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                    <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 10:35:35 +0100</pubDate>
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                        <title>Chancen im Unerwarteten entdecken</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/chancen-im-unerwarteten-entdecken/</guid><pp:caseid>728658</pp:caseid><pp:subtitle>Gelungene Symbiose von Wohnen, Arbeiten, Kunst und Design unter einem Dach</pp:subtitle><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Das ADA House nördlich von Kopenhagen macht seinem Namen alle Ehre, denn Art, Design und Architecture spielen in diesem atemberaubenden Neubau eine gleichberechtigte Rolle. Entworfen hat ihn das Paar Karina Mencke und Marcus Vagnby, das schon während des Studiums sein eigenes Designbüro <a href="https://www.menckevagnby.com/" target="_blank">mencke&vagnby</a> gründete. Neben ausreichend Platz für sich und ihre zwei Kinder zum Wohnen wollten sie einen Ort schaffen, an dem sie ihren kreativen und künstlerischen Impulsen nachgehen können – mit Platz für ein Atelier, eine Galerie und ein Homeoffice. Harmonisch eingebettet in ein wunderschönes Waldgrundstück ist das in bemerkenswerter Weise gelungen.</h3><p style="text-align:justify;">Marcus Vagnby und Karina Mencke entwarfen ihr eigenes Haus zu grossen Teilen während einer siebenwöchigen Wohnmobil-Reise durch Neuseeland. Was romantisch klingt, war jedoch eher aus der Not geboren. Denn kurz vor Aufbruch ans andere Ende der Welt hatten sich die örtlichen Bauvorschriften geändert. Ursprünglich für zweistöckige Gebäude vorgesehen, wurde das für den Neubau vorgesehene Gebiet nun so umgewidmet, dass nur noch einstöckige Gebäude erlaubt waren. Sie mussten das eigentlich mit zwei Etagen geplante Haus daher komplett neu entwerfen. Das bot aber auch die Chance, den gesamten Entwurf kreativ zu überdenken. Mit Erfolg, denn die Hanglage und Besonderheiten des Grundstücks, wie den vielfältigen Baumbestand, berücksichtigten sie beim neuen Entwurf viel stärker. «Trotz der Herausforderungen haben wir tatsächlich Vorteile gewonnen, indem wir abwechslungsreiche Ausblicke und unterschiedliche Raumerlebnisse geschaffen haben, auch wenn dies bedeutete, dass wir mehr Grundfläche nutzen mussten», erklärt Marcus Vagnby, Architekt und Hausbesitzer.&nbsp;<br><br>Das u-förmige Haus basiert konzeptionell auf einem geschwungenen Dach, das sich dem Gefälle der Landschaft anpasst und einen geschützten Gartenbereich schafft. «Der Hauptgrund für diese Form war der weitreichende Blick nach Westen über den Wald, und die Lage auf einer Anhöhe, die zwar eine Herausforderung darstellte, aber auch die Möglichkeit bot, unterschiedliche Räume und Ausblicke zu schaffen», erläutert Künstlerin und Hausbesitzerin Karina Mencke. Das Haus wächst quasi aus dem Gelände heraus und lässt durch die U-Form des Grundrisses die Sonne im Verlauf des Tages in weite Teile des Gebäudes einfallen. Durch die zusätzlich in die Dachfläche integrierten Oberlichter sind in nahezu jedem Raum des Hauses die Tageszeiten unmittelbar erlebbar. Ähnlich wie bei einer Sonnenuhr ist es anhand des über den Tag hinweg unterschiedlichen Lichteinfalls möglich, die Tageszeit zu bestimmen.&nbsp;<br><br>Der abgestufte Grundriss verbindet die Innenräume behutsam mit dem abfallenden Gelände. Die Innenräume stehen sowohl mit dem teilweise vom Haus umschlossenen Garten als auch mit den gepflegten Aussenbereichen rund um das Gebäude in Verbindung. Die Öffnungen nach aussen und die Nutzung des Tageslichts sind grosszügig gestaltet.&nbsp;<br><br>Der Eingang liegt im Nordwesten. Von dort wird das Haus wird über einen als Galerie gestalteten Flur erschlossen, der nicht nur Zugang zu den unterschiedlichen Bereichen bietet, sondern auch dank grossen Fenstern und Oberlichtern im geschwungenen Dach die Kunstobjekte mit einem rhythmischen Lichtspiel besonders in Szene setzt. Die zwei Kinderzimmer und das Schlafzimmer sind nach Nordosten ausgerichtet, um das ganze Jahr über sanftes, angenehmes Licht einzufangen. Alle drei sind mit bodentiefen Fenstern ausgestattet, welche die Grenzen zwischen Innenraum und bewaldetem Aussenbereich verschmelzen lassen. Um den Kindern genug Licht zum Spielen oder Lernen in ihren Zimmern zu bieten, wurden hier zusätzlich Flachdach-Fenster in das Dach integriert. Verdunkelungs-Rollos an den Oberlichtern und Vorhänge vor den Fassadenfenstern ermöglichen in den kürzeren Sommernächten das komplette Abdunkeln für einen erholsamen Schlaf. Das Paar entschied sich dafür, in den Kinderzimmern jeweils in einem Teil des Raums eine zweite Ebene für die Schlafbereiche einzuziehen. Unter dieser bieten begehbare Kleiderschränke reichlich Stauraum. Zwischen Kinderzimmern und Schlafzimmer liegt das Familienbad, das mit einem besonderen Highlight aufwartet. Ein Flachdach-Fenster über der Dusche sorgt morgens für schönes Sonnenlicht und nachts für einen Blick in die Sterne. Geht man nach Einbruch der Dunkelheit am Badezimmer vorbei, kann man sogar das Mondlicht von oben hereinscheinen sehen.&nbsp;<br><br>Der Flur mündet im grosszügig angelegten Koch- und Essbereich, an den sich auf der einen Seite das Wohnzimmer anschliesst, auf der anderen das Homeoffice. Dem Paar war es wichtig, dass der Arbeitsbereich nahe des Hauptwohnbereichs und der Küche liegt, aber dennoch separat genug, um eine sanfte Trennung zwischen dem beruflichen und dem privaten Leben des Paares herzustellen. Eine Treppe führt von dort nach oben auf das Dach, das später noch begrünt werden und eine Dachterrasse erhalten soll. Über die zweite Treppe wird der Keller erschlossen, in dem sich das Atelier befindet. Ein Velux Flachdach-Fenster im Homeoffice sorgt für viel Tageslicht im Arbeitsbereich und schafft damit eine helle und inspirierende Umgebung für kreative Projekte. Über die Treppen und Lichtschächte fällt das Licht sogar bis in den Keller, so dass auch dort tagsüber kein Kunstlicht für das Arbeiten im dort untergebrachten Atelier benötigt wird.&nbsp;<br><br>Karinas Erfahrung als Bildhauerin prägt ihre Herangehensweise an Raum und Material, wobei sich der künstlerische Ansatz in den Formen, Farben und dem gesamten ästhetischen Konzept des Innen- und Aussenbereichs des Hauses widerspiegelt. Sorgfältig ausgewählte Farben, wie beispielsweise das dunkelrote Regal im Esszimmer, das farblich auf die Buche vor dem Fenster abgestimmt ist, und Räume, die sich im Laufe des Tages und des Jahres mit dem Licht verändern, sind weitere Aspekte, in denen sich der künstlerische Geist in der Gestaltung des Hauses widerspiegelt. Es weist zudem viele runde Details auf, um die sich das Sonnenlicht fliessend bewegen kann und so deren Materialität hervorhebt.&nbsp;<br><br>Mit dem ADA House hat das Designer-Paar bewiesen, dass sich Wohnen und Arbeiten unter einem Dach harmonisch und mit hohem Anspruch an Gestaltung realisieren lassen. Durch grosse Fensterflächen in der Fassade und zusätzliche Oberlichter in der Dachfläche sorgt Tageslicht nicht nur für helle Räume, sondern inszeniert diese und die ausgestellten Kunstobjekte mit dem Spiel von Licht und Schatten immer wieder neu.&nbsp;<br><br>Wer mehr über die die Arbeiten von Karina Mencke und Marcus Vagnby erfahren will, findet unter <a href="https://www.menckevagnby.com/" target="_blank">https://www.menckevagnby.com/</a> weitere Informationen.&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td>Projekt</td><td>ADA House, Neubau</td></tr><tr><td>Bauherr:innen</td><td>Karina Mencke und Marcus Vagnby</td></tr><tr><td>Baujahr</td><td>2023-2024</td></tr><tr><td>Standort</td><td>2840 Holte, Dänemark</td></tr><tr><td>Architekturbüro</td><td>Mencke & Vagnby&nbsp;<br>Skodsborgvej 130B&nbsp;<br>Søllerød, 2840 Holte&nbsp;<br>Dänemark&nbsp;<br><a href="https://www.menckevagnby.com/" target="_blank">https://www.menckevagnby.com/</a></td></tr><tr><td>VELUX Produkte</td><td><ul><li data-list-item-id="e2f2898b1e49252055fe06aacd848257d">6 x VELUX Flachdach-Fenster Flachglas</li><li data-list-item-id="eb285fb4a966ebe086e813d02935aa98c">2x VELUX Verdunkelungs-Rollos in Kinderzimmern</li></ul></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[carousel,latest,featured,Cases,Objektbericht,daylight,Renovation,Referenzobjekt]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 17:32:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Transformation einer Lagerhalle zu kreativem Workspace</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/transformation-einer-lagerhalle-zu-kreativem-workspace/</guid><pp:caseid>724728</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum setzt Massstäbe beim schonenden Umgang mit Ressourcen</pp:subtitle><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Im dänischen Østbirk ist mit dem Velux LKR Innovation House ein beeindruckendes Umbau-Projekt verwirklicht worden. Eine 30 Jahre alte Lagerhalle verwandelten Praksis Arkitekter in ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum für den Dachfensterhersteller. Rund 500 Mitarbeitende der VELUX Gruppe arbeiten dort jetzt an der Weiterentwicklung von Dachfenstern und Zubehör sowie anderen Innovationen, die über die Kernprodukte des Unternehmens hinausgehen. Besonders bemerkenswert: Durch Nutzung des Bestands und Wiederverwendung von dessen Materialien konnten über 55 Prozent der Materialien, die für die Realisierung des LKR Innovation House als Neubau erforderlich gewesen wären, eingespart werden. Dadurch liegt der CO2-Fussabdruck deutlich unter dem vergleichbarer Gebäude in Dänemark.</h3><p style="text-align:justify;">Basis für den Umbau war ein 30 Jahre altes Velux Lagergebäude aus Holz. Lars Kann-Rasmussen; Sohn des Gründers und damaliger Vorstandsvorsitzender der Velux Gruppe, hatte seinerzeit die Vision, aus Rücksicht auf die Umwelt ein Gebäude zu errichten, das vollständig aus Holz besteht. Wo es möglich war, wurden im alten Gebäude Beton und Stahl komplett durch Holz aus dänischen und schwedischen Wäldern ersetzt. Es wurde unbehandelt verbaut, um seine Langlebigkeit zu testen und zu erforschen, wie nachhaltig die Verwendung von Holz als primärer Baustoff ist. Diesem Ansatz verdankt das Gebäude, das im Mai 1995 erstmals eingeweiht wurde, seinen Namen «Experiment aus Holz». Bis heute hat sich dieses Experiment bewährt: Selbst das Holz der Fassade war in gutem Zustand. «Unser übergeordnetes Ziel war es daher, so viel wie möglich vom Gebäude zu erhalten und es in die Zukunft zu führen», beschreibt Architektin Mette Tony von Praksis Arkitekter den Ansatz des Umbaus, bei dem grosse Teile der alten Lagerhalle für das Velux LKR Innovation House genutzt werden konnten.&nbsp;<br><br><strong>Doch wie wird aus einer Lagerhalle ein zeitgemässes, modernes Arbeitsumfeld?&nbsp;</strong><br>«Wir suchen immer nach der Koexistenz von Alt und Neu, um das Beste aus beiden herauszuholen und eine Einheit zu schaffen, denn man muss sich auch bewusst sein, dass man nicht der letzte Architekt ist, der hier arbeitet. In 20 Jahren kommt jemand Anderes und baut das Ganze neu auf», beschreibt Mette Tony den grundsätzlichen Ansatz. «Die wichtigste Aufgabe war es, Tageslicht hereinzulassen. Indem man das Gebäude aufschnitt und diese beiden Innenhöfe einbaute, konnte man die Natur von aussen nach innen holen und so alle mit Natur umgeben und unter den Himmel einladen», fasst Mette Tony die wesentlichen Prämissen für die Planung des Umbaus zusammen. In den geschlossenen Baukörper das Lagers wurden zwei Atrien eingeschnitten und begrünt. Der erste Schritt für deutlich mehr Tageslicht im Innern und für mehr Blickverbindungen zur Natur im Äusseren. Doch um auch in der Tiefe des Gebäudes helle Arbeitsbedingungen zu schaffen, war mehr nötig. «Als wir das riesige Dach sahen, dachten wir sofort, wir könnten eine Landschaft aus Velux Dachfenstern gestalten», beschreibt Mette Tony die zweite wesentliche Veränderung. Den Gedanken setzten sie konsequent mit Velux Produktlösungen um: 387 elektrisch betriebene Schwingfenster, zwei Ausstiegsfenster mit Türfunktion für den Handwerkerausstieg auf das Dach und 26 Modular Skylights kamen zum Einsatz, alle 3-fach-verglast. Für angenehme Temperaturen auch im Sommer wurden alle Dachfenster mit aussen liegenden Hitzeschutz-Markisen ausgestattet. Bei den Modular Skylights sind innen Sonnenschutz-Rollos angebracht.&nbsp;<br><br><strong>Ressourcenschonender Umbau&nbsp;</strong><br>Im Rahmen des Umbaus zum LKR Innovation House kam Holz als Hauptkonstruktionsmaterial zum Einsatz, um die grauen Emissionen des Gebäudes zu senken. Bei der Restaurierung und Renovierung der 30 Jahre alten Lagerhalle wurde die ursprüngliche Holzkonstruktion des Gebäudes bewahrt. Indem so viele der vorhandenen Materialien wie möglich wiederverwendet oder umgenutzt wurden, konnte mehr als die Hälfte der ursprünglichen Materialien erhalten werden. Verglichen mit dem Neubau eines Gebäudes ähnlicher Grösse und Funktion konnten so ungefähr 55 Prozent bzw. 4.476 Tonnen Materialien eingespart werden.&nbsp;<br><br>Wesentlich dafür waren der Erhalt oder die Umnutzung der ursprünglichen Betonplatte, bestehenden Dachkonstruktionen und tragenden Holzbalken aus Brettschichtholz sowie der hölzernen Fassaden, Dachüberstände und inneren Betonwände. So wurde das Holz der bestehenden Fassade für die Dämmung der Aussenwand demontiert und anschliessend wieder montiert. Die in den Ausschnitten für die Innenhöfe entfernten Brettschichtholzrahmen kamen etwa in Nebengebäuden des umliegenden Gebiets oder geupcycelt für den Bau von Möbeln wieder zum Einsatz. Die vorhandene Dachfläche erhielt nur eine neue Dämmung und neue Oberlichter. Die Holzschnitte aus den neuen Fensteröffnungen kamen bei den neuen Fassaden in den Innenhöfen zum Einsatz. Weiteres Holz aus dem Bestand wurde verwendet, um notwendige Wartungen und den Austausch von Elementen zu realisieren.