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                    <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:55:48 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[VELUX Switzerland Newsroom]]></title>
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                        <title>Herausragende Tageslichtkonzepte gesucht</title>
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                        <guid>https://press.velux.ch/herausragende-tageslichtkonzepte-gesucht/</guid><pp:caseid>801663</pp:caseid><pp:subtitle>Velux prämiert innovative Entwürfe zum Thema «Licht.Raum.Mensch»</pp:subtitle><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Nun bereits das dritte Mal lobt Velux seinen Architektur-Wettbewerb auch in Österreich und der Schweiz aus. Unter dem Leitmotiv «Licht.Raum.Mensch» sucht der Dachfensterhersteller aktuell Neubauten oder Modernisierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Projekte sollen Tageslicht so inszenieren, dass es die Lebens- und Raumqualität in Wohn- oder Arbeitsumfeldern prägt. Eine fünfköpfige Jury mit Fachleuten aus Architektur, Medien und Unternehmen wird die Preisträger auswählen. Einreichungen für den mit insgesamt 12’000 Euro Preisgeld ausgeschriebenen Wettbewerb sind ab sofort bis zum 28. Februar 2027 <a href="http://www.velux.de/architektur-wettbewerb" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.velux.de/architektur-wettbewerb</a> möglich.</h3><p style="text-align:justify;">Jedes Bauvorhaben, das innerhalb der letzten drei Jahre fertiggestellt wurde, kann eingereicht werden. Die erlaubte Bandbreite reicht von kleinen Eingriffen im Bestand über umfangreiche Modernisierungsmassnamen bis hin zu komplexen Aufgaben bei Neubauten im Wohnungs-, Gewerbe- oder Verwaltungsbau. Einziges Kriterium: Das Tageslichtkonzept muss unter anderem mit Produkten von Velux umgesetzt worden sein. Entscheidend ist jedoch nicht die Anzahl der Dachfenster, sondern das Zusammenspiel von Licht, Material und Oberfläche im Raum. Gesucht werden herausragende Projekte, die zeigen, wie Tageslicht Lebensqualität, Raumwirkung und Architektur nachhaltig prägt. Der Wettbewerb will Ideen, Konzepte und Gebäude würdigen, die Tageslicht auf einzigartige Weise in den Mittelpunkt stellen. <br /><br />Für die international besetzte Fachjury der diesjährigen Auflage konnte Velux Markus Innauer (Innauer Matt Architekten, Bezau/AUT), den Gewinner des Velux Architektur-Wettbewerbs 2025, Liza Heilmeyer (Birk Heilmeyer Frenzel Architekten, Stuttgart), Lukas Imhof (Lukas Imhof Architektur, Zürich) und Jakob Schoof (stellv. Chefredakteur DETAIL, München) gewinnen. Komplettiert wird die Jury durch Christian Krüger (Leiter Architektur-Team Velux Deutschland, Hamburg). Im März 2027 nominieren sie in der Jurysitzung bis zu sieben Projekte mit innovativen und kreativen Tageslichtkonzepten, aus denen sie anschliessend die Preisträger:innen wählen. Wesentliche Bewertungskriterien sind dabei Atmosphäre und Stimmung, die gezielte Positionierung von Lichtquellen und optimale Lichtverhältnisse im Raum sowie die Dynamik und Veränderlichkeit von Tageslicht. Im Anschluss an die Jurysitzung werden die Nominierten ohne Nennung der Platzierungen bekanntgegeben. Die Prämierung der Siegerprojekte erfolgt dann im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung – voraussichtlich im Mai/Juni 2027. <br /><br />Der Velux Architektur-Wettbewerb ist mit insgesamt 12’000 Euro dotiert. Die Aufteilung des Preisgelds auf die einzelnen Preisträger:innen obliegt der Jury. Sie behält sich vor, bei besonderer Qualität Anerkennungen zu vergeben. Alle nominierten Projekte profitieren von der Medienpräsenz des Velux Architektur-Wettbewerbs. Neben der redaktionellen Berichterstattung werden alle nominierten Projekte in einer digitalen Dokumentationsbroschüre präsentiert. <br /><br />Mehr Informationen zum Velux Architektur-Wettbewerb 2026/27 und den Teilnahmeunterlagen gibt es unter <a href="http://www.velux.de/architektur-wettbewerb" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.velux.de/architektur-wettbewerb</a>. </p><p><strong>Termine des Velux Architektur-Wettbewerbs im Überblick </strong></p><ul><li><strong>Auslobungsbeginn</strong>: 01. September 2026</li><li><strong>Auslobungsende</strong>: 28. Februar 2027</li><li><strong>Jurysitzung</strong>: März 2027 </li><li><strong>Preisverleihung</strong>: Mai / Juni 2027 </li></ul>]]></description><category><![CDATA[Architekturwettbewerb,architektur,carousel,daylight,featured,tageslicht]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:55:48 +0200</pubDate>
