Studie betont die Dringlichkeit, gesunde Gebäude in den politischen Fokus zu rücken, und formuliert Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft. Denn: «Wir verbringen bis zu 90 % unserer Zeit in Gebäuden, sei es in Schulen, im Büro oder zu Hause. Daher ist es unumgänglich, ein gesundes Raumklima zu schaffen, das sich positiv auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und auf das Klima auswirkt», sagt Sandro Beccari, Geschäftsführer von Velux Schweiz. Das «Healthy Buildings Barometer» (HBB) liefert zum ersten Mal eine holistische Definition eines gesunden Gebäudes, die anhand eines Frameworks aus fünf Dimensionen einerseits die Auswirkungen von Gebäuden auf die Gesundheit von Nutzer:innen und andererseits die Auswirkungen auf das Klima miteinander verbindet und Wechselwirkungen betrachtet. Ziel ist es, resiliente Gebäude für alle Menschen zu fördern, die sich positiv auf Gesundheit, Umwelt und Klimaschutz auswirken.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Die fünf Dimensionen gesunder Gebäude gemäss HBB 2024</strong><br>&nbsp;</p><table><tr><td><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:500/auto;width:500px;" src="https://content.presspage.com/uploads/1359/db379f76-29fd-461d-a06c-730cfff274d8/1920_velux-healthy-buildings-barometer-framework.jpg?x=1727344071253" alt="velux-healthy-buildings-barometer-framework" width="500" height="auto"></td><td><ol><li>Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit&nbsp;</li><li>Menschliche Bedürfnisse im Fokus&nbsp;</li><li>Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften&nbsp;</li><li>Resilienz und Flexibilität&nbsp;</li><li>Menschen durch Wissen befähigen&nbsp;</li></ol></td></tr></table><p>&nbsp;</p><p><br><strong>Tageslicht und Frischluft als zentrale Kriterien für gesunde Gebäude&nbsp;</strong><br>Unzureichende Dämmung, mangelnde Anpassung an extreme Temperaturen und schlechte Raumluftqualität können zu ernstzunehmenden Gesundheitsproblemen führen. Gerade Tageslicht und Frischluft beeinflussen unser Wohlbefinden stark, denn ungenügend gelüftete Gebäude sind anfällig für Feuchtigkeit und Schimmelbildung, während ausreichend Tageslicht sich bekanntermassen positiv auf unsere Stimmung auswirkt und unsere Leistungsfähigkeit steigern kann. Die Dimension «Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit» beschäftigt sich deshalb unter anderem mit den Faktoren Tageslicht, Raumluftqualität und thermischer Komfort. Das HBB zeigt auf, dass rund 30 Millionen Personen in Europa in Gebäuden mit einem Mangel an Tageslicht leben. In der Schweiz beträgt der Anteil der Personen, die ihr Zuhause als zu dunkel beurteilen 7,3 %. Zum Vergleich: 2019 betrug dieser Anteil noch 5,8 %. In Europa sind hingegen mehr als 6,5 % der Haushalte von unzureichendem Tageslicht in ihrem Zuhause betroffen. Tageslichteinfall und Beleuchtung zu optimieren ist daher essenziell, um den visuellen Komfort der Nutzer:innen von Gebäuden in ihrem Alltag sicherzustellen.&nbsp;<br><br>Eine ebenso wichtige Rolle für das Wohlbefinden spielt der thermische Komfort eines Gebäudes. Schlecht geplante und gebaute Gebäudehüllen können gerade während Hitzewellen zu unangenehm aufgeheizten Gebäuden führen. Im Winter hingegen speichern ineffiziente thermische Gebäudehüllen Wärme nicht ausreichend und verursachen dadurch einen hohen Energieverbrauch mit entsprechend hohen Kosten.