&nbsp;<br><br>Der vorhandene Betonboden konnte unverändert weiter genutzt werden. Innere Betonwände kamen zum einen als Wände um die Treppenkerne zum Einsatz, zum anderen wurden demontierte Elemente als Pflastersteine oder Aussenmöbel genutzt. Leichte Innenwände aus Gipskartonplatten und Mineralwolle in den Wänden wurden recycelt. Entfernte Vordächer wurden als Teil der Nebengebäude auf dem Gelände wiederverwendet. Zudem wurden viele Pflastersteine rund um das Gebäude entfernt, um einen harmonischeren Übergang zur umliegenden Natur zu schaffen. Sie wurden jedoch nicht entsorgt, sondern beispielsweise auf Parkplätzen, an Nebengebäuden oder auf Fusswegen wiederverwendet.&nbsp;<br><br><strong>Bedarfsorientierte Raumklimatisierung&nbsp;</strong><br>Das LKR Innovation House konzentriert sich konsequent auf natürliche Ressourcen und energetische Optimierung. Über ein intelligentes System zur natürlichen Lüftung, gesteuert über 400 WindowMaster WMX 804 Kettenantriebe, die per MotorLink zentral und zonenweise betätigt werden, wird ganzjährig eine bedarfsorientierte Frischluftzufuhr gewährleistet. Die mehr als 400 Velux Fenster bringen Tageslicht ins Gebäude, reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und unterstützen das passive Raumklima-Management. Im Zusammenspiel mit der thermisch optimierten Gebäudestruktur konnte so ein sehr niedriger CO2-Fussabdruck erreicht werden: Mit nur 4,6 kg CO2e/m2/Jahr liegt das Velux LKR Innovation House weit unter den dänischen Vorschriften für Bürogebäude und auch schon deutlich unter dem ab 2029 geltenden Grenzwert von 6,1 kg CO2e/m2/Jahr.&nbsp;<br><br>Die Gestaltung des thermischen Komforts in den natürlich belüfteten Räumen erfolgte anhand des adaptiven Komfortmodells. Das berücksichtigt die Auswirkungen des Aussenklimas auf den Innenraumkomfort und geht davon aus, dass sich Menschen an unterschiedliche Temperaturen im Laufe des Jahres anpassen und auch selbst Einfluss auf das Innenraumklima nehmen können. Ein Ansatz, der nicht nur den Bedarf an mechanischer Kühlung reduziert, sondern auch die Verbindung zwischen den Nutzenden und der Umgebung stärkt. Dieses Modell wird häufig zur Bewertung natürlich belüfteter Gebäude verwendet. Das LKR Innovation House ist danach in Kategorie 2 eingestuft, was bedeutet, dass die Innentemperatur innerhalb eines gemäss der europäischen Norm EN 16798 definierten Komfortbereichs bleibt und diesbezüglich keine Abstriche gemacht werden müssten.&nbsp;<br><br><strong>Die Arbeitsbereiche im LKR Innovation House</strong>&nbsp;<br>Das LKR Innovation House besteht heute aus einer Reihe von Räumen, die sowohl ineinandergreifen als auch unabhängig voneinander genutzt werden können. Das gesamte Gebäude ist durch einen natürlichen Fluss geprägt, der informelle Treffpunkte und Arbeitsbereiche entstehen lässt, die sich zu einem Gemeinschaftsgefühl verbinden. Alle Räume sind gleichberechtigt angeordnet und Funktionen klar erkennbar, wodurch ein einladendes und übersichtliches Arbeitsumfeld entsteht.&nbsp;<br><br>Betritt man das im Osten gelegene lichtdurchflutete Foyer, fällt sofort einer der grossen begrünten Innenhöfe ins Auge. Dank der grossflächig verglasten Fassaden ermöglicht er einen Ausblick in grosse Teile des Gebäudes und man erhält schnell einen Überblick, wo sich die unterschiedlichen Nutzungsbereiche befinden.&nbsp;<br><br>Das Foyer mit seiner hohen Decke dient als dynamische Fläche z. B. für Ausstellungen und Besprechungen sowie als Showroom, Lounge und Empfangsbereich. Es bietet eine direkte Verbindung zu den Werkstätten, den Büroräumen und dem Auditorium. Die Werkstätten befinden sich in dem Flügel links des Foyers und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation von Innovationen. Zudem gewährleistet ihre Lage gute Bedingungen für Lieferungen von der Südfassade aus. Die Büroräume sind entsprechend der internen Zusammenarbeit einzelner Arbeitsfelder und je nach dem erforderlichen Grad an Vertraulichkeit angeordnet. Die meisten befinden sich im Flügel rechts des Foyers an der Nordfassade, sodass sie eine schöne Aussicht bieten, ohne sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen zu müssen. Weitere Arbeitsplätze sind in Nischen und vielen kleinen Zonen neben offenen Bereichen in grossen Teilen des Gebäudes zu finden. Wer vom Eingang aus zweimal rechts geht, erreicht das Forum – ein Schauplatz für ständig wechselnde Veranstaltungen, Vorträge und Konferenzen, die Menschen aus aller Welt zusammenbringen.&nbsp;<br><br>Im Zentrum des LKR Innovation House, umgeben von den beiden begrünten Innenhöfen, liegt die Kantine, was den Speisesaal zu einer Art grünen Herzen des Hauses macht. Der direkte Zugang zu beiden Innenhöfen ist gegeben. Sie bringen Tageslicht und frische Luft in die Mitte der ehemaligen Halle. Dort sind neue Innenfassadenbereiche entstanden, die die strategische Platzierung von mehr Arbeitsplätzen an Aussenflächen ermöglichen. Auf diese Weise holt das LKR Innovation House die Natur noch weiter ins Innere und die Grünflächen werden zu einem zentralen Blickpunkt für das gesamte Haus. Im Westen befinden sich die Forschungseinrichtungen, in denen kontinuierlich Experimente stattfinden. Diese Einrichtungen sind gesichert, um ein hohes Mass an Vertraulichkeit zu gewährleisten.&nbsp;<br><br><strong>Modellprojekt mit Vorbildcharakter&nbsp;</strong><br>Das 9.500 m² grosse Lagerhaus wurde in ein 14.000 m² grosses helles und inspirierendes Arbeitsumfeld transformiert. «Mit diesem beeindruckend renovierten und neu gestalteten Gebäude verfügen wir nun über ein bestens ausgestattetes Innovationszentrum, in dem wir ausgezeichnete Produkte und Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden entwickeln können», zeigte sich Tina Mayn, Executive Vice President, Products & Innovation der Velux Gruppe, nach Abschluss des Umbaus mehr als zufrieden. Das LKR Innovation House führt als innovatives Herzstück des Unternehmens die Forschungs- und Entwicklungsbereiche des Dachfensterherstellers in einer einzigartigen und kooperativen Umgebung zusammen, die Forschung und Kreativität fördert. Die Natur ist in diesem Haus allgegenwärtig. Von jedem Raum und jedem Arbeitsplatz aus haben alle Zugang zu Tageslicht und Natur. Entstanden ist ein wegweisender Standort, der das Selbstverständnis von Velux als Unternehmen widerspiegelt: ein hohes Mass an Tageslicht und gesundem Raumklima in Gebäuden gewährleisten, um so wesentlich zu Wohlbefinden und Gesundheit der Nutzenden beizutragen.&nbsp;<br><br>Zudem erklärt Tina Mayn zur Vorreiterrolle von Velux innerhalb der Baubranche: «Das LKR Innovation House ist ein Beleg unseres Engagements für Renovierung und nachhaltigere Bauweisen und Materialien». Der Umbau des historischen Gebäudes unter Erhaltung oder Umnutzung der Materialien, aus denen er ursprünglich gebaut wurde, zeigt eines ganz deutlich: Renovierungsprojekte können die gleiche Schönheit, Funktionalität und Leistungsfähigkeit wie ein Neubau bieten, ohne die Umwelt in dessen Ausmass zu beanspruchen.&nbsp;<br> &nbsp;<br>Mehr Informationen auf <a href="https://buildforlife.velux.com/en/LKRInnovationHouse" target="_blank">https://buildforlife.velux.com/en/LKRInnovationHouse</a>&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td>Objekt</td><td>VELUX LKR Innovation House</td></tr><tr><td>Standort</td><td>Ryvej 37, 8752 Østbirk, Dänemark</td></tr><tr><td>Typologie</td><td>Umbau</td></tr><tr><td>Bauherr/Bauherrin</td><td>VELUX Gruppe</td></tr><tr><td>Bauzeit</td><td>02.2023 – 05.2025</td></tr><tr><td>Nutzung</td><td>Rund 500 Mitarbeitende der VELUX Gruppe werden zukünftig im LKR Innovation House an der Weiterentwicklung von Dachfenstern und Zubehör sowie anderen Innovationen arbeiten.</td></tr><tr><td>Grundstücksgrösse</td><td>20'000 m²</td></tr><tr><td>Brutto-Grundfläche</td><td>14'000 m² (Bestandsbau 9.500 m<sup>2</sup>)</td></tr><tr><td>Architektur</td><td>Praksis arkitekter; https://praksisarkitekter.dk/</td></tr><tr><td>Ingenieurbüro</td><td>Søren Jensen, https://www.sj.dk&nbsp;<br>(Strukturelle Planung, Heizung, Lüftung, Raumklimatisierung, Energie-Design)&nbsp;</td></tr><tr><td>Generalunternehmen</td><td>KG Hansen (Baumanagement), https://www.kgh.dk/</td></tr><tr><td>Interior Design</td><td>BRIQ (Räumliche Gestaltung), https://briqgroup.com/&nbsp;<br>Holmriss B8, Spant Studio Architects, FRIIS & MOLTKE Design und KASPER MOSE (Interior Design)&nbsp;</td></tr><tr><td>Tageslichtplanung</td><td>Oculight, https://www.oculightdynamics.com/</td></tr><tr><td>Landschaftsplanung und -gestaltung:</td><td>DetBlå Landskab, https://somdetblaa.dk/</td></tr><tr><td>Dämmwerte</td><td><ul><li data-list-item-id="e4f14879b6cef153d5ddd130dffba23e9">U-Wert neue Aussenwand = 0.19 W/(m²K)<ul><li data-list-item-id="eaaca09d56a675ee9338318feb522608b">U-Wert Wand Bestand = 0.20 W/(m²K)</li></ul></li><li data-list-item-id="e65207888195fde46323d00e95e5bdc0c">U-Wert Bodenplatte = 0.27 W/(m²K)</li><li data-list-item-id="e5c620ed3a6535f06f882d9de33716877">U-Wert neues Dach = 0.11 W/(m²K)<ul><li data-list-item-id="ed190a2b1781aee9893d2d8f96effa7d7">U-Wert Dach Bestand = 0.17 W/(m²K)&nbsp;</li></ul></li></ul><p>Uw-Wert-Fenster = 0.8 - 1.4 W/(m²K)&nbsp;</p></td></tr><tr><td>Energiebedarf</td><td>38,6 kWh/m² jährlich</td></tr><tr><td><ul><li data-list-item-id="ea1d5a5a469ebf79ecf8939e7b9619688">VELUX Produkte</li></ul></td><td><ul><li data-list-item-id="e92beac11a6f08577d3d24d3178d23eb3">387 elektrisch betriebene Schwingfenster (48 davon als primärer Rauchabzug eingeplant)<ul><li data-list-item-id="e4172d866ffc448eb47f37e48812a68f0">3-fach-Verglasung</li><li data-list-item-id="e889593daa29208c0da1e5bde673f8a1f">vorwiegend in der Grösse 94x160 cm</li><li data-list-item-id="ed00a8e91a65302ab231bdce13cfda8a9">ausgestattet mit aussenliegenden Hitzeschutz-Markisen</li></ul></li><li data-list-item-id="eaac5be50268424049e917780c2066db6">2 Ausstiegsfenster mit Türfunktion für den Handwerkerausstieg auf das Dach</li><li data-list-item-id="e865c0e160ea136faf8d9fd9fb6bf3afb">26 Modular Skylights<ul><li data-list-item-id="e4c1cf845e45cb1f62eb3d99f0becfc60">3-fach-Verglasung</li><li data-list-item-id="e103e6708910e8f1ec0df4d53c6f4550c">ausgestattet mit innenliegenden Sonnenschutz-Rollos&nbsp;</li></ul></li></ul></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Referenzobjekt,Cases,Innovation,daylight,tageslicht,LKR Innovation House,latest,carousel]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 10:52:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Open House: Viel Licht und Loft-Flair hinter schwarzer Holzfassade</title>
                        <link>https://press.velux.ch/open-house-viel-licht-und-loft-flair-hinter-schwarzer-holzfassade/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/open-house-viel-licht-und-loft-flair-hinter-schwarzer-holzfassade/</guid><pp:caseid>688731</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Als Agnes und Daniel Pommerenke das Haus im nördlich von Ulm gelegenen Heidenheim kauften, sah es aus wie ein typisches 80er Jahre Gebäude. Der Grundriss war von kleinen, eher verschachtelten Räumen geprägt. Dennoch erkannten sie das Potential und entschieden sich, hier ihre ideale Wohnvorstellung einer hellen Loft-Atmosphäre zu verwirklichen. Neben der Öffnung des Grundrisses setzten sie auf grosse Glasflächen in der Fassade und Velux Lichtbänder im Dachgeschoss. Nach der Modernisierung wirkt das Gebäude wie ein Neubau: Moderne, grosszügige und helle Räume im Wohnbereich sowie ein von Panorama-Ausblicken und Tageslicht verwöhntes Dachgeschoss.</h3><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Der Wunsch von Anfang an: ein Zuhause schaffen, in dem sie sich mit Katze «Coco» wie im Urlaub fühlen. «Als wir das Haus das erste Mal sahen, hatten wir schon die Idee, dass wir da Freiheit und Offenheit brauchen, dass wir Licht brauchen», erzählt Agnes Pommerenke. Daher war die grösste Herausforderung, das Bestandshaus mit den zahlreichen kleinen Räumen so umzugestalten, dass es grosszügig und offen wirkt und den Charakter einer Loftwohnung erhält. Gleichzeitig musste das gesamte Gebäude energetisch saniert werden. Dafür holte sich das Ehepaar professionelle Unterstützung von 2P-Raum Architekten, die den Umbau von der Planungsphase über die Ausschreibung und Vergabe der Gewerke bis zur Bauleitung begleiteten.&nbsp;<br><br><strong>Black Beauty&nbsp;</strong><br>Die moderne Verwandlung fällt bereits von aussen ins Auge mit einem optischen Highlight: Eine schwarze Holzfassade, mit der das komplette Haus inklusive des Dachs verkleidet wurde. Nicht nur ästhetisch ist die Holzverkleidung eine Besonderheit, denn sie wurde mit einer alten japanischen Technik bearbeitet, der sogenannten «Shou Sugi Ban». Hierbei wird durch eine kontrollierte Verkohlung der äusseren Schicht Holz auf natürliche Weise konserviert. Es ist dadurch wasserabweisend, resistent gegen Schimmel- und Insektenbefall und so haltbar, dass für bis zu 80 Jahre keine Nachbehandlung notwendig ist. Zudem arbeitet dieses traditionelle Verfahren die Struktur des Holzes heraus, so dass die Schönheit der Maserung zur Geltung kommt.