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                        <title>Innauer Matt Architekten gewinnen den Velux Architektur-Wettbewerb</title>
                        <link>https://press.velux.ch/innauer-matt-architekten-gewinnen-den-velux-architektur-wettbewerb/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/innauer-matt-architekten-gewinnen-den-velux-architektur-wettbewerb/</guid><pp:caseid>712594</pp:caseid><pp:subtitle>Internationale Fachjury wählt Lukas Imhof Architektur auf Platz zwei und prämiert drei weitere Projekte</pp:subtitle><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Am 25. Juni wurden die Gewinner des Velux Architektur-Wettbewerbs 2024/25 im Rahmen einer Preisverleihung in München bekanntgegeben. Erstmals gewann mit Innauer Matt Architekten ein österreichisches Team den mit insgesamt 12’000 Euro dotierten Wettbewerb. Ihr Projekt Museum Bezau, ein Erweiterungsbau, der die Typologie eines traditionellen Bregenzerwaldhauses in eigenständiger Sprache weiterentwickelt, stach für die fünfköpfige Jury heraus. Der zweite Platz ging an Lukas Imhof Architektur aus Zürich. Den dritten Platz teilten sich die Basler Büros MET Architekten und Vécsey Schmidt Architekt:innen sowie die Demo Working Group aus Köln. Die Jury war von der hohen Qualität der Einreichungen beeindruckt. Ihre Auswahl der fünf Preisträger – darunter ein Kindergarten und ein Museum, Dachgeschossausbauten zum Wohnen und Arbeiten sowie eine Schulsanierung – dokumentiert, dass Tageslicht in allen Bauaufgaben einen Mehrwert bringen kann.</h3><p style="text-align:justify;">Velux lobte den Wettbewerb, der seit 2005 aussergewöhnliche Tageslichtkonzepte auszeichnet, bereits zum 14. Mal aus. Aus den eingereichten 79 Projekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz prämierte die Jury einen Neubau sowie vier Umbauten und Bestandssanierungen. Innauer Matt Architekten konnten sich über den ersten Platz und 6’000 Euro Preisgeld freuen. Mit dem Erweiterungsbau des Museums Bezau schufen sie eine interessante Symbiose von Alt und Neu. Ein Bregenzerwaldhaus, dessen Kern bereits im 16. Jahrhundert entstand, wurde dabei um einen dreigeschossigen Anbau ergänzt. In dem Museum entfaltet sich ein kunstvoll inszeniertes Wechselspiel dunkler und heller Räume mit hohen und niedrigen Decken, in die Licht abwechselnd von oben und von der Seite einfällt. Die Dachfenster dienen dabei nicht nur dem Lichteinfall, sondern auch zur Belüftung und natürlichen Klimatisierung der Ausstellungsräume.&nbsp;<br><br>Platz zwei ging an das Projekt Kindergarten Horn von Lukas Imhof Architektur aus Zürich. Sie beeindruckten bei diesem Neubau mit klarer Struktur, gelungener Lichtführung und prägnantem Farbkonzept. Zentrales Element für die Raumwirkung sind zwölf Flachdach-Fenster, die durch runde Deckenöffnungen Licht in die Tiefe des Gebäudes bringen. Den dritten Platz vergab die Jury gleich dreimal. MET Architekten aus Basel überzeugten mit der Einreichung Sanierung und Dachgeschossausbau Sekundarschule Pestalozzi in Basel, die vom Spannungsfeld serieller Tageslichtöffnungen und individueller Raumzuschnitte lebt. Vécsey Schmidt Architekt:innen waren mit dem Umbau des ehemaligen Pfarrhauses Elisabethen in Basel erfolgreich. Sie beschränkten sich dabei auf wenige, gezielte Eingriffe, wodurch insbesondere im bisher ungenutzten Dachraum eine komplexe und spannungsvoll belichtete Raumfolge entstanden ist. Die Demo Working Group eroberte den dritten Platz mit dem Dachgeschossausbau Balth in Köln, bei dem die Mehrgeschossigkeit einiger Bereiche mit Licht- und Sichtverbindung eine spannungsvolle und dynamische Tageslichtatmosphäre schuf.&nbsp;<br><br>Zur Fachjury 2024/25 zählten der Preisträger:innen des Velux Architektur-Wettbewerbs 2022 Chris Schroeer-Heiermann (Architekturbüro Schroeer-Heiermann, Köln), Peter Hutter (Architekturbüro Barão-Hutter Atelier, St. Gallen), Klaudia Ruck (Winkler + Ruck Architekten, Klagenfurt), Jakob Schoof (stellv. Chefredakteur DETAIL, München) sowie Christian Krüger (Leiter des Architektur-Teams bei Velux Deutschland, Hamburg). Bei ihrer Bewertung liess sich die Jury von folgenden Fragen leiten: «Haben Überlegungen zum Tageslicht den Entwurf von Anfang an mitbestimmt? Wie passen Licht- und Raumkonzept zusammen? Wo sind die Fenster platziert und wie wird deren Licht im Raum gelenkt, gebrochen, an Materialoberflächen reflektiert?». Bemerkenswert fand die Jury, dass die qualitätvollsten Beiträge zum Wettbewerb das Licht, das durch Dachfenster einfällt, lediglich als Rohmaterial betrachten, das im Innenraum durch Laibungen, Wandoberflächen und Entblendungsgitter weiter geformt wird – und dadurch Raum schafft.