&nbsp;<br><br><strong>Fachkräfte bestimmen die Zukunft des Gebäudesektors mit&nbsp;</strong><br>Mit dem «Healthy Buildings Barometer» beobachtet Velux den Zustand europäischer Wohngebäude bereits seit fast zehn Jahren. «Die Studiendaten zeigen auf, dass sowohl auf EU-Ebene, als auch auf nationaler Ebene in der Schweiz dringend Massnahmen ergriffen werden müssen, um gesunde Gebäude zu schaffen. Der Gebäudebestand muss leistungsstärker und gesünder werden, wobei eine signifikante Steigerung der Sanierungsquote helfen würde», weiss Sandro Beccari. Diese liegt aktuell in der EU bei durchschnittlich 0,2 %, in der Schweiz bei etwa 1 %. Um das nationale Netto-Null-Ziel zu erreichen, wäre jedoch eine Quote zwischen 2 und 3 % notwendig. Aktuell stagniert allerdings die Anzahl der Fachkräfte, die diesen Wandel vorantreiben und unterstützen können. So lag die Anzahl der Absolvent:innen im Bereich Architektur und Baugewerbe in der Schweiz drei Jahre in Folge bei etwa 4'600 Personen. Zu wenig, wenn man berücksichtigt, dass Menschen mit entsprechendem Wissen und Fähigkeiten beim Entwurf und Bau gesunder Gebäude und der Transformation des Gebäudebestands eine entscheidende Rolle spielen.&nbsp;<br><br>Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt nachhaltiger Sanierungsmassnahmen sind damit verbundene Kosteneinsparungen in der Zukunft: Durch effizientere Wärmedämmung kann bei Gebäuden der Energieaufwand um 44 % reduziert werden. Investitionen in eine gesundheitsfördernde Renovierung zahlen sich gleich doppelt aus: Durchschnittlich können 20 % der Aufwendungen für gesundheitsfördernde Renovierungen durch reduzierte Kosten für psychische Gesundheit wieder reingeholt werden. Durch die positive Wirkung auf die allgemeine Gesundheit bringen sie zudem einen Return on Investment von 75 %.&nbsp;<br><br>Weiterführende Informationen zum europäischen «Healthy Buildings Barometer» gibt es unter <a href="https://healthybuildings.velux.com" target="_blank">healthybuildings.velux.com</a>.&nbsp;<br><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,carousel,Nachhaltigkeit,HBB,tageslicht,Frischluft,Renovation,Innovation]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>VELUX will „lebenslang klimaneutral“ werden und bindet rückwirkend ihre historischen CO2-Emissionen in Partnerschaft mit dem WWF</title>
                        <link>https://press.velux.ch/die-velux-gruppe-will-lebenslang-klimaneutral-werden-und-bindet-rueckwirkend-ihre-historischen-co2-emissionen-in-partnerschaft-mit-dem-wwf/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/die-velux-gruppe-will-lebenslang-klimaneutral-werden-und-bindet-rueckwirkend-ihre-historischen-co2-emissionen-in-partnerschaft-mit-dem-wwf/</guid><pp:caseid>412741</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die VELUX Gruppe verpflichtet sich, zuk&uuml;nftige CO<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren und zugleich den historischen Fussabdruck des Unternehmens seit seiner Gr&uuml;ndung im Jahr 1941 zu binden &ndash;insgesamt 5,6 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>. Dies soll gemeinsam mit dem WWF durch Waldprojekte erreicht werden, die dabei helfen, die Klimakrise zu bek&auml;mpfen, den Verlust von Lebensr&auml;umen zu stoppen, die Artenvielfalt zu erhalten und die Lebensgrundlage f&uuml;r lokale Gemeinschaften zu verbessern.</strong></p>
]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><strong>&Uuml;ber die VELUX Gruppe</strong></p>