&nbsp;<br><br><strong>Freiheit, Luft und Licht&nbsp;</strong><br>«Trotz der umfassenden Veränderungen konnten wir die Kubatur des Gebäudes unverändert belassen, so dass die komplette Sanierung ohne Baugenehmigung umgesetzt werden konnte», erzählt Mark Pupke von 2P-Raum Architekten. Auf der rund 180 m2 grossen Wohnfläche über drei Etagen ist nach dem zehnmonatigen Umbau eine zeitgemässe Raumaufteilung entstanden. Weil die Hanglage des Hauses den Tageslichteinfall im Erdgeschoss deutlich einschränkt, hat sich das Ehepaar Pommerenke dort gegen einen klassischen Wohnbereich entschieden. Stattdessen befindet sich im Eingangsbereich ein Büro und ein kleines Appartement für Gäste sowie eine Werkstatt, Heizung und Hauswirtschaftsräume im Bereich des Treppenhauses.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Über die Treppe gelangt man direkt in den grosszügigen Wohn-, Koch- und Essbereich mit Kaminecke im ersten Obergeschoss. Um diesen offenen Bereich zu schaffen, mussten einige Wände entfernt werden. Lediglich ein Gäste-WC ist heute noch als separater Raum auf dieser Etage vorhanden. Im zweiten Obergeschoss unter dem Satteldach war die Veränderung durch den Umbau besonders gross. Agnes und Daniel liessen hier alle alten Innenwände entfernen. So entstand aus drei Räumen ein Loft-artiges Dachgeschoss. Auf der kühleren Nordwestseite liegt das neue Schlafzimmer des Ehepaars, während der offene Ankleidebereich auf der Südostseite des Daches in ein grosszügiges und helles en-suite Bad mit lediglich einer Trennwand und freiem Durchgang übergeht. Ein Highlight ist die zu beiden Seiten begehbare Dusche.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">In Kombination mit grossen Glasflächen in den Wänden und Dachschrägen ist nach der Modernisierung eine luftige und von Tageslicht erfüllte Atmosphäre entstanden, die einen Bezug nach draussen zur Natur schafft und das von Daniel und Agnes gewünschte Urlaubsfeeling kreiert. «Uns war auf jeden Fall wichtig, dass wir in der Natur drin sind, dass wir helle Räume haben mit natürlichem Licht. Ich denke, das ist uns durch diese Vielzahl von Fenstern wirklich richtig gut gelungen», erzählt Daniel begeistert.&nbsp;<br><br><strong>Smarte Dachfenster für Komfort und Wohlbefinden&nbsp;</strong><br>Insgesamt neun Dachfenster, zum Grossteil mit Süd-Ost-Ausrichtung, öffnen jetzt das Dachgeschoss und bieten für die Loft-Atmosphäre viel natürliches Licht. Dabei entschieden sich Daniel und Agnes für die Velux Lösung Lichtband, die ein Schwing- oder Klapp-Schwing-Fenster mit einem festverglasten Zusatzelement darunter kombiniert. Durch den schmalen Übergang zwischen den Elementen entsteht ein bodentiefes Panorama mit mehr Lichteinfall. Gleichzeitig wurde durch die grossen Dachfensterflächen zusätzliche Stehhöhe in der Dachschräge gewonnen. So konnten die Bauherren auf klassische Gauben mit notwendiger Baugenehmigung komplett verzichten und damit Zeit und Nerven sparen.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Da die Dachkonstruktion bereits im Vorfeld durch den Architekten mit der Zimmerei abgestimmt wurde, war die Umsetzung und der Einbau der Dachfenster einfach auszuführen und dauerte lediglich zwei Tage. «Wir haben mit dem gewählten Velux System Raumhöhe gewonnen, viel Licht in das Dach bekommen und einen neuen schönen, ja sogar extrem hellen Wohnraum geschaffen», resümiert Daniel. «Der neue Lichtanteil und die Sonneneinstrahlung sind enorm und man hat nicht das Gefühl im ‘Dach’ zu sein», ergänzt Agnes. Für sie hat die Öffnung des Dachgeschosses auch einen erheblichen Einfluss auf ihr Wohlbefinden und die Wohngesundheit. «Wenn ich die Fenster öffne, dann atme ich. Dann lebe ich. Dann fühle ich mich einfach frei».&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Für die Steuerung des Lichteinfalls und die nötige Privatsphäre sind die grösstenteils nach Südost ausgerichteten Dachfenster mit elektrischen Verdunklungs-Rollos ausgestattet. Sowohl Dachfenster als auch Zubehör können die Pommerenkes mit dem Smart-Home-System Velux Active intelligent steuern. Denn das System überwacht mit Sensoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Konzentration im Raum und öffnet die elektrischen Dachfenster zum Lüften automatisch so, dass ein gesundes und angenehmes Raumklima entsteht oder fährt das Verdunkelungsrollo aus. «Wir lieben diese frische Luft zum Einschlafen. Oft auch dann wirklich noch Sterne beobachten, wenn der Himmel klar ist. Dann fährt das Rollo runter. Dann schlafen wir ganz frisch ein und stehen auch so auf», beschreibt Agnes. Zusätzlich haben sich die Beiden mit «Velux Touch» für eine Touchscreen Steuerung an der Wand entschieden, über die sie via Funk Fenster und Rollos selbst bedienen können.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Auch sonst gestaltete das Ehepaar die Gebäudetechnik so smart wie möglich bei Licht, Steckdosen und Aussenbeleuchtung. Im kompletten Haus entschieden sie sich für Spachtelboden als einheitlichen Bodenbelag, der fugenlos ist und dadurch sehr homogen wirkt. Für die Wände wurde feiner Rauputz verwendet sowie Malervlies, das dank seiner Luftdurchlässigkeit auch in Feuchtbereichen zu einem gesunden Raumklima beiträgt.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Das Ergebnis spricht für den Mut der Bauherren, ihre Vision konsequent zu verfolgen. Der ursprüngliche Bestandsbau ist heute kaum noch zu erkennen. Trotzdem waren sie sich immer sicher, dass sie auf dem Weg zu ihrem Traum-Zuhause sind. «Als wir die Immobilie zum ersten Mal sahen, haben wir gewusst, wie sie aussehen muss. Genauso ist es geworden – schlicht, schwarz mit einem maximal geöffneten Wohnraum», schwärmt Agnes.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Cases,featured,latest,carousel,VELUX,Dachfenster,Referenzobjekt]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 16:39:32 +0100</pubDate>
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                        <title>Vom verwinkelten Dachgeschoss zum lichterfüllten Maisonette-Wohntraum</title>
                        <link>https://press.velux.ch/vom-verwinkelten-dachgeschoss-zum-lichterfuellten-maisonette-wohntraum/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/vom-verwinkelten-dachgeschoss-zum-lichterfuellten-maisonette-wohntraum/</guid><pp:caseid>687716</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Um ihren eigenen Wohntraum zu verwirklichen, legten Hannah und Matthias zwei Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss zusammen. Dabei nahmen sie umfangreiche Änderungen an den Grundrissen vor, um ihren Wohnmittelpunkt im obersten Stockwerk einzurichten. Mit beeindruckendem Ergebnis: Ihre Vision vom offenen und Licht erfüllten Wohnen über den Dächern der Stadt wurde Wirklichkeit.</h3><p style="text-align:justify;"><br>Nach einem Jahrzehnt in Berlin, umgeben vom Trubel der Hauptstadt, entschlossen sich Hannah und Matthias zu einem grossen Schritt: Die Rückkehr in Hannahs Heimatstadt Düsseldorf, um den handwerklichen Familienbetrieb in dritter Generation zu übernehmen. Bevor der berufliche Neustart erfolgen konnte, mussten sie zunächst eine neue Wohnung finden – bevorzugt im Dachgeschoss. «Wir haben in Berlin auch schon in einer Dachgeschosswohnung gewohnt, mit ganz vielen Velux Fenstern. Wir haben dann hier etwas Ähnliches gesucht und fanden es relativ schwierig. Und dann ist es wie Schicksal gewesen», erinnert sich Hannah. Sie erfuhren davon, dass in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf zwei nebeneinanderliegende Dachgeschoss-Maisonette-Wohnungen frei wurden. Mit einem Panoramablick auf eine Kastanienallee auf der einen und den Düsseldorfer Stadtwald auf der anderen Seite thronten die Wohnungen zwischen den Baumkronen. Genau dieses Wohnen mit Baumhausgefühl wünschten sich Hannah und Matthias für ihren neuen Lebensabschnitt. Die Freude war darum gross, als sie die Zusage bekamen. Ihr Plan: Aus den beiden eher verwinkelten Wohnungen mit kleinen Räumen sollte ein lichtdurchfluteter und offener Wohnraum mit weitem Ausblick in den Himmel und die Bäume entstehen.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Raumaufteilung neu interpretiert</strong><br>Der Umbau sollte nicht nur die beiden Wohnungen zusammenführen, sondern etwas ganz Neues, geprägt von der Kreativität und den Visionen des Ehepaares, entstehen lassen. Entgegen der gängigen Praxis, Wohnzimmer, Essbereich und Küche im unteren Stockwerk einzurichten, wollten sie diese ins oberste Geschoss verlegen. Denn mehr Tageslicht, insbesondere durch die Dachfenster, und der bessere Ausblick auf die grüne Umgebung sind dort das grose Plus. «Für uns war sonnenklar, oben spielt sich das Leben ab. Und deshalb war für uns auch klar, dass das Herzstück unseres Alltags, nämlich zusammen Kochen, Essen und Wohnen, hier oben hinkommt», erzählt Hannah heute begeistert.</p><p style="text-align:justify;">Im dunkleren unteren Stockwerk, wo sich vorher jeweils Küche, Wohnzimmer und Gästebad befanden, sollten Rückzugsräume wie Schlaf- und Arbeitszimmer sowie Kinderzimmer, Haupt- und Gästebad ihren Platz finden. «Unten ist es deutlich dunkler. Oben ist das ganze Licht geparkt. Deshalb haben wir, soweit es die Statik hergegeben hat, oben aufgemacht», berichtet Hannah. Und das taten sie nach Beratung mit Architekten und Statiker konsequent – die Grundrisse änderten sich komplett. Wo früher im oberen Stockwerk der beiden Maisonette-Wohnungen je ein Schlaf- und Badezimmer ihren Platz hatten, sollte nun ein einziger offener Raum mit Wohn-, Ess- und Kochbereich das Zentrum des Familienlebens werden. Dafür wurden alle Zwischenwände entfernt und zur Gewährleistung der Statik Querbalken mit Stützen eingebracht. Zudem verzichteten sie auf einen der Treppenaufgänge, da dieser durch die Zusammenlegung der beiden Wohnungen zur Erschliessung des oberen Dachgeschosses nicht mehr benötigt wurde. Die Decke wurde geschlossen und bietet nun zusätzliche Wohnfläche. Den anderen Treppenaufgang verbreiterte das Paar und ersetzte die alte Wendeltreppe durch eine moderne schwarze Stahltreppe.</p><p style="text-align:justify;">Ausserdem liessen sie die eher schmale Dachterrasse, die auf der Dachgaube des unteren Stockwerks aufgesetzt ist, auf die gesamte Breite der Unterkonstruktion vergrössern. Heute geniesst die Familie den einladenden und sonnigen Aussenbereich auf der Südseite, der den zentralen Koch- und Essbereich in den Sommermonaten ideal erweitert.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Licht, das den Raum verändert</strong><br>Durch den Umbau ist ein einziger offener, lichtdurchfluteter Raum im Obergeschoss entstanden, der zum Kochen, Wohnen und Entspannen einlädt. Durch das Entfernen der Wände und grössere Dachfenster ist er lichtdurchflutet. Das Zentrum bildet ein leuchtend weisser Küchenblock. Während auf der einen Seite eine gemütliche und von viel Licht verwöhnte Sofaecke eingezogen ist, profitiert auf der anderen Raumseite der Treppenaufgang vom zusätzlichen Lichteinfall. Der Clou: Durch die Verbreiterung der ursprünglichen Treppenöffnung gelangt von oben auch viel Tageslicht bis in die untere Etage.</p><p style="text-align:justify;">«Dächer werden oft stiefmütterlich behandelt, dabei ist das Dachgeschoss eigentlich das Filetstück, was oft aber nur durch Velux Fenster zum Vorschein kommt», meint Hannah. Um neben dem Tageslicht auch den Ausblick auf die Baumkronen ohne störende Dächer geniessen zu können, wichen Hannah und Matthias von der üblichen Einbauhöhe ab und liessen die Dachfenster weiter oben als üblich platzieren.</p><p style="text-align:justify;">Eine clevere Lösung setzte das Ehepaar in der offenen Küche um: Statt einer herkömmlichen Dunstabzugshaube wurde ein Velux Flachdach-Fenster über der Kücheninsel eingebaut. Dieses kann per Funksteuerung geöffnet werden und sorgt dafür, dass Wasserdampf und Kochgerüche direkt oben aus dem Fenster entweichen. Zudem ist die tief im Raum liegende Arbeitsfläche so bestens belichtet. «Als diese Lichtkuppel installiert worden ist, hat man schon das Raumgefühl gehabt. Und als dann die Küche dazukam und das Kochfeld genau unter der Lichtkuppel war, ist alles zusammengekommen, was zusammenkommen sollte. Das hat sich verdammt gut angefühlt», schwärmt Hannah von ihrem ersten Eindruck.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Gesundes Raumklima und Hitzeschutz smart gelöst</strong><br>Im Zuge des Austausches der Dachfenster hat das Paar auch gleich mit solarbetriebenen Rollläden in den Hitzeschutz investiert. So sind auch ohne Klimaanlage angenehme Temperaturen im Dachgeschoss garantiert. Das Flachdach-Fenster über der Kochinsel ist mit einer lichtdurchlässigen Hitzeschutz-Markise ausgerüstet. Mit dem Zubehör Velux App Control können alle Rollläden und die Markise per Smartphone oder Sprachbefehl bedient werden. «Dann braucht es die einzelnen Fernbedienungen nicht mehr und alles ist mit dem Handy steuerbar», erklärt Hannah und schwärmt von den smarten Funktionen. «Mit der Zeitschaltuhr kann ich morgens automatisch die Rollläden runterfahren lassen, damit es nicht so heiss wird an Sommertagen, weil ich es sonst vergessen würde. Und dabei herrlich einfach zu bedienen». Bei den Fassadenfenstern hingegen verzichteten Hannah und Matthias auf eine Verschattung. Wenn es dadurch im Sommer doch einmal etwas wärmer wird, ermöglichen die Fenster auf beiden Seiten des Raumes eine effektive Querlüftung, so dass man die Wohnung mit der kühlen Abendluft schnell angenehm klimatisieren kann.