&nbsp;<br><br>Alle Preisträger:innen werden in einer Online-Dokumentation ausführlich vorgestellt, das Gewinnerprojekt zudem in der Ausgabe 7/8 2025 der DETAIL publiziert. Darüber hinaus werden die prämierten Projekte und Architekturbüros auf den Webseiten der Architekturfachzeitschrift und von Velux präsentiert.&nbsp;<br><br>Mehr Informationen zum Velux Architektur-Wettbewerb 2024/25 unter <a href="http://www.velux.de/architektur/aw2025" target="_blank">www.velux.de/architektur/aw2025</a>.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Die Preisträger des Velux Architektur-Wettbewerbs 2024/25 im Überblick:&nbsp;</strong><br>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Platz 1</strong>&nbsp;<br><strong>Museum Bezau&nbsp;</strong><br>von <a href="https://www.innauer-matt.com/" target="_blank">Innauer Matt Architekten</a>, Bezau&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Projektbeschreibung: Museum Beza</strong>u&nbsp;<br>Seit über 100 Jahren hat das Heimatmuseum in Bezau seinen Sitz in einem typischen Bregenzerwaldhaus mit schindelverkleideten Fassaden und breit gelagertem Giebel. Der Kern des Gebäudes entstand bereits im 16. Jahrhundert und wurde in der Folgezeit immer wieder erweitert und aufgestockt. Nun haben Innauer Matt das Gebäude um einen dreigeschossigen Anbau ergänzt, der die Grundfläche des ehemaligen Stalls einnimmt. In seinem Innerem entfaltet sich ein kunstvoll in Szene gesetztes Wechselspiel dunkler und heller Räume mit hohen und niedrigen Decken, in die Licht abwechselnd von oben und von der Seite einfällt.&nbsp;<br>Die vergleichsweise dunklen Stuben und die Flurküche des Altbaus wurden im Original erhalten. Im Anbau liegen der Kassenbereich, weitere Ausstellungsräume sowie WC- und Lagerräume. Auch hier hat der zentrale Bereich niedrige Decken, aber dank weiss gekalkter Fichtenholzdecken und -wände einen ganz anderen Charakter als der Altbau. In zwei seitliche, vertikale Raumaufweitungen fällt Licht von oben durch die Dachfenster ein und belichtet, durch Holzroste blendfrei gefiltert, die Ausstellung. Überdies tragen die hoch gelegenen, motorisch gesteuerten Dachfenster zur Belüftung und Kühlung der Ausstellungsräume bei.&nbsp;<br><br><strong>Juryurteil</strong>&nbsp;<br>Durch zeitgemässe Interpretation von traditionellem Handwerk und Materialität verweben Alt und Neu im Museum Bezau miteinander. Während im bestehenden Vorderhaus Licht durch kleine Fenster in die niedrige Stube tritt, eröffnet sich im Hinterhaus eine beinahe musikalische Raum-Lichtkomposition, die man von aussen nicht erwarten würde. Abgesehen vom lichtdurchfluteten Foyer wirken die Räume eher introvertiert, doch die Ausstellungs- und Treppenräume werden fast feierlich ins Licht getaucht. Holzlamellen streuen das durch Dachfenster eintretende Tageslicht, helle Holzoberflächen reflektieren und leiten es weiter in den Raum, tauchen das Innere wie durch einen Schleier in angenehm diffuses Licht und lassen Raumschichten miteinander verschmelzen.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Platz 2&nbsp;</strong><br><strong>Kindergarten Horn&nbsp;</strong><br>von <a href="https://www.lukasimhof.ch/" target="_blank">Lukas Imhof Architektur</a>, Zürich&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Projektbeschreibung: Kindergarten Horn&nbsp;</strong><br>Die Bauten der englischen Arts- and Crafts-Bewegung und der deutschen Reformarchitektur mit ihren hohen Hallenräumen und farbigen Nischen standen Pate für das Raumkonzept des Kindergartens in Horn am Schweizer Bodenseeufer. Im Inneren entstand ein zenital belichteter, hoher Raum als zentrales Klassenzimmer. Umgeben ist er von niedrigeren, geschlossenen Nebenräumen und Nischen. Die Nebenräume dienen als Malatelier, Lagerraum und Garderobe, in den offenen Nischen können die Kinder basteln, lesen oder kochen. Der ruhige Wechsel geschlossener und grosser, verglaster Flächen bestimmt das Fassadenbild. Noch wesentlicher für die Raumwirkung sind die zwölf Dachöffnungen, die Licht in die Tiefe des Gebäudes bringen. Um unter den quadratischen Flachdach-Fenstern kreisrunde Oberlichter anbringen zu können, wurde flüssiger Gips über eine CNC-gefräste Form gegossen und mit Netzen armiert. Aus den so entstandenen, viertelkreisförmigen Elementen wurden auf der Baustelle die Oberlichter zusammengesetzt.