<p>Als weltweit f&uuml;hrender Hersteller von Dachfenstern und Oberlichtsystemen steht VELUX f&uuml;r Licht, Luft und Ausblick im Dachgeschoss &ndash; drei Merkmale, die das Leben in Millionen von H&auml;usern und Wohnungen auf der ganzen Welt bereichern. Das Unternehmen wurde 1941 von Villum Kann Rasmussen mit der Vision gegr&uuml;ndet, mehr Tageslicht und Frischluft in die H&auml;user zu bringen und so die Lebensqualit&auml;t in Wohn- und Arbeitsr&auml;umen zu steigern. Die VELUX Produktpalette umfasst heute nebst vielseitigen Fensterl&ouml;sungen f&uuml;r geneigte und flache D&auml;cher ebenfalls Storen wie Innenrollos zur Lichtregulierung und Aussenrolll&auml;den f&uuml;r den Hitzeschutz, Installationsl&ouml;sungen sowie intelligente Steuerungssysteme.</p>

<p>Die internationale VELUX Gruppe z&auml;hlt mit mehr als 10&rsquo;000 Mitarbeitenden, Produktionsstandorten in 11 L&auml;ndern und Vertriebsgesellschaften in mehr als 40 L&auml;ndern zu den gr&ouml;ssten Produzenten von Baumaterialien weltweit. In der Schweiz besch&auml;ftigt VELUX rund 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. <a href="http://www.velux.ch/">www.velux.ch</a></p>
]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p><strong>Aarburg, 1. September 2020</strong> &ndash; Die VELUX Gruppe stellte heute ihre neue Strategie &bdquo;Lebenslang Klimaneutral&ldquo; vor, mit der das Unternehmen bis zum 100. Firmenjubil&auml;um im Jahr 2041 Verantwortung f&uuml;r seine gegenw&auml;rtigen und historischen CO<sub>2</sub>-Emissionen &uuml;bernimmt. Ein Teil dieser Strategie wird durch eine Partnerschaft mit dem WWF (The World Wide Fund for Nature) verwirklicht.</p>

<p>Mit Blick auf die Zukunft verpflichtet sich die VELUX Gruppe als Teil dieser Strategie, die CO<sub>2</sub>-Emissionen des Unternehmens und seiner Wertsch&ouml;pfungskette (Scope 1, 2 und 3<sup>[iii]</sup>) im Einklang mit dem 1,5&deg;C-Ziel des Pariser Klimaschutz-Abkommens drastisch zu reduzieren. Die Partnerschaft mit dem WWF ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 der VELUX Gruppe, in der sich diese zu einem wissenschaftlich fundierten Emissionsreduktionsziel im Rahmen der Science Based Targets Initiative<sup>[iv]</sup> bekennt. Um ihr Gesch&auml;ftsmodell nachhaltiger zu gestalten, wird die VELUX Gruppe an ihren Produktionsstandorten verst&auml;rkt in Energieeffizienz investieren, wo immer das m&ouml;glich ist, auf erneuerbare Energien umstellen und zu 100% Strom aus erneuerbaren Quellen nutzen. Zudem sollen die Spezifizierung und der Einkauf von Materialien grundlegend ge&auml;ndert werden.</p>

<p>Dar&uuml;ber hinaus sollen r&uuml;ckwirkend auch die gesamten historischen CO<sub>2</sub>-Emissionen des weltweit f&uuml;hrenden Dachfensterherstellers<sup>[i]</sup> &ndash; 5,6 Mio. Tonnen CO<sub>2</sub> (Scope 1 und 2<sup>[ii]</sup>) seit Gr&uuml;ndung des Unternehmens im Jahr 1941&ndash; durch Waldschutzprojekte des WWF gebunden werden. Die Bindung historischer Emissionen ist Teil der neuen VELUX Strategie &bdquo;Lebenslang Klimaneutral&ldquo;, sowohl f&uuml;r zuk&uuml;nftige als auch f&uuml;r vergangene CO<sub>2</sub>-Emissionen Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Ein integraler Bestandteil dieses Engagements ist der weltweite Erhalt unsch&auml;tzbar wertvoller Naturw&auml;lder und der Tierwelt f&uuml;r heutige und k&uuml;nftige Generationen.</p>

<p>Dazu David Briggs, der CEO der VELUX Gruppe: &bdquo;Unser Planet befindet sich in einer ernsten Klima- und Naturkrise, und dies erfordert ausserordentliche Massnahmen. Im Einklang mit den Werten unseres Unternehmens sind wir bestrebt, mehr zu tun als die meisten anderen, deshalb haben wir diese neue Strategie &bdquo;Lebenslang Klimaneutral&ldquo; entwickelt. Wir werden unseren k&uuml;nftigen CO<sub>2</sub>-Ausstoss drastisch reduzieren und unsere Lieferanten auffordern, das Gleiche zu tun. Ein Teil dieser neuen Strategie besteht in einer 20-j&auml;hrigen Partnerschaft mit dem WWF vor, in deren Rahmen wir das &Auml;quivalent unserer historischen CO<sub>2</sub>-Emissionen binden wollen. Wir hoffen, dass das auch andere Unternehmen motiviert, Klimaverantwortung zu &uuml;bernehmen und auf eine nachhaltige Zukunft f&uuml;r uns alle hinzuarbeiten.&ldquo;</p>