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Interior-Design mit persönlicher Expertise</strong><br>Bei der Wandgestaltung zeigt sich die Expertise durch den eigenen Malerbetrieb der Familie. Für den Wohn-Essbereich kreierte und produzierte Hannah extra neue Farbtöne. Sie setzte dabei bewusst auf dezentere Farben wie warmes Grau, Beige und gebrochenes Weiss, die das Sonnenlicht reflektieren und eine luftige Atmosphäre im Raum schaffen. Sie harmonieren zudem gut mit der natürlichen Holzoptik des neu verlegten Parkettbodens. Im unteren Geschoss verwendete sie auch kräftige Farbtöne wie ein tiefes Blau im Gästebad sowie dunkle Tapete und Farbe im Schlafzimmer. Im Kinderzimmer lädt ein grosses Wandmotiv zum Träumen von Abenteuern mit Eichhörnchen und Rotkehlchen im Kletterbaum ein.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Von der Vision zum persönlichen Wohntraum</strong><br>Das neue Tageslicht im Dachgeschoss ist für Familie Seelhorst-Berchthold zu einem Erlebnis geworden. Vom ersten Sonnenstrahl am Morgen, der den Weg zur Kaffeemaschine begleitet, bis hin zum abendlichen Lichtspiel, das die liebevoll gestalteten Details der Einrichtung in Szene setzt, wird das natürliche Licht zum ständigen Begleiter. «Ich wollte kein Haus. Ich wollte nur Himmel, Sonne und Baumwipfel», erzählt Hannah mit einem Lächeln und beschreibt das Gefühl, in einem Baumhaus zu leben.</p><p style="text-align:justify;">Hannah und Matthias haben sich mit ihrer Maisonette-Wohnung nicht nur einen Wohntraum erfüllt, sondern auch einen Ort kreiert, der ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Jedes Detail ist durchdacht, jeder Winkel erstrahlt in neuem Glanz. Ein Zuhause, in dem die kleine Familie heute mit Sohn Carl und Hund Willi den Wohnkomfort jede freie Minute geniessen kann. «Ich wohne jetzt drei Jahre hier, und ich komme immer noch manchmal hier hoch und muss mich kneifen, weil’s so schön ist», freut sich Hannah.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Hintergrundinformation Dachfenster-Beratung</strong><br>Wer Unterstützung bei der Planung und Umsetzung seines Dachfenster-Projekts wünscht, kann sich direkt an Velux wenden. Nach einem telefonischem Erstgespräch, erfolgt eine persönliche Vor-Ort-Tageslicht-beratung. Um sich die Planung besser vorstellen zu können, wird eine 3D-Visualisierung der Dachräume mit der gewünschten Dachfensterlösung erstellt, die den jeweiligen Lichteinfall simulieren. Bei Gefallen unterstützt Velux bei der Auswahl eines regionalen Handwerksbetriebs, der die Umsetzung übernimmt. Mehr Informationen unter <a href="http://www.velux.ch/service/rundum-service" target="_blank">velux.ch/service/rundum-service</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,Referenzobjekt,architektur,VELUX,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:37:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Lichtdurchflutet wohnen mit historischem Charme</title>
                        <link>https://press.velux.ch/lichtdurchflutet-wohnen-mit-historischem-charme/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/lichtdurchflutet-wohnen-mit-historischem-charme/</guid><pp:caseid>684999</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Die dänische Kreativdirektorin Lene Ostenfeldt hat im ehemaligen Hotel Postgaarden in Sorø (DK) mit viel Gespür und ausgewählten Materialien ein helles und stilvolles Zuhause geschaffen. Im Zuge einer denkmalgerechten Sanierung im Jahr 2022 entstanden individuell gestaltete Wohnungen aus den einstigen Hotelzimmern. Eine vollständige Erneuerung der Dachkonstruktion und der Einbau von 21 VELUX Dachfenstern sorgen nun in jeder einzelnen für optimale Lichtverhältnisse und ein angenehmes Raumklima.</h3><p style="text-align:justify;">Mit seiner bewegten Geschichte hat das ehemalige Hotel Postgaarden schon immer eine besondere Rolle gespielt. Ursprünglich zur Zeit von König Christian IV. erbaut, diente es als beliebte Herberge und Gasthof. Im 18. Jahrhundert wurde es zu einem Anziehungspunkt für prominente Persönlichkeiten wie H.C. Andersen, J.S. Ingemann und Ludvig Holberg. Nach einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2022, durchgeführt unter der Aufsicht der Stadtverwaltung und des Sorø Museums, hat das Gebäude seinen historischen Glanz zurückerlangt und bietet gleichzeitig modernen Wohnraum. Ein besonderes Highlight: Jede der Wohneinheiten verfügt über einen eigenen Balkon oder eine kleine Gartenfläche, die sich harmonisch um das imposante Orangeriegebäude im Innenhof gruppieren – ein Treffpunkt für die Bewohner:innen. Eine davon ist die kreative Allrounderin Lene Ostenfeldt. Sie hat sich bewusst für eine Wohnung in diesem einzigartigen Haus entschieden.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Ein Zuhause mit Geschichte</strong><br>«Ich habe mich für die Wohnung wegen der Seele des Gebäudes und der sorgfältigen Renovierung entschieden, die mit den ausgewählten Materialien einen besonderen Charme bewahrt», berichtet die Kreativdirektorin, Stylistin, Buchautorin und Innenarchitektin Lene Ostenfeldt. Besonders begeistert zeigt sie sich von der Lichtführung in ihrer Wohnung, die dank der vielen VELUX Dachfenster zu jeder Tageszeit eine behagliche Atmosphäre schafft. «Das Licht in allen Räumen ist einzigartig – morgens weckt mich die Sonne, nachmittags geniesse ich das helle Tageslicht und abends verwandelt sich das Wohnzimmer in ein goldenes Lichtmeer», schwärmt Lene. Auch den Zugang zu ihrem Balkon schätzt sie sehr, denn an Sommerabenden geniesst sie dort den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein. «Das grosse Wohnzimmer mit Wohnbereich, Essplatz und offener Küche führt direkt auf den Balkon, auf dem den ganzen Tag über die Sonne scheint», ergänzt sie. Trotz der Dachschrägen hat sie ihre Wohnung so eingerichtet, dass sie das Tageslicht durch die Dachfenster optimal nutzen kann, indem sie die Möbel gezielt nach deren Position ausrichtet. «Alles wirkt hier klar und unaufdringlich, mit feinen Details, hochwertigen Materialien und charmanten Ecken, die den Raum ideal nutzen», beschreibt sie die besondere Atmosphäre, die für sie wie eine moderne Zeitkapsel wirkt.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Tradition trifft Moderne</strong><br>Die Sanierung des Postgaarden war eine herausfordernde Aufgabe, denn es galt, die historische Substanz trotz der zahlreichen Umbauten über die Jahrhunderte zu bewahren. Die umfassenden Arbeiten, inklusive einer vollständigen Erneuerung der Dachkonstruktion, dauerten insgesamt 10 Monate. Jeder Schritt – von der Wahl der Farben für Holzarbeiten, Fenster und Türen bis hin zur Fassadengestaltung – musste von der Gemeinde Sorø und dem Sorø Museum genehmigt werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Verbindung von Alt und Neu: Moderne Elemente fügen sich harmonisch in die historische Bausubstanz ein.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span><strong>Tipps für den Wohnkomfort unter Dachschrägen</strong></span><br><span>Besonders bei Dachwohnungen mit schrägen Wänden kann es eine Herausforderung sein, den Raum optimal zu gestalten. Innenarchitektin Lene Ostenfeldt hat daher ein paar praktische Tipps, um das Beste aus solchen Räumen herauszuholen:</span></p><ul><li style="text-align:justify;"><span>Möbel etwas von der Wand abrücken, um Abstand zu den Dachschrägen zu schaffen und den Raum grösser wirken zu lassen.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Hohe, schmale Möbel wie deckenhohe Regale maximieren den Raum optisch.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Sitzmöbel in der Nähe der Dachfenster platzieren, um das natürliche Licht bestmöglich zu nutzen – ein Sessel direkt unter einem schrägen Fenster lädt zum Blick in den Himmel ein.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Flächen nicht überladen, um ein luftiges Raumgefühl zu bewahren.</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Verschiedene Materialien wie Metall, Holz, Stein und Glas kombinieren, um Licht zu reflektieren und Bewegung in den Raum zu bringen.</span></li></ul>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,carousel,Referenzobjekt,VELUX,tageslicht,daylight,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 09:49:20 +0100</pubDate>
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                        <title>Es werde Licht</title>
                        <link>https://press.velux.ch/es-werde-licht/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/es-werde-licht/</guid><pp:caseid>680192</pp:caseid><pp:subtitle>Velux Objektbericht – Pfarrhaus Elisabethen Basel</pp:subtitle><pp:boilerplate><![CDATA[<p>Die Velux Schweiz AG mit Sitz in Aarburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux Gruppe. Der weltweit grösste Hersteller von Dachfenstern verfolgt die Vision, mit Hilfe von Tageslicht und frischer Luft bessere Lebensbedingungen unter dem Dach zu schaffen. International ist die Gruppe mit ca. 12.500 Mitarbeiter:innen in rund 40 Ländern vertreten. Neben Dachfenstern und vielfältigen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutz-, sowie Hitzeschutz- und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Smart-Home-Lösungen und automatisierte Systeme tragen zu einem gesunden Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Mit Velux Commercial bietet ein eigener Unternehmensbereich Tageslicht-Lösungen speziell für gewerbliche, öffentliche und industrielle Gebäude.&nbsp;</p><p><br>Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Velux Gruppe verpflichtet, zukünftige CO2-Emissionen im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutz-Abkommens deutlich zu reduzieren und bis 2041 „lebenslang klimaneutral“ zu werden. Dies realisiert sie gemeinsam mit dem WWF durch Waldprojekte, die alle seit Gründung im Jahr 1941 verursachten CO2-Emissionen binden werden.&nbsp;</p><p><br>Weitere Informationen unter <a href="https://www.velux.ch " target="_blank">www.velux.ch&nbsp;</a><br>&nbsp;</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Das Pfarrhaus Elisabethen, ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1867, steht inmitten der Stadt Basel. Das Team von Vécsey*Schmidt Architekt*innen hat sich mit der Sanierung des Gebäudes dessen komplexer Raumaufteilung angenommen und die ursprünglichen Funktionen des Hauses in die Gegenwart überführt. Insbesondere der Dachboden barg aufgrund des natürlichen Lichteinfalls grosses Potenzial für inspirierende Räume und zeigt sich heute als lichtdurchflutetes Büro und Atelier. Was einst ein Ort der Begegnung zwischen der Pfarrfamilie und der Kirchgemeinde war, dient nun für verschiedene Parteien als Raum für kreative Arbeiten.</h3><p style="text-align:justify;">Im Jahr 2007 gründeten Susanne Vécsey und Christoph Schmidt ihr gleichnamiges Architekturbüro Vécsey*Schmidt Architekt*innen, nachdem sie beide mehrere Jahre in verschiedenen internationalen Büros tätig waren. Ihr Entwurfsprozess ist stark von ihren persönlichen Erfahrungen geprägt und sie legen viel Wert auf gelebte Nachhaltigkeit. «Für uns sind Neubauten und Umbauten gleichermassen relevant. Das Thema Nachhaltigkeit begleitet uns von Beginn an – es spiegelt unser persönliches Anliegen in der Architektur wider, geprägt durch die Wertvorstellung, Dinge zu pflegen, anstatt sie wegzuwerfen», sagt Christoph Schmidt. Der Weiterbau eines Hauses wird von den Architekt*innen als ein langfristiger Prozess betrachtet, weshalb sie bewusst auf starke Kontraste in der Konstruktion verzichten, jedoch neue und alte Oberflächen einander direkt gegenüberstellen. Dadurch harmonieren die sichtbaren Spuren der Zeit an Wänden und Balken mit den neu eingebauten Elementen.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><br>Eigentümerin des im Jahr 1867 nach den Plänen von Johann Jakob Stehlin dem Jüngeren fertiggestellten viergeschossigen Pfarrhaus Elisabethen ist die Wibrandis Stiftung. Sie beauftragte 2021 Vécsey*Schmidt Architekt*innen mit einer Machbarkeitsstudie des Pfarrhauses. Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, die Atmosphäre des Ortes zu spüren und den Charakter der Räume zu verstehen, verbrachten Christoph Schmidt und Susanne Vécsey zwei Tage im Dachstuhl. «Wir erkannten schnell, dass inspirierende Räume unter den Blümchentapeten verborgen lagen», meint Christoph Schmidt rückblickend. Nach Abschluss der Studie erhielt das Büro den Auftrag für die Umnutzung und Renovation und gleichzeitig das Angebot, die Räumlichkeiten im Dach zu mieten. Das war der Beginn der Idee, die Räume und Etagen als Kreativcluster zu nutzen. Im September 2022 wurde das Projekt an die Bauherrschaft übergeben.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Der Weg dem Licht entgegen&nbsp;</strong><br>Über ein helles Foyer betritt man das viergeschossige Gebäude, von wo aus ein zentrales Treppenhaus zu den verschiedenen Etagen und Arbeitsbereichen führt. Das Erd- und das Untergeschoss dient der Offenen Kirche Elisabethen als Büro und Veranstaltungsraum, während die alten Wohnräume im ersten Obergeschoss sorgfältig restauriert wurden. Neben dem Architekturbüro Vécsey*Schmidt Architekt*innen werden die Räume und das gemeinsame Sitzungszimmer auch von der Wibrandis Stiftung und anderen Büros genutzt. Eine Etage darüber, im ersten Dachgeschoss, beginnen hinter einer Holzglaswand dann die eigentlichen Räumlichkeiten des Architekturbüros. Vom Eingangsbereich gelangt man in den L-förmigen, zweigeschossigen Arbeitsbereich sowie in zwei Büroräume. Eine Treppe neben der Teeküche und Toilette führt ins zweite Dachgeschoss, wo das Team von Vécsey*Schmidt Architekt*innen eine Werkstatt eingerichtet und Platz für Modelle geschaffen hat, sowie ein zweites für alle Mietparteien nutzbares Sitzungszimmer zu finden ist. Entlang der Wand wurden Ablagen und Regale verbaut, um den begrenzten Raum optimal zu nutzen. In den Nischen vor den Velux Dachfenstern entstanden Arbeitsplätze mit Aussicht und viel Tageslicht. Das Sitzungszimmer, das an eine Kapitänsbrücke erinnert und sich in der Mitte des Hauses direkt unter dem Dach befindet, gewährt Blicke in den Raum und auf die imposante, handwerklich ausgeführte Dachkonstruktion. Dank den verglasten Wandöffnungen profitiert dieser Raum von indirektem Tageslicht aus den umliegenden Räumen. Auch der Aufstieg zum Dach folgt dem Tageslicht – von der schmalen Treppe ins Modellbaugeschoss bis zur Leiter auf das Dach.