&nbsp;<br><br><strong>Juryurteil&nbsp;</strong><br>Die ruhige Einfachheit, die der Kindergarten Horn ausstrahlt, zieht sich durch alle Facetten des Baus. Ein grosszügiger Zentralbereich wird von niedrigeren, geschlossenen Baukörpern und Wandflächen umfasst. Unterschiedliche Höhen, Farben, Materialien und Lichtqualitäten gliedern den Raum und geben ihm Halt. Das Wechselspiel aus Grossraum und Rückzugsnischen erzeugt eine Vielzahl von Nutzungsoptionen für unterschiedliche Bedürfnisse.&nbsp;<br>Tageslicht erhält der zentrale Raum auf zwei Wegen: Die raumhohen Verglasungen sind Raumabschluss und eleganter Übergang zwischen Innen und Aussen zugleich. Die kreisrunden Deckenausschnitte erzeugen ein angenehmes, dezentes Licht. Der Übergang zwischen den runden Deckenausschnitten und den rechteckigen Flachdachfenstern ist geometrisch und handwerklich gekonnt gelöst.&nbsp;<br><br><br><strong>Platz 3&nbsp;</strong><br><strong>Dachgeschossausbau Balth in Köln&nbsp;</strong><br>von <a href="https://demoworkinggroup.eu/" target="_blank">Demo Working Group</a>, Köln&nbsp;<br>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Projektbeschreibung: Dachgeschossausbau Balth in Köln&nbsp;</strong><br>Der Dachraum eines Mehrfamilienhauses aus der Zeit der Jahrhundertwende sollte zur Wohnung für eine vierköpfige Familie umgestaltet werden. Der Bebauungsplan erlaubte eine Vergrösserung des Dachvolumens und so wurde das Dach durch eine neue Stahl-Holz-Hybridkonstruktion ersetzt. Darunter sind, getrennt durch sichtbar belassene Massivholzdecken, zwei Wohnebenen entstanden. Die verbindende Klammer und den räumlichen Höhepunkt der Komposition bildet der zweigeschossige Wohn- und Essbereich auf der Strassenseite. Er wird von zwei horizontalen, über die ganze Raumbreite reichenden Fensterbändern mit Tageslicht versorgt. Gegenüber, Richtung Hof, öffnet sich eine Faltverglasung zu einer eingeschnittenen Dachterrasse. Die feinfühlige Lichtregie setzt sich auch in den Individualräumen fort, die durch einzeln gesetzte Dachfenster eine intimere Atmosphäre erhalten. Monochrom weisse Wände unterstreichen den Abstraktionsgrad der Architektur und machen das Tageslicht zum prägenden Element der Wohnung.&nbsp;<br><br><strong>Juryurteil&nbsp;</strong><br>Der Entwurf bietet mit wertigen Materialien und Oberflächen überraschend viele unterschiedliche und spannende Raumsituationen auf zwei Ebenen. Die Belichtung erfolgt durch Dach- und Fassadenfenster in unterschiedlichen Raum- und Einbauhöhen. Dabei übernehmen die Dachfenster neben den Ausblicken auch die Belichtung der Galerieebene, eines sonst unbelichteten Bads und tiefer liegender Flächen im Haus. Durch den Einsatz der gewendelten Treppe als zentrales Element und der Sichtoberflächen der Massivholzdecken entstehen prägnante, grossformatige Flächen, deren Abstraktionsgrad die Architektur beinahe modellhaft wirken lässt. Die Mehrgeschossigkeit einiger Bereiche mit Licht- und Sichtverbindung lassen eine spannungsvolle und dynamische Tageslichtatmosphäre erwarten.&nbsp;<br><br><strong>Platz 3&nbsp;</strong><br><strong>«Sanierung und Dachgeschossausbau Sekundarschule Pestalozzi, Basel»&nbsp;</strong><br>von <a href="https://www.met-architects.com/de" target="_blank">MET Architects</a>, Basel&nbsp;<br>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Projektbeschreibung: Sanierung und Dachgeschossausbau Sekundarschule Pestalozzi&nbsp;</strong><br>1891-93 entstand die Pestalozzi-Schule in Basel nach Plänen des Kantonsbaumeisters Heinrich Reese. Inzwischen hat sie der Kanton Basel-Stadt in das Inventar der schützenswerten Bauten aufgenommen. 2003 wurde die Schule von Diener & Diener Architekten schon einmal saniert; 2019 wurden MET Architects aus Basel beauftragt, das Gebäude erneut an die geänderten Nutzungsanforderungen anzupassen und es energetisch zu sanieren.&nbsp;<br>Ein wesentlicher Bestandteil der Massnahme war der Dachgeschossausbau zu Lehrräumen für textiles Werken, Lagerräumen für Textil und Zeichnen sowie einer Mediothek. Neue, motorisierte Dachfenster bringen nun Licht und Luft in die Korridore und Unterrichtsräume. Von der Strasse her sind sie kaum sichtbar und wurden deshalb auch von der örtlichen Denkmalschutzbehörde akzeptiert. Doch ihre Wirkung ist enorm: Am Fusspunkt des Dachs platziert, bringen sie ein sanftes Arbeitslicht in die Räume. Um die Dachgeschossräume witterungsunabhängig zu belüften und eine Nachtauskühlung sicherzustellen, fügten die Architekten überdies Zuluftöffnungen im Kniestock des Dachs ein. Die Abluftöffnungen konzentrierten sie in drei turmartigen Dachaufsätzen, die nach historischen Originalzeichnungen rekonstruiert wurden.