<p>Die VELUX Gruppe will das Ziel, Verantwortung auch f&uuml;r alle historischen Emissionen zu &uuml;bernehmen, dadurch erreichen, dass sie als Partner des WWF in Wald- und Biodiversit&auml;tsprojekte investiert, die in den n&auml;chsten 21 Jahren speziell f&uuml;r VELUX entwickelt werden. Dies wird dazu beitragen, den Lebensraumverlust, die Entwaldung und die Bodendegradation, die die biologische Vielfalt der Wald&ouml;kosysteme auf der ganzen Welt bedrohen, zu stoppen, w&auml;hrend wir gleichzeitig mit den lokalen Gemeinschaften zusammenarbeiten und sie unterst&uuml;tzen. Die ersten beiden dieser Waldprojekte werden in Uganda und Myanmar durchgef&uuml;hrt.</p>

<p>In Uganda liegt der Schwerpunkt auf der Wiederherstellung gesch&auml;digter W&auml;lder, der Aufforstung neuer W&auml;lder und dem Schutz der verbliebenen Naturw&auml;lder. Dabei wird eine breite Palette von Massnahmen zum Einsatz kommen. Im Rahmen des Projekts werden auch B&auml;ume in Nutzholzparzellen (sogenannten Woodlots), anderen Agroforstsystemen und Plantagen ausserhalb von Schutzgebieten gepflanzt, um die Nachfrage nach verschiedenen Waldprodukten zu decken und den Druck auf die Naturw&auml;lder zu verringern. Das Projekt in Myanmar wird in enger Zusammenarbeit mit und zum Nutzen der lokalen Gemeinschaften darauf hinarbeiten, die vielen wichtigen Wildtierkorridore entlang des Singkhon-Passes zu sichern und die einzigartige biologische Vielfalt dieses Gebietes zu sch&uuml;tzen.</p>

<p>&bdquo;Da die Auswirkungen der Klima- und Naturkrise immer deutlicher werden, ist jetzt aktives Engagement gefordert, um eine widerstandsf&auml;higere und nachhaltigere Zukunft f&uuml;r uns alle zu schaffen. Die neue Strategie und das Engagement der VELUX Gruppe sind wichtige Schritte, denen andere folgen sollten,&ldquo; so Marco Lambertini, Generaldirektor des WWF International. &bdquo;Sich das mit 1,5&deg; C ambitionierteste Klimaziel der Welt auf die Fahne zu schreiben und gleichzeitig wichtige Waldlandschaften und die Biodiversit&auml;t zu sch&uuml;tzen &ndash; ganz zu schweigen von dem Nutzen, den dieser f&uuml;r unsere Gesellschaft und Wirtschaft bietet &ndash; ist zweifellos der richtige Weg, um genau die klima- und naturgerechte Zukunft zu schaffen, die wir als Grundlage f&uuml;r einen nachhaltigen Planeten ben&ouml;tigen. Zudem hoffen wir, mit diesem Beispiel auch andere Organisationen zu motivieren, Verantwortung f&uuml;r das Klima zu &uuml;bernehmen, r&uuml;ckblickend und zukunftsorientiert zugleich. Und nat&uuml;rlich wollen wir damit auch die Messlatte f&uuml;r die &ouml;kologische Verantwortung von Unternehmen ein ganzes St&uuml;ck h&ouml;her legen.&ldquo;</p>

<p>Weitere Informationen zur Strategie der VELUX Gruppe und den gemeinsamen Waldschutzprojekten des WWF und der VELUX Gruppe finden Sie auf <a href="http://www.velux.ch/itsournature">www.velux.ch/itsournature</a>.</p>

<p>Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie <a href="https://drive.google.com/drive/folders/11NB5Z7PxuvPe1RdeuwSn32zDUnPcGuHa">hier</a>.</p>

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            <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 16:03:00 +0200</pubDate>
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