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><br>Das Dach erforderte aufgrund seiner komplexen Struktur mit einem steilen und einem flachen Teil eine sorgfältig durchdachte Konstruktion. Bei der Suche nach Lösungen mit Standardprodukten sind Vécsey*Schmidt Architekt*innen auf Velux gestossen. Da die Tageslichtzufuhr beim Umbau eine wesentliche Rolle spielte, führte das Team Lichtanalysen im Innenraum durch, auch unter Einsatz des Velux Daylight Visualizers. Im Steildach, angrenzend an die Fassade, wurden sechs Velux Dachfenster in die bereits bestehenden Öffnungen eingebaut. Im flachen Teil, bedeckt mit Kupferblech, wurden sechs grosszügig dimensionierte Flachdachfenster platziert, die auf die untenstehenden Räume ausgerichtet sind. Zusätzlich sorgt ein Sattel-Lichtband aus sechs Velux Modular Skylights für reichlich Licht im Treppenhaus und dient zudem als Rauch- und Wärmeabzugsanlage. Der für Unterhaltsarbeiten vorgesehene Dachausstieg durch das grosszügig dimensionierte Velux Dachfenster auf die Dachterrasse bietet einen atemberaubenden Blick auf die Elisabethenkirche und das Stadtpanorama.<br><br><strong>Tageslicht und Frischluft für kreatives Arbeiten&nbsp;</strong><br>Glücklicherweise wurde der Tageslichtzufuhr bereits in den siebziger Jahren viel Wert zugeschrieben und damals Dachflächenfenster installiert, da neue aufgrund denkmalpflegerischer Vorschriften nicht erlaubt gewesen wären. Die Grösse der Tageslichtquellen ist nicht nur durch Vorschriften, sondern auch durch die Position des Hauses bestimmt. Bedingt durch die innerstädtische Lage war die Aufstellung eines Krans nicht möglich. Die Wahl mehrerer kleiner Fenster für die bereits bestehenden Öffnungen entsprach der Logik des Umbaus und gewährleistet einen optimalen Lichteinfall. In die bestehenden Öffnungen wurden neue, Velux Dachfenster mit passender Verschattung integriert, die neben der Versorgung mit Tageslicht auch eine gezielte, natürliche Belüftung sicherstellen. Die installierten Oberlichter sind zudem elektrisch und verfügen über eine Automatik.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><br>Neben den Velux Dachfenstern tragen auch die alten Gauben zur Lichtgestaltung bei. Der Dachstuhl wurde von innen gedämmt, sodass die Lukarnen hinter schrägen Fenstern sichtbar bleiben. Die Abdeckung der Innendämmung besteht dabei aus roh belassenen Dreischichtplatten aus Fichte mit verglasten Aussparungen für die Dachgauben. Dieses simple System zur Gegengewichtung der öffenbaren Flügel wurde von Vécsey*Schmidt Architekt*innen und dem ausführenden Unternehmen entwickelt. Das Pfarrhaus Elisabethen stellt eine raffinierte und stilvolle Einheit aus alt und neu dar, was durch die grosszügigen Verglasungen und den dadurch erzeugten gleichmässigen Lichteinfall unterstrichen wird.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,daylight,tageslicht,carousel,Cases,Basel]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Dec 2024 11:09:50 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn die eigene Wohnung zum Showroom wird: Mehr Licht geht nicht</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/wenn-die-eigene-wohnung-zum-showroom-wird-mehr-licht-geht-nicht/</guid><pp:caseid>631068</pp:caseid><pp:subtitle>Dachdecker zeigt, was mit zahlreichen Velux Fenstern und Lichtlösungen im Dachgeschoss möglich ist</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Seinen persönlichen Wohntraum verwirklichte Dachdeckermeister Christian Kattler in einem von ihm ersteigerten, relativ unspektakulärem Zweifamilienhaus aus den 1950er Jahren. Das Besondere: Er nutzt die mit über 30 Velux Dachfenstern und Lichtlösungen ausgestattete Wohnung über drei Ebenen gleichzeitig als Showroom für seine Kunden. So kann er sehr anschaulich präsentieren, wie die unterschiedlichen Dachfenster von Velux in den Räumen wirken und auch die effektive Wirkungsweise von Lüftungstechnik, Hitze- und Sonnenschutz für die Herstellung eines perfekten Raumklimas demonstrieren.&nbsp;</strong><br><br>Zwei Erwachsene, zwei Kinder und zwei Hunde auf 55 m² – die Wohnung, die Dachdeckermeister Christian Kattler ursprünglich als Single gemietet hatte, war für seine junge Familie mittlerweile viel zu klein geworden. Bei einer Zwangsversteigerung konnten Kattlers günstig ein Grundstück mit einem Haus aus den 1950er Jahren erwerben. Der Gedanke, ein neues Einfamilienhaus auf dem Grundstück zu bauen, wurde, nachdem das Bauamt nach langen Diskussionen keine Baugenehmigung erteilte, wieder verworfen. Die Familie entschied, den Bestand umfassend zu sanieren und den eigenen Vorstellungen anzupassen. Im Erdgeschoss des alten Zweifamilienhauses sollte das Büro des eigenen Betriebs «Christian Kattler Bedachungen» Platz finden, die vorhandene Wohnung im ersten Stock sollte zur Vermietung erhalten bleiben und das Dachgeschoss über drei Ebenen nach den Wünschen von Familie Kattler als neue Wohnung ausgebaut werden. Und diese Wünsche hatten es in sich…&nbsp;<br><br>Neun Monate lang entkernte Christian Kattler nach Feierabend das Dachgeschoss und baute es mit komplett neuen Grundrissen wieder auf. Ständerwände wurden gestellt, für neue Boden-, Wand- und Deckenverkleidung insgesamt circa 1.000 m² OSB Platten verlegt, alle elektrischen Leitungen sowie Rohre neu verlegt. Auch das Dach unterzog Kattler einer Generalüberholung: Er verbreiterte zunächst den Dachüberstand und behielt die unterschiedlichen Dachneigungen bei. Um die Lasten der einen grösseren Dachfläche abzutragen, wurde eine Mittelpfette mit den beeindruckenden Massen 10 m x 1 m x 0,16 m eingesetzt – auch, um den späteren Wohn-Ess-Bereich nahezu pfostenlos realisieren zu können. Die Dämmung führte er als zweilagige Aufsparrendämmung aus: 120 mm PUR-Hartschaum Platten und 30 mm Holzfaserplatte führen im Zusammenspiel zu sehr gutem Schall- und Hitzeschutz. Das Dach wurde mit Tonziegel, Erlus Karat in Titan Silver, komplett neu gedeckt. Photovoltaik wird später noch aufgesetzt werden.&nbsp;<br><br><strong>Alles, was geht&nbsp;</strong><br>Dank seines Berufs hat Christian Kattler oft genug die Verwandlung eines dunklen Dachgeschosses in tageslichtdurchflutete Wohnräume erleben können. Dass seine eigene Wohnung nun auch über viel Tageslicht und hervorragende Luftqualität verfügen sollte, war dem Dachdeckermeister daher von Anfang an klar. «Und natürlich war da auch der Reiz, einmal zu zeigen, was alles mit einer Dachgeschosswohnung möglich ist. Bei Auftragsarbeiten sind oft enge Grenzen gesetzt, hier konnte ich wirklich mal frei planen», erklärt Kattler. Er entschied sich nicht nur für aussergewöhnlich viele Dachfenster, sondern installierte auch Velux Active: Sensoren messen bei diesem Smart-Home-System permanent Raumluftwerte und steuern die elektrisch betriebenen Velux Produkte automatisch so, dass ein angenehmes Raumklima hergestellt wird. Ein weiterer Pluspunkt: Velux Fenster, Sonnenschutz und Rollläden können mit dem Smartphone per App und Sprachsteuerung bedient werden.&nbsp;<br><br>Die Entscheidung für eine Vielzahl an unterschiedlichen Dachfenstern und verschiedenen Sonnen-, Hitzeschutz sowie Lüftungstechniklösungen fiel dabei nicht ganz ohne Hintergedanken. Denn Kundenberatung funktioniert am besten, indem man sie die unterschiedlichen Lichtsituationen bei Einzelfenster, Lichtband oder gar Lichtlösung Panorama real erleben lässt. «Wenn Kunden nicht ganz sicher sind, ob oder wie viele Velux Fenster sie einbauen lassen möchten, zeige ich ihnen unsere Wohnung – die Entscheidung für viele Velux Fenster treffen die Kunden dann ganz schnell», schmunzelt Christian Kattler. «Auch das Vorführen von erklärungsbedürftigeren Produkten wie dem Smart-Home-System Velux Active ist deutlich anschaulicher in einem realen Wohnraum. Zudem ist eine Empfehlung für Kunden deutlich glaubwürdiger, wenn sie sehen, dass ich eine Lichtlösung oder Zubehörtechnik auch in meiner privaten Wohnung nutze».&nbsp;<br><br><strong>Angenehmes Raumklima auf allen drei Ebenen&nbsp;</strong><br>In der unteren, ca. 90 m² grossen Etage befinden sich nun die offene Küche und der grosszügige Essbereich. Eine gemütliche Sitzecke schliesst sich daran an. Die Kinderzimmer, die sich ein halbes Stockwerk höher befinden, erreicht man über eine moderne, offene Treppe. Dank Einbau des mechanischen Lüftungszubehörs Velux Balanced Ventilation in zwei der drei Klapp-Schwing-Fenster ist hier der nutzerunabhängige Mindestluftwechsel durch freie natürliche Lüftung ohne Öffnen des Fensters nur über die Lüftungsklappe gewährleistet. «Das war uns gerade in den Kinderzimmern wichtig, dass dort tatsächlich die Raumluft immer gut ist, auch wenn dort mit mehreren Kindern getobt wird», erzählt Christian Kattler. Im obersten Stockwerk befinden sich nicht nur das Elternschlafzimmer und das grosse Bad, sondern auch eine grosszügige Galerie als Rückzugsort. Hier baute Tageslichtfan Kattler die Velux Lichtlösung Panorama als 6er-Kombination ein. Sie ermöglicht ähnlich wie eine Gaube mehr Wohnfläche mit voller Stehhöhe im Dachgeschoss, ist aber anders als eine normale Gaube auch im oberen Bereich verglast und erfordert dank der Konstruktion mit den im Lieferumfang enthaltenen zwei dreieckigen Aufkeilelementen keine aufwendigen Zimmermannsarbeiten.&nbsp;<br><br>Im Schlaf- und den Kinderzimmern sorgen Rollläden für eine optimale Verdunkelung und Hitzeschutz, aussenliegende Markisen aus transparentem Stoff verhindern ein Aufheizen der übrigen Räume. «Auch im heissen Sommer 2018 mit teilweise über 40° C Aussentemperatur war es hier oben dank der guten Dämmung, Velux Active, der Hitzeschutz-Markisen und Rollläden nie über 26° C warm», freut sich Christian Kattler. «Das beeindruckt insbesondere die Kunden, die noch wissen, wie sich Dachwohnungen früher ohne moderne Dämmung und Fenster aufgeheizt haben», erklärt er. «Wenn Sie selbst erleben, dass man das Raumklima sehr angenehm halten kann, sind die Sorgen vor zu viel Hitze im Dachgeschoss durch zu grosse Fenster schnell verschwunden».&nbsp;<br><br>Kattler zieht nach über einem Jahr in der Wohnung ein sehr positives Fazit: «Der ganze Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Meine Familie fühlt sich mehr als wohl in der Wohnung und auch die Idee, es ab und an als Showroom für meine Kunden zu nutzen, hat sich mehr als gelohnt».&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td>Projekt</td><td>Sanierung und Ausbau Zweifamilienhaus</td></tr><tr><td>Baujahr / Umbau</td><td>1950er Jahre / 2017-2018</td></tr><tr><td>Baukosten</td><td>k.A.</td></tr><tr><td>Grundstückgrösse</td><td>697 m<sup>2</sup></td></tr><tr><td>Wohnfläche Dachgeschosswohnung</td><td>Ca. 200 m<sup>2</sup></td></tr><tr><td>Heiztechnik</td><td><span>Elektr. Fussbodenheizung in unterster Ebene und Bad, in anderen Räumen Infrarotheizung</span></td></tr><tr><td>Produkte</td><td><p>Insgesamt über 30 Velux Fenster:&nbsp;</p><ul><li>VELUX Klapp-Schwingfenster&nbsp;</li><li>VELUX Integra Klapp-Schwing-Fenster&nbsp;</li><li>VELUX Zusatzelement WAND (Wohnzimmer)&nbsp;</li><li>VELUX Lichtlösungen Panorama und Lichtband (Galerie)&nbsp;</li><li>VELUX Integra Rollläden und Hitzeschutz-Markisen&nbsp;</li><li>VELUX Balanced Ventilation&nbsp;</li><li>VELUX ACTIVE with NETATMO&nbsp;</li></ul></td></tr><tr><td>Dachdecker</td><td><p style="text-align:justify;"><span>Christian Kattler Bedachungen, Waiblingen</span></p><p style="text-align:justify;"><span>M +49 7151 3684402</span></p><p><span>E </span><a href="mailto:christian.kattler@kattler-bedachungen.de"><span>christian.kattler@kattler-bedachungen.de</span></a></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[Innenraumklima,Cases]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 May 2024 09:34:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Strahlendes Zuhause: Lichtdurchflutetes Holzhaus in Bad Waltersdorf</title>