&nbsp;<br><br><strong>Juryurteil&nbsp;</strong><br>Der Dachbodenausbau der Pestalozzischule in Basel lebt vom Spannungsfeld serieller Tageslichtöffnungen und individueller Raumzuschnitte. MET Architects ist es gelungen, die Symmetrie der Fassaden trotz der Asymmetrie des Grundrisses und der komplexen Dachkonstruktion bis ins Dach fortzuführen. Durch die relativ kleinen, aber sinnvoll platzierten Fensteröffnungen fällt ein angenehm helles und weiches Licht in die Räume, das den Übergang von Dach zu Wand plastisch modelliert. Das raffinierte Lüftungskonzept zeigt beispielhaft, wie sich mit einfachen Mitteln auch ohne Lüftungstechnik ein gesundes Raumklima sicherstellen lässt. Der Innenausbau wurde nach historischem Vorbild neu erstellt und wirkt im historischen Kontext doch selbstverständlich. Mit hüfthohen Lamperien und bogenförmigen Oberlichtern über den Holztüren führt er die architektonische Sprache der darunterlegenden Geschosse nahtlos fort.&nbsp;<br><br><strong>Platz 3&nbsp;</strong><br><strong>«Umbau des ehemaligen Pfarrhauses Elisabethen, Basel»&nbsp;</strong><br>von <a href="https://www.vsarch.ch/" target="_blank">Vécsey Schmidt Architekt:innen</a>, Basel&nbsp;<br>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Projektbeschreibung: Umbau des ehemaligen Pfarrhauses Elisabethen&nbsp;</strong><br>Das ehemalige Pfarrhaus Elisabethen in der Basler Innenstadt entstand 1867 als Wohnhaus für die Pfarrfamilie und deren Angestellte. Schon in der Vergangenheit war das Gebäude mehrmals umgebaut worden, um zusätzliche Wohnungen einzurichten. Nun erhielten Vécsey Schmidt Architekt:innen den Auftrag für eine Fassaden- und Dachsanierung des denkmalgeschützten Hauses, den Umbau des ersten Obergeschosses und den Ausbau der Dachgeschosse.&nbsp;<br>Während die Beletage im 1. Obergeschoss wieder in einen repräsentativen, einheitlichen Zustand versetzt wurde, konnten die Architekt:innen unter dem Dach ihr zukünftiges Atelier einrichten. Der historische Dachstuhl, neue Dachelemente aus Massivholzplatten, alte und neue Bodendielen und wieder verwendete Dachbodentüren bestimmen die Atmosphäre der Arbeitsräume. Motorisch gesteuerte Flachdach-Fenster leiten Licht in die Tiefe des Raums und unterstützen die Nachtauskühlung. Kleinere, manuell zu bedienende Fenster in der Dachschräge bringen Licht direkt zu den Arbeitsplätzen und ermöglichen den Ausblick über die Stadt. Eine Dachterrasse ist über ein weit ausklappbares Ausstiegsfenster erreichbar.&nbsp;<br><br><strong>Juryurteil&nbsp;</strong><br>Mit ihrer Umnutzung des ehemaligen Pfarrhauses in Basel haben Vécsey Schmidt Architekt:innen die Herausforderungen des Bauens im Bestand exemplarisch gelöst. Ihr Umbau beschränkt sich auf wenige, gezielte Eingriffe - insbesondere im bisher ungenutzten Dachraum, wo eine komplexe und spannungsvoll belichtete Raumfolge entstanden ist.&nbsp;<br><br>Schlichte, paarweise angeordnete Dachfenster ergänzen die Dachlandschaft unauffällig und nehmen Bezug auf zur Fassadengestaltung der Wohngeschosse. Die Raumsequenz in den Obergeschossen macht das Denkmal in einer direkten und rohen Art erfahrbar. Dabei definieren variierende Lichtsituationen unterschiedliche Arbeitszonen - vom indirekt belichteten Besprechungszimmer über das Büro mit Zenitlicht bis zum Arbeitsplatz am Fenster mit Fernblick über die Stadt.&nbsp;<br><br>Susanne Vécsey und Christoph Schmidt schaffen mit minimal-invasiven Eingriffen spektakuläre Raumqualitäten. Dabei operieren sie aussen zurückhaltend und innen radikal. Ihr Einsatz von Tageslicht ist klug, direkt und effizient. Das Gesamtkonzept ist mass- und rücksichtsvoll, ihre architektonischen Interventionen sind souverän entwickelt und umgesetzt. Der Umbau des Denkmals ist kein Schlusspunkt, sondern ein intelligentes, schonendes Weiterbauen und Fortschreiben der inspirierenden Baugeschichte in die Zukunft.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[latest,carousel,featured,Architekturwettbewerb,Velux Architektur,architektur]]></category>
            <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 15:08:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Vom verwinkelten Dachgeschoss zum lichterfüllten Maisonette-Wohntraum</title>
                        <link>https://press.velux.ch/vom-verwinkelten-dachgeschoss-zum-lichterfuellten-maisonette-wohntraum/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/vom-verwinkelten-dachgeschoss-zum-lichterfuellten-maisonette-wohntraum/</guid><pp:caseid>687716</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="text-align:justify;">Um ihren eigenen Wohntraum zu verwirklichen, legten Hannah und Matthias zwei Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss zusammen. Dabei nahmen sie umfangreiche Änderungen an den Grundrissen vor, um ihren Wohnmittelpunkt im obersten Stockwerk einzurichten. Mit beeindruckendem Ergebnis: Ihre Vision vom offenen und Licht erfüllten Wohnen über den Dächern der Stadt wurde Wirklichkeit.</h3><p style="text-align:justify;"><br>Nach einem Jahrzehnt in Berlin, umgeben vom Trubel der Hauptstadt, entschlossen sich Hannah und Matthias zu einem grossen Schritt: Die Rückkehr in Hannahs Heimatstadt Düsseldorf, um den handwerklichen Familienbetrieb in dritter Generation zu übernehmen. Bevor der berufliche Neustart erfolgen konnte, mussten sie zunächst eine neue Wohnung finden – bevorzugt im Dachgeschoss. «Wir haben in Berlin auch schon in einer Dachgeschosswohnung gewohnt, mit ganz vielen Velux Fenstern. Wir haben dann hier etwas Ähnliches gesucht und fanden es relativ schwierig. Und dann ist es wie Schicksal gewesen», erinnert sich Hannah. Sie erfuhren davon, dass in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf zwei nebeneinanderliegende Dachgeschoss-Maisonette-Wohnungen frei wurden. Mit einem Panoramablick auf eine Kastanienallee auf der einen und den Düsseldorfer Stadtwald auf der anderen Seite thronten die Wohnungen zwischen den Baumkronen. Genau dieses Wohnen mit Baumhausgefühl wünschten sich Hannah und Matthias für ihren neuen Lebensabschnitt. Die Freude war darum gross, als sie die Zusage bekamen. Ihr Plan: Aus den beiden eher verwinkelten Wohnungen mit kleinen Räumen sollte ein lichtdurchfluteter und offener Wohnraum mit weitem Ausblick in den Himmel und die Bäume entstehen.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Raumaufteilung neu interpretiert</strong><br>Der Umbau sollte nicht nur die beiden Wohnungen zusammenführen, sondern etwas ganz Neues, geprägt von der Kreativität und den Visionen des Ehepaares, entstehen lassen. Entgegen der gängigen Praxis, Wohnzimmer, Essbereich und Küche im unteren Stockwerk einzurichten, wollten sie diese ins oberste Geschoss verlegen. Denn mehr Tageslicht, insbesondere durch die Dachfenster, und der bessere Ausblick auf die grüne Umgebung sind dort das grose Plus. «Für uns war sonnenklar, oben spielt sich das Leben ab. Und deshalb war für uns auch klar, dass das Herzstück unseres Alltags, nämlich zusammen Kochen, Essen und Wohnen, hier oben hinkommt», erzählt Hannah heute begeistert.</p><p style="text-align:justify;">Im dunkleren unteren Stockwerk, wo sich vorher jeweils Küche, Wohnzimmer und Gästebad befanden, sollten Rückzugsräume wie Schlaf- und Arbeitszimmer sowie Kinderzimmer, Haupt- und Gästebad ihren Platz finden. «Unten ist es deutlich dunkler. Oben ist das ganze Licht geparkt. Deshalb haben wir, soweit es die Statik hergegeben hat, oben aufgemacht», berichtet Hannah. Und das taten sie nach Beratung mit Architekten und Statiker konsequent – die Grundrisse änderten sich komplett. Wo früher im oberen Stockwerk der beiden Maisonette-Wohnungen je ein Schlaf- und Badezimmer ihren Platz hatten, sollte nun ein einziger offener Raum mit Wohn-, Ess- und Kochbereich das Zentrum des Familienlebens werden. Dafür wurden alle Zwischenwände entfernt und zur Gewährleistung der Statik Querbalken mit Stützen eingebracht. Zudem verzichteten sie auf einen der Treppenaufgänge, da dieser durch die Zusammenlegung der beiden Wohnungen zur Erschliessung des oberen Dachgeschosses nicht mehr benötigt wurde. Die Decke wurde geschlossen und bietet nun zusätzliche Wohnfläche. Den anderen Treppenaufgang verbreiterte das Paar und ersetzte die alte Wendeltreppe durch eine moderne schwarze Stahltreppe.</p><p style="text-align:justify;">Ausserdem liessen sie die eher schmale Dachterrasse, die auf der Dachgaube des unteren Stockwerks aufgesetzt ist, auf die gesamte Breite der Unterkonstruktion vergrössern. Heute geniesst die Familie den einladenden und sonnigen Aussenbereich auf der Südseite, der den zentralen Koch- und Essbereich in den Sommermonaten ideal erweitert.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Licht, das den Raum verändert</strong><br>Durch den Umbau ist ein einziger offener, lichtdurchfluteter Raum im Obergeschoss entstanden, der zum Kochen, Wohnen und Entspannen einlädt. Durch das Entfernen der Wände und grössere Dachfenster ist er lichtdurchflutet. Das Zentrum bildet ein leuchtend weisser Küchenblock. Während auf der einen Seite eine gemütliche und von viel Licht verwöhnte Sofaecke eingezogen ist, profitiert auf der anderen Raumseite der Treppenaufgang vom zusätzlichen Lichteinfall. Der Clou: Durch die Verbreiterung der ursprünglichen Treppenöffnung gelangt von oben auch viel Tageslicht bis in die untere Etage.