                        <link>https://press.velux.ch/strahlendes-zuhause-lichtdurchflutetes-holzhaus-in-bad-waltersdorf/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/strahlendes-zuhause-lichtdurchflutetes-holzhaus-in-bad-waltersdorf/</guid><pp:caseid>621330</pp:caseid><pp:subtitle>Velux Objektbericht – Bad Waltersdorf</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Mitten in der Hügellandschaft des Kurorts Bad Waltersdorf in der Steiermark steht ein Einfamilienhaus mit dem klingenden Namen «Black Beauty». Die Besonderheit am Projekt: Tageslichtplanung und die markante Farbgebung, als Einheit zwischen Fassade und Dach, spielt bei der Architektur eine zentrale Rolle. So wurde eine optimale Verbindung zwischen innen und aussen geschaffen und natürliches Licht zu einem wichtigen Gestaltungselement.&nbsp;</strong><br><br>Die Planung von Häusern mit viel Glas und Fensterelementen, vermehrter Einsatz nachhaltiger Materialien und das Einbeziehen der Natur gehören zu den beliebtesten Architekturtrends der letzten Jahre<sup>1</sup>. Tageslicht schafft eine besonders freundliche Wohnatmosphäre und wirkt sich zudem nachweislich positiv auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit aus. Diesen Trends hat sich auch der Architekt Andreas Etzelstorfer bei seinem Projekt «Black Beauty» verschrieben. «Ich mag es, hinzufahren und das Haus durch die alten Bäume oben auf dem Hang zu erblicken. Die dunkle Farbe fügt sich gut in die Umgebung ein», betont Etzelstorfer. Der Architekt hat selbst die Farbe der Fassade passend zum Dach gemischt, damit das Volumen einheitlich erscheint. «Bei dem Projekt war uns besonders wichtig, bei der Bauweise auf eine Mischung aus Holzmassiv- und Holzriegelbauweise zu setzen. So sind die Innenwände und die Decken aus Massivholz in Wohnsichtqualität und nur die Aussenwände wurden aus Kostengründen in Holzriegelbauweise errichtet».&nbsp;<br><br><strong>Menschenfreundliche, warme Architektur im minimalistischen Ausdruck&nbsp;</strong><br>Das Haus steht auf dem oberen Rand einer steilen Parzelle, umgeben von Ackerfeldern, alten Bauernhäusern und weiteren Einfamilienhäusern. Die Bauherr:innen hatten eine Vision von einem Holzhaus, das innovativ und elegant sowie gleichzeitig kosteneffizient ist: Eine ideale Aufgabe für das Wiener Architekturbüro «Backraum Architektur», das auf den Bau nachhaltiger Wohnhäuser aus Holz spezialisiert ist. In den vergangenen Jahren setzt das Architekturbüro zudem verstärkt auf die ökologische Sanierung und Erweiterung von Bestandsbauten mit hohem architektonischem Anspruch.&nbsp;<br><br>Die einzigen Betonelemente im Gebäude sind Stützmauern, die wegen der extremen Hanglage notwendig waren. Eine hochwertige Verglasung mit Drehtüren und Fixverglasungen öffnet den grosszügigen Wohnraum in die Weite und lässt Tageslicht in das Haus strömen. Warme Materialien, helle Möbel, naturbelassenes Massivholz aus heimischer Fichte und lichtdurchflutete Räume sorgen für ein Gefühl der Geborgenheit und lassen die 130m2 Wohnfläche deutlich grösser erscheinen. Etzelstorfer beweist mit seinem Projekt, dass eine menschenfreundliche und einladende Architektur auch minimalistisch im Ausdruck sein kann: «Ich liebe emotionale Architektur, eine, in der sich der Mensch wohlfühlt: ursprünglich, warm, verspielt».&nbsp;<br><br>Die Terrasse im Westen wirkt dank der Konstruktion, die sich einheitlich bis zur Gebäudedecke durchzieht, wie eine natürliche Verlängerung des Innenraums. Am Abend erhellen diskrete kleine Spots oder ein gemütliches Feuer im Kamin den Wohnraum und erzeugen eine entsprechende Atmosphäre. Das Haus wird mit einer Luftwärmepumpe geheizt, die im Keller neben der zukünftigen Sauna platziert wurde.&nbsp;<br><br><strong>Dachfenster für optimale Tageslichtverteilung&nbsp;</strong><br>Sowohl die Aufenthaltsräume als auch die Schlafräume befinden sich im Erdgeschoss. Eine offene Galerie verbindet dieses mit dem Obergeschoss, wo das Arbeitszimmer eingerichtet ist und genügend Platz zum Spielen und Verweilen zur Verfügung steht. Die offene Raumgestaltung und eingebaute Velux Dachfenster lassen nicht nur eine optimale Durchlüftung zu, sondern ermöglichen auch eine gleichmässige Tageslichtverteilung im gesamten Wohnraum. «Obwohl der Dachfenstereinbau in einem Wellblechdach oft eine Herausforderung ist, gibt es schon unkomplizierte Lösungen. Wir haben uns beim Projekt dazu entschieden die Verblechung vom First bis zum Sturz des Velux Fensters zu ziehen, damit ein sicherer und dichter Anschluss möglich ist», erklärt Andreas Etzelstorfer.&nbsp;<br><br>Die Velux Dachfenster sind auf beiden Seiten des Daches platziert: im Arbeitsraum und in der Spielecke auf der Galerie an der Nordseite. «Bei den Dachfenstern war vor allem eine strategische Positionierung wichtig, der Verlauf der Sonne und auch die Nutzung des jeweiligen Raumes wurden dabei berücksichtigt», erklärt Christina Brunner, Tageslichtexpertin bei Velux. «Das Zenitlicht, also Licht von oben, das durch die Dachfenster zusätzlich in den Wohnraum gelangt, ist bis zu 3-Mal so intensiv, als Licht von der Seite. Der Einsatz von künstlichem Licht kann so reduziert werden, während das Wohlbefinden durch Tageslicht steigt. Zusätzlich bietet Tageslicht in dem Projekt eine einzigartige Lichtstimmung und -Dynamik». Das Projekt «Black Beauty» ist der Beweis, wie smarte Architektur und die frühzeitige Tageslichtplanung im Einklang mit der Natur funktionieren.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><sup>1</sup> <a href="https://magazin.velux.at/de-AT/artikel/moderne-bungalows-mit-viel-glas" target="_blank">https://magazin.velux.at/de-AT/artikel/moderne-bungalows-mit-viel-glas</a></p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td>Bauherrschaft</td><td>Privat</td></tr><tr><td>Architekten</td><td>Andreas Etzelstorfer, Backraum Architektur, Wien</td></tr><tr><td>Standort</td><td>Bad Waltersdorf, Österreich</td></tr><tr><td>Planung</td><td>Juli 2019 - April 2020</td></tr><tr><td>Ausführung</td><td>Oktober 2020 - Januar 2022</td></tr><tr><td>Nettowohnfläche</td><td>130 m<sup>2</sup></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,carousel,Cases]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 09:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Zum Baden in die Küche</title>
                        <link>https://press.velux.ch/zum-baden-in-die-kueche/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/zum-baden-in-die-kueche/</guid><pp:caseid>583648</pp:caseid><pp:subtitle>Velux Objektbericht – Dachaufstockung Lausanne</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Mit der Dachaufstockung eines Mehrfamilienhauses in Lausanne gelang dem Team von localarchitecture eine beispielhafte Form der Verdichtung. Der leicht asymmetrische Dachaufbau schafft zehn neue Wohnungen, die sich durch viel Tageslicht und offen gestaltete Lebensräume auszeichnen. In einer der Maisonette-Wohnungen hat sich der Büropartner Manuel Bieler mit Gespür für Materialien und zeitgenössisches Design ein stilvolles Familien-Zuhause eingerichtet – und die Badewanne ungewöhnlich in Szene gesetzt.&nbsp;</strong><br><br>Das Gebäude in einem historischen Stadtteil von Lausanne war Ende der 1960er-Jahre entstanden und wurde 2022 durch das Architekturbüro localarchitecture um eine zweigeschossige Dachaufstockung aus Holz erweitert. Mit dem neuen Mansarddach gelang den Architekt:innen nicht nur eine formale Hommage an die umliegenden Häuser, sie schufen zusätzlichen Wohnraum in begehrter Innenstadtlage, der von einer flexiblen Grundrissgestaltung und viel Tageslicht profitiert. Verglaste Loggien und grossformatige Dachfenster von Velux sorgen für lichtdurchflutete Räume und beeindruckende Ausblicke über die Stadt. „Natürliches Licht ist eines der wichtigsten Themen in der Architektur“, betont Manuel Bieler von localarchitecture, der gemeinsam mit seiner Partnerin und zwei Kindern in einer der zehn neuen Wohnungen lebt. Mit viel Holz, hellen Farben und ausgewählten Möbeln hat die Familie ein stilvolles und familiäres Zuhause geschaffen.&nbsp;<br><br><strong>Offen gestalteter Wohnraum mit Urlaubsflair&nbsp;</strong><br>Vom Eingangsbereich gelangt man direkt ins Kernstück der 110 m2 grossen Maisonettewohnung, dem ausladenden Wohn- und Essbereich, in dem sich ein Grossteil des Familienlebens abspielt. Hier hat sich die Familie eine gemütliche Sofa Lounge eingerichtet, die zum Verweilen einlädt und von wo aus man durch ein grosszügiges Dachfenster direkt ins Freie blicken kann. Das einfallende Tageslicht schafft eine besonders angenehme Atmosphäre, die zusätzlich von der beeindruckenden Raumhöhe mitsamt freigelegten Balken profitiert. Weiss lackiertes Fichtenholz an Wänden und Decke setzt sich optisch vom dunkleren Parkettboden ab und lässt einen angenehmen Kontrast entstehen.&nbsp;<br><br>Eine freistehende Bar-Insel trennt den Wohnraum visuell zur Küche hin leicht ab und ist gleichzeitig offener Begegnungsort. Von hier aus überblickt man den ganzen Raum – bis über die verglaste Loggia hinaus. «Mein Lieblingsplatz», meint Manuel Bieler. «An sehr sonnigen Tagen trage ich beim Kochen sogar eine Sonnenbrille - es entsteht richtiges Urlaubsgefühl, das schätze ich im Alltag sehr», ergänzt er.&nbsp;<br><br><strong>Badewanne ins Zentrum gerückt&nbsp;</strong><br>Nicht nur die Grenzen zwischen Urlaub und Alltag verschwimmen in der Wohnung. Mit der ungewöhnlichen Positionierung der Badewanne im offenen Treppenaufgang von der Küche ins Obergeschoss vermischen sich auch Privatsphäre und Öffentlichkeit. «Die Auseinandersetzung mit Schwellen räumlicher und sozialer Intimität ist ein Hauptmerkmal der Arbeit von localarchitecture», beschreibt Manuel Bieler. «Dieser Ort wirft interessante Fragen zur Privatsphäre innerhalb einer Familie auf», meint er mit Blick auf die eingelassene Badewanne, um die herum sich Gäste auch mal zum Aperitif versammeln und den Ausblick auf den Genfersee geniessen.&nbsp;<br><br><strong>Private Rückzugsorte mit Blick in den Himmel</strong><br>Mehr Raum für privaten Rückzug bietet das obere Stockwerk der Maisonette-Wohnung. Im vorderen Bereich zur Treppe hin, befindet sich eine offen gestaltete Galerie mit Bibliothek und Platz fürs Home Office. Zur anderen Seite hin grenzen zwei Schlafräume und ein Badezimmer. Sie sind abgetrennt durch Türen aus Lärchenholz, die in ihrer Form an ein archetypisches Haus erinnern und die Geometrie des Dachs aufnehmen. Mit der Realisierung des Schlafzimmer unter dem Dach hat sich Manuel Bieler einen lang gehegten Wunsch erfüllt: «Ich wollte schon immer unter einem ‚Velux‘ (frz. Dachfenster) schlafen, die Sterne als Letztes am Tag sehen und die Sonne, wenn ich aufwache. Wenn die Stadt einschläft, gibt es nicht viel störendes Licht, daher schliessen wir normalerweise nicht die Jalousien».&nbsp;</p><table><tr><td colspan="2"><strong>Möblierung und Innenarchitektur - Brands (Auswahl)</strong></td></tr><tr><td>Wohnzimmer:</td><td>Fireside Chair von Ligne Roset. Leuchte: Vintage, HiFi Stereo: Bang & Olufsen vintage</td></tr><tr><td>Küche:</td><td>Regal USM Haller. Leuchte: Moooi Design.</td></tr><tr><td>Essbereich:</td><td>Stühle: Marcel Breuer, Thonet. Esstisch: USM Haller. Leuchte: Charlotte Perriand</td></tr><tr><td>Badewanne:</td><td>Schmidlin DUETT</td></tr><tr><td>Toilette:</td><td>Laufen</td></tr><tr><td>Galerie:</td><td>Leuchten von Artemide, Zangra und Vintage. Stuhl: Marcel Breuer, Thonet.</td></tr><tr><td>Armatur:</td><td>Hansgrohe, Waschbecken: Laufen.</td></tr><tr><td>Accessoires:</td><td>Uten.Silo von Vitra (Toilette)</td></tr><tr><td>Parkett:</td><td>Stöckl Parkett (Actus)</td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[latest,carousel,featured,Referenzobjekt,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 05 Sep 2023 10:14:40 +0200</pubDate>
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                        <title>Gestaltete Dachlandschaften</title>
                        <link>https://press.velux.ch/gestaltete-dachlandschaften/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/gestaltete-dachlandschaften/</guid><pp:caseid>564037</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Zwei neue Mehrfamilienhäuser im Zürcher Stadtteil Wipkingen stehen wie Stadtvillen inmitten der umgebenden Zeilenbebauungen. Das Büro fiktiv Architektur hat in den fünfseitig orientierten Bauten kompakte und abwechslungsreiche Grundrisse geplant und auch die Dachgeschosse dank des Einsatzes von gaubenähnlichen Dachfensterkombinationen tageslichthell gestaltet.&nbsp;</strong><br><br>Während sich entlang der Quartiersstrassen Zeilenbebauungen winden, überrascht der zweiteilige Neubau am Griesernweg: Die Entscheidung der Architekt:innen , die beiden oberirdisch separierten Gebäudeteile fünfseitig zu planen und gegenseitig zu verdrehen, lässt Licht und Luft in alle Wohnungen. Diese sind nicht stur nach Nord- und Südfront aufgeteilt, sondern wickeln sich geschossweise um den Kern, in dem das Treppenhaus die einzelnen Etagen erschliesst. Diese sehr kompakte Bauform bringt am steilen Hang Vorteile. Das gemeinsame Untergeschoss mit Tiefgarage und der Haustechnikzentrale verbirgt sich vollständig unter dem begrünten Aussenraum. Während der vordere Teil der Erdgeschosse Wohnungen aufnimmt, ist der hangseitige Bereich für Keller- und Nebenräume genutzt. Die Treppenhäuser beanspruchen keinen Anteil an der Fassade und erhalten Tageslicht über je zwei grosse Dachfenster.&nbsp;<br><br>In den Wohnungen bilden die Nebenräume und Bäder eine innere Schicht, alle Wohn- und Aufenthaltsräume hingegen ziehen sich an der Fassade entlang. Balkone oder Gartenzugänge wechseln sich bei den Wohnungen je nach Lage am Hang ab, wobei die Privatsphäre gegenüber den Nachbarn trotz eigentlicher Nähe gewahrt bleibt. Grosse Fenster erhellen die Räume, von einer vollständigen Verglasung wollte die Architektin Gabi Bernath von fiktiv Architektur aber nichts wissen. «Wir gestalten entschieden Lochfassaden, denn Grundrisse müssen möbliert werden können. Jedes Zimmer soll ein bis zwei Positionen für ein Doppelbett haben». Wichtig sei ihnen auch, dass Häuser nicht beliebig sind. «Fenster wollen wir für die Tageslichtnutzung und den gezielten Ausblick, nicht aber beliebig ganze Glasfronten am Haus».&nbsp;<br><br>Mit den insgesamt 16 Wohnungen wird ein breiter Mietermarkt angesprochen – es gibt hier kleine 2.5-Zimmer-Wohnungen genauso wie grosse Familienwohnungen mit 5.5 Zimmern und ein einzelnes Studio. Das passt zum Quartier, in dem Genossenschaften stark vertreten und im städtischen Vergleich die Wohnungsmieten eher niedrig sind. Obwohl von einer privaten Bauherrschaft beauftragt, haben die Architekt:innen den Neubau deshalb auch so geplant, dass er möglichst sozial nachhaltig und quartierverträglich im Preis ist. Hochwertige Standardprodukte wie das zweischalige dunkle Klinker-Mauerwerk mit mineralischer Dämmung kamen zum Einsatz. Der Aufwand und die höheren Kosten bei der Erstellung rechnen sich, weil die Fassade lange und ohne grossen Unterhalt bestehen kann.