</p><p style="text-align:justify;">«Dächer werden oft stiefmütterlich behandelt, dabei ist das Dachgeschoss eigentlich das Filetstück, was oft aber nur durch Velux Fenster zum Vorschein kommt», meint Hannah. Um neben dem Tageslicht auch den Ausblick auf die Baumkronen ohne störende Dächer geniessen zu können, wichen Hannah und Matthias von der üblichen Einbauhöhe ab und liessen die Dachfenster weiter oben als üblich platzieren.</p><p style="text-align:justify;">Eine clevere Lösung setzte das Ehepaar in der offenen Küche um: Statt einer herkömmlichen Dunstabzugshaube wurde ein Velux Flachdach-Fenster über der Kücheninsel eingebaut. Dieses kann per Funksteuerung geöffnet werden und sorgt dafür, dass Wasserdampf und Kochgerüche direkt oben aus dem Fenster entweichen. Zudem ist die tief im Raum liegende Arbeitsfläche so bestens belichtet. «Als diese Lichtkuppel installiert worden ist, hat man schon das Raumgefühl gehabt. Und als dann die Küche dazukam und das Kochfeld genau unter der Lichtkuppel war, ist alles zusammengekommen, was zusammenkommen sollte. Das hat sich verdammt gut angefühlt», schwärmt Hannah von ihrem ersten Eindruck.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Gesundes Raumklima und Hitzeschutz smart gelöst</strong><br>Im Zuge des Austausches der Dachfenster hat das Paar auch gleich mit solarbetriebenen Rollläden in den Hitzeschutz investiert. So sind auch ohne Klimaanlage angenehme Temperaturen im Dachgeschoss garantiert. Das Flachdach-Fenster über der Kochinsel ist mit einer lichtdurchlässigen Hitzeschutz-Markise ausgerüstet. Mit dem Zubehör Velux App Control können alle Rollläden und die Markise per Smartphone oder Sprachbefehl bedient werden. «Dann braucht es die einzelnen Fernbedienungen nicht mehr und alles ist mit dem Handy steuerbar», erklärt Hannah und schwärmt von den smarten Funktionen. «Mit der Zeitschaltuhr kann ich morgens automatisch die Rollläden runterfahren lassen, damit es nicht so heiss wird an Sommertagen, weil ich es sonst vergessen würde. Und dabei herrlich einfach zu bedienen». Bei den Fassadenfenstern hingegen verzichteten Hannah und Matthias auf eine Verschattung. Wenn es dadurch im Sommer doch einmal etwas wärmer wird, ermöglichen die Fenster auf beiden Seiten des Raumes eine effektive Querlüftung, so dass man die Wohnung mit der kühlen Abendluft schnell angenehm klimatisieren kann.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Interior-Design mit persönlicher Expertise</strong><br>Bei der Wandgestaltung zeigt sich die Expertise durch den eigenen Malerbetrieb der Familie. Für den Wohn-Essbereich kreierte und produzierte Hannah extra neue Farbtöne. Sie setzte dabei bewusst auf dezentere Farben wie warmes Grau, Beige und gebrochenes Weiss, die das Sonnenlicht reflektieren und eine luftige Atmosphäre im Raum schaffen. Sie harmonieren zudem gut mit der natürlichen Holzoptik des neu verlegten Parkettbodens. Im unteren Geschoss verwendete sie auch kräftige Farbtöne wie ein tiefes Blau im Gästebad sowie dunkle Tapete und Farbe im Schlafzimmer. Im Kinderzimmer lädt ein grosses Wandmotiv zum Träumen von Abenteuern mit Eichhörnchen und Rotkehlchen im Kletterbaum ein.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Von der Vision zum persönlichen Wohntraum</strong><br>Das neue Tageslicht im Dachgeschoss ist für Familie Seelhorst-Berchthold zu einem Erlebnis geworden. Vom ersten Sonnenstrahl am Morgen, der den Weg zur Kaffeemaschine begleitet, bis hin zum abendlichen Lichtspiel, das die liebevoll gestalteten Details der Einrichtung in Szene setzt, wird das natürliche Licht zum ständigen Begleiter. «Ich wollte kein Haus. Ich wollte nur Himmel, Sonne und Baumwipfel», erzählt Hannah mit einem Lächeln und beschreibt das Gefühl, in einem Baumhaus zu leben.</p><p style="text-align:justify;">Hannah und Matthias haben sich mit ihrer Maisonette-Wohnung nicht nur einen Wohntraum erfüllt, sondern auch einen Ort kreiert, der ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Jedes Detail ist durchdacht, jeder Winkel erstrahlt in neuem Glanz. Ein Zuhause, in dem die kleine Familie heute mit Sohn Carl und Hund Willi den Wohnkomfort jede freie Minute geniessen kann. «Ich wohne jetzt drei Jahre hier, und ich komme immer noch manchmal hier hoch und muss mich kneifen, weil’s so schön ist», freut sich Hannah.