&nbsp;<br><br>In den vertikalen Achsen der Fassadenfenster befinden sich gaubenartig aufgestellte Tageslichtlösungen von Velux in der Dachfläche. Ursprünglich waren hier lediglich Dachfenster in ähnlichem Format eingeplant, doch das erwies sich baurechtlich als Problem. Der Zürcher Bauleitfaden «Dachlandschaften» sieht vor, dass Dächer als solche erkennbar bleiben, nur wenig durchbrochen sein sollen und Dachfenster keinen zu grossen Raum in der Fläche einnehmen dürfen. Die Lösung brachten bei diesem Projekt die aufgestellten Dachfenster von Velux, die als Gaube – und damit klassisches Dachelement – gelesen werden, die Innenräume überhöhen und das Dachgeschoss mit Tageslicht durchfluten. Die weiteren benötigten technischen Dachinstallationen kommen zwischen den schrägen Dachflächen auf dem mittleren Flachbereich des Daches unter. Dadurch bleibt die Dachhaut des Mehrfamilienhauses dominierend, schliesst das Gebäude ab und wird optisch nur durchbrochen statt aufgelöst.&nbsp;<br><br>Im Dach wechseln sich fast unmerklich Fotovoltaik-Schindeln und herkömmliche Schindeln im selben Format ab, was die optische Einheit der Dachfläche stärkt. Entgegen der gängigen Meinung, dass Dachfenster und Fotovoltaik-Elemente stets um die begrenzte Dachfläche konkurrieren, zeigt sich im Griesernweg, dass die Kombination von beidem problemlos möglich ist. Die Velux Dachfenster sind in der geschlossenen Dachhaut präzise gesetzt und machen die Dachfläche zur vollwertigen Fassade. So passt der Gebäudeabschluss gut in das Quartier, dessen Architektur heute von Satteldächern und einzelnen Neubauten mit Attikageschossen geprägt ist. «Wir haben eine Form gesucht, mit der wir das Dach als fünfte Fassade betrachten und gestalten konnten», so die Architektin. Obwohl für das Projekt die Dachöffnungen neu interpretiert werden mussten, sind die gaubenähnlichen Dachfenster von Velux ein Standardprodukt, was wiederum dem Grundgedanken des Entwurfs entspricht. Die Fenster werden im Giebeldach innen und aussen zum Gestaltungselement und das Haus schliesst nicht einfach mit einem Attikageschoss ab, sondern mit einer gestalteten Dachfassade.&nbsp;<br><br>Energie wird direkt auf dem Grundstück produziert, sowohl über die quadratischen Fotovoltaik-Schindeln auf den Hausdächern als auch im Boden über die Erdwärmepumpe. Die Anlagen erwirtschaften übers ganze Jahr gesehen den gesamten Energiebedarf des Gebäudes, wobei zu Spitzenzeiten ein Teil ins Netz eingespeist und in ertragsarmen Zeiten Energie auch aus dem Netz bezogen wird. «Einen eigenen Energiespeicher haben wir nicht eingebaut im Haus, da es noch keine zufriedenstellenden Lösungen auf dem Markt gibt», so die Architektin. «Einen Platz dafür haben wir jedoch vorgesehen».&nbsp;<br><br>Der Stadtteil Wipkingen befindet sich aktuell im Umbruch, viele Privatbesitzer:innen der Wohnhäuser aus der Nachkriegszeit planen Um- oder Neubauten. Am Griesernweg ist indessen der Weg für die Zukunft bereitet. Die Nachbarschaft profitiert von den kompakten Neubauten, deren Aussenbereich zugleich Grünraum im Quartier schafft.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[carousel,featured,latest,Referenzobjekt,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 09:43:59 +0100</pubDate>
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                        <title>Haus mit grünem Fussabdruck</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/haus-mit-gruenem-fussabdruck/</guid><pp:caseid>540645</pp:caseid><pp:subtitle>Unkonventionelles Gemeinschaftsprojekt setzt konsequent auf Nachhaltigkeit</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Drei Wohneinheiten plus Gemeinschafts- und Bürobereich verbunden durch bioklimatisierte Gewächshäuser – und jede Menge natürliches Licht: Im ländlichen Erdeven in Frankreich hat eine Gruppe von Freunden ein Kollektivprojekt mit Vorbildcharakter umgesetzt. Es zeigt, wie sich nachhaltiges Bauen und Wohnen im Einklang mit der Umgebung realisieren lässt.&nbsp;</strong><br><br>Am Anfang stand eine Idee: Drei Freunde, die Architektur studierten, beschlossen, gemeinsam mit und für ihre Familien ein Haus in der Bretagne zu bauen. Das Kollektiv, darunter die Architekten Benjamin Jardel und Nicolas Epaillard, deren Büro j+e architectes das spätere Gebäude entwarf, wurde am Rande der am Atlantik gelegenen kleinen Stadt Erdeven fündig. Drei benachbarte Grundstücke, bestimmt für drei Einfamilienhäuser, standen zum Verkauf und waren prädestiniert für ihren Plan. Sie kauften die Grundstücke und entwickelten ihr Konzept für eine neue Art des Wohnens. Der Name: «Les Pieds Verts» – was sinngemäss so viel bedeutet wie «ein Haus mit grünem Fussabdruck». «Ein Verwandter nannte es auch einmal ‚ein Haus aus Licht und Schatten‘. Wir finden die Beschreibung sehr passend und teilen die Meinung, dass Tageslicht der elementare Baustoff unseres Hauses ist», berichtet ein Bewohner.&nbsp;<br><br>Beide Namen beschreiben das Projekt treffend, denn es ist möglichst nachhaltig und innovativ konzipiert, umweltfreundlich, mit geringen CO2-Emissionen, nur aus lokalen Materialien und mit viel Eigenleistung der jetzt dort wohnenden Menschen gebaut. Sonne und Tageslicht spielen eine wichtige Rolle beim energetischen Konzept. Sie werden gezielt eingesetzt, um Strom und Heizenergie zu sparen. Mit «Les Pieds Verts» wollten sich die Architekten bewusst von den sich bei unzähligen neu gebauten Familienhäusern meist wiederholenden Standards traditioneller Ästhetik abgrenzen. Und das ist eindrucksvoll gelungen.&nbsp;<br><br><strong>Ungewöhnliche Wohngemeinschaft, natürlich und doch modern&nbsp;</strong><br>Sie verwirklichten einen Neubau mit vier Einheiten auf 450 Quadratmetern, der aus drei Apartments und einem Gemeinschafts- und Bürobereich besteht. Diese werden jeweils durch Wintergärten voneinander getrennt, die als bioklimatische Gewächshäuser konzipiert sind. Jedes Einzelhaus hat einen eigenen Garten mit einer individuell gestalteten Terrasse. Grosse Teile der Vegetation auf dem Grundstück wurden wild belassen. Im Kollektiv nutzen sie einen Teil als Gemüsegarten. Eine gemeinsame Waschküche sowie ein Keller und Parkplätze für alle Parteien verstärken das Gemeinschaftsgefühl.&nbsp;<br><br>Der Bau eines solchen Hauses erforderte in der Planungsphase viel Aufwand. Die Vorschriften in Landschaftsschutzzonen – Erdeven liegt in einer davon – enthalten strenge Regeln für Baukörper und Materialien von Neubauten. j+e architectes konnten die Behörden mit für die Region typischen weissen Wänden und keramischem Dachschiefer sowie den sich gut in die Landschaft einfügenden Holzschindeln und Gründächern von ihrem Entwurf überzeugen.&nbsp;<br><br><strong>Sonnenlicht als stetiger Kontakt zur Umwelt&nbsp;</strong><br>Alle vier Einheiten erstrecken sich über zwei Stockwerke. Für den Erhalt der Baugenehmigung galt es, die vorgegebene begrenzte Höhe des Baukörpers zu berücksichtigen und zugleich zwei Geschosse nur unter Einhaltung der langen, geraden, traditionellen Dachform mit obligatorischer Dachneigung von 45 Grad zu realisieren. Das obere Stockwerk musste daher mit Schrägdach verwirklicht werden. Für die Belichtung kamen Velux Dachfenster zum Einsatz, die auch prädestiniert für den nachhaltigen Ansatz des Architekten sind. Sie lassen bis zu dreimal mehr Tageslicht in die Innenräume als etwa Fenster in Gauben. Ebenso lässt sich durch die grösseren solaren Energiegewinne gerade in den Übergangszeiten der Bedarf an Heizenergie reduzieren. Insgesamt wurden die Häuser mit elf Dachfenstern (78 x 98 cm) auf der Nordseite und mit 16 Dachfenstern auf der Südseite (78 x 118 cm) ausgestattet. Die Anordnung der Fenster erfolgte auf der Südseite jeweils als Zweier-Kombination übereinander, so dass diese als vertikales Lichtband vom Kniestock bis fast zur Decke reichen. «Während des Designprozesses waren wir uns der richtigen Tageslichtintensität in jedem Raum bewusst. Die Sonne durchflutet die Wohnzimmer, während Velux Dachfenster für ausreichend Tageslicht in den Schlafzimmern sorgen. Tageslicht hält uns in ständigem Kontakt mit unserer Umwelt, und Sonnenlicht erweckt unsere Architektur zum Leben», erklärt Benjamin Jardel, Architekt und Miteigentümer des Hauses.&nbsp;<br><br><strong>Beispielhafter nachhaltiger Ansatz&nbsp;</strong><br>Das natürliche Tageslicht spielt auch bei den als Wintergärten genutzten drei bioklimatischen Gewächshäusern eine enorme Rolle. Diese sind mit ihren grossen Glasflächen so konzipiert, dass sie die Wärme der Sonnenstrahlung tagsüber in den Wänden speichern, um sie nachts zurückzugeben und das gesamte Haus so zu erwärmen. Die Nordwände der Gewächshäuser sind teilweise massiv, um Wärmeverluste zu vermeiden, während der Rest, einschliesslich des Dachs, mit Polycarbonat verkleidet ist. Die Gartenfassaden sind in zwei Elemente unterteilt, die dank beidseitiger Scharniere an heissen Sommertagen aufgeklappt werden können und im Zusammenspiel mit den Velux Fenstern für eine natürliche, effektive Luftzirkulation sorgen. Ein duales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung sowie eine dicke Dämmschicht sorgen im Winter für ein optimales Raumklima – ein weiterer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Ebenso war die Verwendung möglichst vieler recycelter Baustoffe oder biologisch abbaubarer Ressourcen Prämisse für das gesamte Haus. Die Fundamente mussten gegossen werden, alle anderen tragenden Elemente sind aus Holz. Ein dichter Holzrahmen aus 4,5 x 15 cm Elementen im Abstand von 60 cm trägt eine natürliche Dämmung mit Stroh und Hanf ohne Kunststofffolie zwischen den Schichten. Die Fassade ist mit unbehandelten Kastanienholzschindeln verkleidet. Gesammeltes Regenwasser bewässert die Gewächshäuser. Und das begrünte Dach bietet Pflanzen und auch Insekten einen zusätzlichen Lebensraum – ökologisches Wohnen auf sprichwörtlich vielen Ebenen.&nbsp;<br><br>«Les Pieds Verts» zeigt, wie mit nachhaltiger Architektur ressourcenschonende, attraktive Wohngebäude entstehen können, die sich harmonisch in die Umwelt einfügen: Ein vorbildliches Konzept, das auf nachhaltige Materialien sowie die Nutzung von Sonnenenergie und Tageslicht setzt. Dabei berücksichtigt es aber auch die Bedeutung eines gesunden, angenehmen Raumklimas für die Bewohner und ist durch die Planung als gemeinschaftliches Projekt ein für viele Menschen finanzierbares Modell.&nbsp;</p><p><strong>Bautafel</strong></p><table><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Projekt</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>Les Pieds Verts</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Baumassnahme</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>Neubau Reihenhaus</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Adresse</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>Erdeven, Frankreich</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Bauherr</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>Benjamin Jardel, Nicolas Epaillard u. w.</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Baujahr</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>2018</span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Architekt</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>j+e architectes</span><br><a href="http://www.je-architectes.fr/"><span>http://www.je-architectes.fr/</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Nutzfläche</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p style="margin-left:0cm;"><span>450 m<sup>2</sup></span></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Produkte</strong></span></p></td><td style="vertical-align:top;" width="398">11 VELUX Dachfenster der Grösse 78 × 98 cm<br>16 VELUX Dachfenster der Grösse 78 × 118 cm</td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[latest,carousel,Cases,featured]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 09:58:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1359/velux-erdeven-521753.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[velux_erdeven_521753]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Foto: Velux / Antoine Mercusot]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ein einfach perfektes Haus: Mit der cleveren Nutzung von Dachfenstern zu frischer Luft, einer guten Energiebilanz und viel Tageslicht</title>
                        <link>https://press.velux.ch/ein-einfach-perfektes-haus-mit-der-cleveren-nutzung-von-dachfenstern-zu-frischer-luft-einer-guten-energiebilanz-und-viel-tageslicht/</link>
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Begeistert von dessen Arbeit und Architekturverständnis, beauftragte er den österreichischen Architekten direkt mit dem Bau seines eigenen Hauses.&nbsp;<br>Bei der Planung des Hauses gab es einige Vorschriften zu beachten. Das sehr steil gelegene Gelände durfte nicht verändert werden und der Zugang zur Strasse musste gewährleistet bleiben. Auch in Sachen Form des künftigen Wohngebäudes gab es einige Regulationen. Zudem spielte für den Besitzer wie auch für den Architekten Tageslicht von Beginn weg eine zentrale Rolle. Daher entschieden sie sich für ein Satteldach, das sich auf jeder Ebene zur Landschaft hin öffnet und von allen möglichen Seiten Tageslicht einfängt. So ist ein dreistöckiges Einfamilienhaus entstanden, mit Zugang und Garageneinfahrt direkt von der Strasse her. Der unterste Stock ist dabei teilweise in den Hang eingegraben und über eine lange Treppe gelangt man in den mittleren Stock, in dem sich der Wohnbereich inklusive Terrasse befindet.&nbsp;</p><p><br><strong>Beton und Holz sorgen für wohltuenden Kontrast&nbsp;</strong><br>Bereits bei der Garageneinfahrt sind zwei zentrale Baustoffe erkennbar, die sich auch im Inneren des Hauses wiederfinden – Beton und Tannenholz. Dabei sorgt das Grau des unbehandelten Betons für einen wohltuenden Kontrast zur warmen Ausstrahlung des Holzes. Das Dachgeschoss aus einem offenen Arbeitsbereich, einem Schlafzimmer, einem Gästezimmer und einem Bad mit Sauna scheint praktisch aus einem einzigen Stück Holz gefertigt und wird durch das Tageslicht richtig zum Strahlen gebracht. Auch der Wohnbereich und die Küchen werden dank einer grossen Fensterfront und grossen verglasten Balkontüren mit viel Tageslicht durchflutet. Die Einrichtung ist grundsätzlich bescheiden und einfach, während ausgewählte Designerstücke die Räume effektvoll aufwerten. Einige der Inneneinrichtungsgegenstände wie etwa das Sideboard im Arbeitsbereich, der Kamin, das Bett und die Nachttische stammen wie der Architekt Juri Troy aus dem österreichischen Vorarlberg.&nbsp;<br><br><strong>Viel Tageslicht und Frischluft&nbsp;</strong><br>Die vier nach Norden und die zwei nach Süden ausgerichteten Velux Integra Dachfenster lassen ebenso viel Tageslicht wie frische Luft in die Räume. Im oberen Stock liegen das Schlafzimmer und das Gästezimmer direkt nebeneinander. Um beide Räume optimal mit Tageslicht zu versorgen, entschied sich der Architekt für einen cleveren Trick. Auf der Nordseite belichten zwei Dachfenster das Schlafzimmer und zwei weitere leiten das Licht durch Schächte in das Gästezimmer, welches mit den Öffnungen auf der gegenüberliegenden Dachschräge verbunden ist. Die tiefen Schäfte ermöglichen das gezielte Leiten des Lichts bis ins Innere des Gebäudes. Durch ein zusätzliches Fenster in der Fassade hat man so vom Schlafzimmer aus einen tollen Ausblick in die Landschaft. Die Dachfenster ermöglichen einen wesentlich höheren Lichteinfall, lassen das gleichmässige Nordlicht bis ins Gästezimmer dringen und sorgen so für eine diffuse Belichtung. Eine ähnliche Konstruktion mit Dachfenstern und zusätzlichen Lichtschächten hatte Juri Troy bereits im Sunlighthouse in Österreich realisiert, wo die Schächte eine natürliche Belichtung über den gesamten Tagesverlauf ermöglichen.&nbsp;<br><br><strong>Eine gute Energiebilanz&nbsp;</strong><br>Die Dachfenster sind zudem entscheidend für die natürliche Belüftung. «Es genügt, sie zusammen mit den Terrassentüren auf der unteren Ebene zu öffnen, damit die warme, verbrauchte Luft nach oben strömt. Das ist der gute alte Kamineffekt. Die untere Seite des Hauses liegt im Erdboden, sie heizt sich nicht so stark auf, so dass beim Lüften die kalte Luft in die oberen Stockwerke gesaugt wird», erklärt der Architekt Juri Troy. So wird das Einfamilienhaus in der warmen Jahreszeit natürlich belüftet. Wie bei vorherigen Projekten war es ihm auch in Bottenwil ein Anliegen, mit heimischen, nachwachsenden Rohstoffen zu arbeiten. Durch die Holzriegelbauweise kann der Holzbedarf minimiert werden und als Dämmstoff wird das Recyclingprodukt Zellulose verwendet. Das Gebäude ist zudem mit einer Wärmepumpe mit Tiefenbohrung und einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmetauscher ausgestattet. Dank der kompakten Gebäudeform und der guten Dämmwerte, erreicht das Wohnhaus den Schweizer Minergie-P Standard. Die Dachfenster aus einheimischem Nadelholz sorgen somit nicht nur für viel Tageslicht und Frischluft, sondern weisen auch einen niedrigen U-Wert<sup>1</sup> von 0,8 auf. Gemeinsam mit der natürlichen Belüftung und der ausgeklügelten Bauweise trägt dieser zu einer guten Klimabilanz des Einfamilienhauses in Bottenwil bei.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><sup>1</sup> Dieser Wärmedurchgangskoeffizient wird verwendet, um die Wärmedämmfähigkeit von Baumaterialien zu bestimmen.<br>&nbsp;</p><table><tr><td><strong>PROJEKT-DATEN&nbsp;</strong><br>Projekt: Einfamilienhaus, Neubau&nbsp;<br>Standort: Bottenwil AG&nbsp;<br>Architektur: juri troy architects&nbsp;<br>Jahr: 2017&nbsp;<br>Velux Produkte:&nbsp;<br>6 Velux Integra-Fenster (780x978), mechanisch betätigt über KLF200&nbsp;<br>4 mit Sonnenschutz von innen&nbsp;<br>2 mit aussenliegendem Hitzeschutz&nbsp;<br>Fotos: Jürg Zimmermann&nbsp;</td></tr></table><p><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,carousel,Cases]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Jul 2022 09:19:10 +0200</pubDate>
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                        <title>Traumwohnung unter dem Dach mit Balkongefühl</title>
                        <link>https://press.velux.ch/traumwohnung-unter-dem-dach-mit-balkongefuehl/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/traumwohnung-unter-dem-dach-mit-balkongefuehl/</guid><pp:caseid>497928</pp:caseid><pp:subtitle>Spitzbodenausbau zur Wohnraumerweiterung im coolsten Stadtteil der Welt</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Wer in Nørrebro lebt, darf sich zurecht als "coolster Nachbar der Welt“ bezeichnen. Zu dem Ergebnis kam zumindest das britische Magazin „Time Out“, das den Kopenhagener Stadtteil auf Platz eins seines Rankings der „</strong></span><a href="https://www.timeout.com/coolest-neighbourhoods-in-the-world"><span><strong>world's coolest neighbourhoods in 2021</strong></span></a><span><strong>“ einstufte. Zu den Einwohnern von Nørrebro zählen auch Christina und Oliver Rasmussen. Das Paar lebt dort in einer Dachgeschosswohnung. Im Zuge einer Dachsanierung liessen sie den Spitzboden über ihrer Wohnung ausbauen und gewannen dank grosszügigen Velux Lichtlösungen so zusätzlichen attraktiven Wohnraum mit ganz besonderem Ausblick auf das „coolste Stadtviertel der Welt“.</strong></span></p><p><span>Eine Chance, die es zu ergreifen galt: Die Wohnungsgenossenschaft und gleichzeitg die Eigentümerin des Mehrfamilienhauses, in der Familie Rasmussen lebt, entschied sich, das Dach des Objekts zu sanieren. In dem Zuge bot sich die Gelegenheit, die eigene Dachwohnung um ein Stockwerk – genauer den Spitzboden – zu erweitern. «Wir gingen hoch und uns wurde plötzlich klar, was das für eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt und den Rathausturm ist», sagt Christina Rasmussen. Den Traum von einer Dachterrasse hegten sie und ihr Mann Oliver schon länger. Naheliegend, dass sie nun überlegten, ihn endlich zu verwirklichen. Sie teilten die Idee zunächst mit ihrem Architekten. «Unser Architekt Lasse Grønnerup Johannesen von Werkt sagte einfach: ‚OK, das hört sich toll an. Aber habt ihr mal überlegt, wie viele Quadratmeter ihr für eine Terrasse braucht, die ihr nur im Sommer nutzen könnt?‘ Hinzu kommt, dass wir in Dänemark und nicht in Südfrankreich leben. Wir verstanden sofort, was er meinte», erklärt Christina. «Dies führte zu vielen neuen Überlegungen, wofür wir das Stockwerk eigentlich verwenden wollten. Wir beschlossen schliesslich, einen Raum mit vielen gemütlichen Möbeln und einer Orangerie-ähnlichen Atmosphäre zu schaffen, den wir das ganze Jahr über nutzen können.» Doch den Traum von der Dachterrasse gaben sie nicht ganz auf.</span></p><p><span><strong>Dachfenster und Balkon in einem</strong></span><br><span>Mithilfe des Architekten Grønnerup Johannesen fanden sie eine Lösung, die einen ganzjährig nutzbaren, hellen Raum und gleichzeitig die Option für einen balkonähnlichen Dachaustritt bietet. Sie bauten drei Velux Cabrio Fenster direkt nebeneinander in die Dachfläche ein. Das Besondere daran: Diese Lichtlösungen bieten nicht nur Fensterfläche vom Boden bis zur Decke, sie schaffen zudem einen Austritt ins Freie, ohne dass dafür auf Wohnfläche verzichtet werden muss. Denn die jeweils aus zwei Teilen bestehenden Fensterkombinationen lässt sich mit nur wenigen Handgriffen innerhalb von ein paar Sekunden zu einem balkonähnlichen Dachaustritt ausklappen. Hierbei öffnet sich der obere Klapp-Schwing-Flügel des Dachfensters bis zu 45 Grad, während der untere Teil des Fensters bis zur Senkrechten herausgedrückt wird und die Seitengeländer aufklappen. So können Christina und Oliver quasi aus dem Dach heraustreten und das Balkongefühl geniessen. Im Gegensatz zum Bau einer „echten“ Dachterrasse bietet die Installation solcher Dachfenster zudem den Vorteil, dass sie in der Regel genehmigungsfrei und die Umsetzung auch günstiger ist.</span></p><p><span><strong>Ein kindersicherer Balkon im „Handumdrehen“</strong></span><br><span>«Die Dachfenster sind wirklich clever! Wir wollten nicht jedes Mal einen grossen Aufwand betreiben, wenn wir die Fenster zum Balkon öffnen – mit dem Velux Cabrio dauert es nur wenige Sekunden. Gleichzeitig haben wir festgestellt, dass die Lösung für unseren Zweijährigen sicher ist», erklärt die vollends zufriedene Christina. «Wir haben praktisch Fenster vom Boden bis zur Decke, das ist ein grosser Vorteil, wenn man einen kleines Kind hat. Er kann dort stehen und den Mond beobachten oder den Hubschraubern beim Landen auf dem Krankenhausdach zusehen – unser Aussichtsposten über ganz Kopenhagen», zeigt sich die Mutter begeistert über den zusätzlichen Ausblick für den Nachwuchs.</span></p><p><span><strong>Lichttherapie und Wohngesundheit für die ganze Familie</strong></span><br><span>Neben dem Blick auf das beliebte Viertel Nørrebro in der dänischen Hauptstadt hat es Christina vor allem das nahezu unendliche Tageslicht angetan, das durch die grossen Fensterflächen das gesamte Wohnzimmer förmlich durchflutet. Für sie und ihre Familie ein sehr wichtiger Aspekt, der sich direkt positiv auf Gesundheit und Psyche auswirke. «Ich bin immer wieder überrascht, wie hell es ist – selbst an einem grauen Novembertag oder einem düsteren Märzmorgen haben wir so viel Tageslicht. Dank dieses Umstands sind wir nicht wie andere der Novemberdepression zum Opfer gefallen, und im Sommer ist die Wohnung ein einziger grosser Balkon», schwärmt Christina. Und Oliver ergänzt schmunzelnd, dass das Einzige, was den Raum noch davon unterscheidet, sei, dass er keinen Grill aufstelle. Falls es den beiden doch mal zu viel Licht sein sollte, ermöglichen die an den Fenstern angebrachten Sonnenschutzprodukte Rasmussens den Lichteinfall zu regulieren und etwa ein Blenden der Sonne auf dem Fernseher zu verhindern.</span></p><p><span><strong>Auch die alte Wohnung profitiert</strong></span><br><span>Die Erschliessung des Spitzbodens erfolgte durch eine Treppe, für die ein Teil des Schlafzimmers abgetrennt wurde. Der Flur davor wurde mit einem grossen Holz-Regal, in dem Olivers Sneaker-Sammlung ihren Platz findet, neu gestaltet. Im Zuge der Baumassnahmen erweiterten die Rasmussens zudem den Raum für ihre Küche. Sie platzierten den Esstisch auf die durch die Verlegung des Wohnzimmers ins Dachgeschoss frei gewordene Fläche und schufen so gegenüber der Küchenzeile Platz für einen Schrank, der viel Stauraum bietet. In der Küche sorgen ebenfalls zwei Velux Dachfenster für viel Tageslicht – auch in der Tiefe des Raums beim Esstisch. «Der alte Teil der Wohnung wirkt jetzt auch grösser, obwohl er durch die Stiege, die einen Teil unseres Schlafzimmers einnimmt, tatsächlich kleiner geworden ist. Das haben wir dem vielen Tageslicht zu verdanken».</span></p><p><span>Das Fazit der Familie nach Spitzbodenausbau und Umbau der alten Wohnung fällt mehr als positiv aus. «Es ist einfach so schön, nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen und den Himmel über uns durch die Dachfenster zu sehen», freut sich Christina. «Jeden Tag lohnt sich der Aufstieg in die fünfte Etage – auch mit Einkaufstaschen und einem müden Zweijährigen im Schlepptau».</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Bautafel</strong></span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><span><strong>Projekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><span>Dachgeschosswohnung Nørrebro</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><span><strong>Baumassnahme:</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><span>Spitzbodenausbau/Umbau Dachgeschosswohnung</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><span><strong>Adresse</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><span>Heinesgade 1, 2200 Kopenhagen, Dänemark</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><span><strong>Bauherr</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><span>Oliver and Christina Rasmussen</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><span><strong>Projektrealisierung</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><span>2017-18</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><span><strong>Architekt</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p><span>Lasse Grønnerup Johannesen</span></p><p><a href="http://werkt.dk/"><span>http://werkt.dk/</span></a></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="149"><span><strong>Produkte</strong></span></td><td style="vertical-align:top;" width="398"><p><span>3 x VELUX Lichtlösung Cabrio</span></p><p><span>3 x VELUX Klapp-Schwingfenster</span></p><p><span>1 x VELUX Schwingfenster</span></p></td></tr></table>]]></description><category><![CDATA[featured,latest,carousel,Cases]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 11:25:00 +0100</pubDate>
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