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Hintergrundinformation Dachfenster-Beratung</strong><br>Wer Unterstützung bei der Planung und Umsetzung seines Dachfenster-Projekts wünscht, kann sich direkt an Velux wenden. Nach einem telefonischem Erstgespräch, erfolgt eine persönliche Vor-Ort-Tageslicht-beratung. Um sich die Planung besser vorstellen zu können, wird eine 3D-Visualisierung der Dachräume mit der gewünschten Dachfensterlösung erstellt, die den jeweiligen Lichteinfall simulieren. Bei Gefallen unterstützt Velux bei der Auswahl eines regionalen Handwerksbetriebs, der die Umsetzung übernimmt. Mehr Informationen unter <a href="http://www.velux.ch/service/rundum-service" target="_blank">velux.ch/service/rundum-service</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[latest,featured,Referenzobjekt,architektur,VELUX,Cases]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:37:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Hitzeschutz im Einklang mit Tageslicht</title>
                        <link>https://press.velux.ch/hitzeschutz-im-einklang-mit-tageslicht/</link>
                        <guid>https://press.velux.ch/hitzeschutz-im-einklang-mit-tageslicht/</guid><pp:caseid>391598</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Aarburg, 26. Mai 2020: Von Jahr zu Jahr steigen in der Schweiz die Temperaturen, vor allem Sommertage mit Maximaltemperaturen über 25°C haben zugenommen<sup>[1]</sup>. Auch Architektur und Bau beschäftigt dieses Thema zunehmend. Räume sollen mit Tageslicht durchflutet sein, aber auch vor Überhitzung geschützt werden. Dies erfordert einerseits eine Anpassung der Bauweise, andererseits die Berücksichtigung von wirkungsvollen Hitzeschutzmassnahmen.</strong></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><strong>Über die VELUX Gruppe</strong></p><p>Als weltweit führender Hersteller von Dachfenstern und Oberlichtsystemen steht VELUX für Licht, Luft und Ausblick im Dachgeschoss – drei Merkmale, die das Leben in Millionen von Häusern und Wohnungen auf der ganzen Welt bereichern. Das Unternehmen wurde 1941 von Villum Kann Rasmussen mit der Vision gegründet, mehr Tageslicht und Frischluft in die Häuser zu bringen und so die Lebensqualität in Wohn- und Arbeitsräumen zu steigern. Die VELUX Produktpalette umfasst heute nebst vielseitigen Fensterlösungen für geneigte und flache Dächer ebenfalls Storen wie Innenrollos zur Lichtregulierung und Aussenrollläden für den Hitzeschutz, Installationslösungen sowie intelligente Steuerungssysteme.</p><p>Die internationale VELUX Gruppe zählt mit mehr als 10’000 Mitarbeitenden, Produktionsstandorten in 11 Ländern und Vertriebsgesellschaften in mehr als 40 Ländern zu den grössten Produzenten von Baumaterialien weltweit. In der Schweiz beschäftigt VELUX rund 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. <a href="http://www.velux.ch/">www.velux.ch</a></p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p>Die durchschnittliche Temperatur in der Schweiz ist seit Messbeginn (1864) um 2°C gestiegen. Die Sommertage mit Maximaltemperaturen über 25°C haben zugenommen, während Frosttage mit Minimaltemperaturen unter 0°C abgenommen haben<sup>[2]</sup>. Die steigenden Temperaturen, vor allem im Sommer, haben auch eine direkte Auswirkung auf Gebäude. An heissen Tagen kann es drinnen unter Umständen unangenehm warm werden. Vor allem Dachgeschosswohnungen haben oft den Ruf, im Sommer besonders heiss zu werden. Mit einer cleveren Bauweise und den richtigen Hitzeschutz-Massnahmen gibt es keinen Grund zur Sorge. Betrachtet man zudem die Vorzüge der verschiedenen Lösungen, haben diese neben dem effektiven Schutz vor Hitze auch weitere Vorteile.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Die entscheidenden Parameter für den Hitzeschutz</strong><br>Hitzeschutz und Tageslicht müssen kein Widerspruch darstellen, sofern beides in der Planung und im Bau berücksichtigt wird. An der Swissbau 2020 haben auf Einladung von VELUX und Minergie Schweiz mehrere Entscheidungsträger dieses Thema diskutiert. Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter MINERGIE, versteht die Thematik Tageslicht versus Überhitzung als wichtige Basis in der Bauplanung, mit der sich die Branche in Zukunft noch stärker auseinandersetzen und für Lösungsansätze sensibilisieren muss. Drei entscheidende Parameter, die bei der Planung zu berücksichtigen sind, nennt Patrick Hertig, BSc FH Holztechnik, Gartenmann Engineering AG: «Die Ausrichtung des Gebäudes, der g-Wert der Verglasung in Kombination mit einem aussenliegenden Hitzeschutz, sowie die Wärmespeicherfähigkeit (Bauweise) können als zentrale Einflussgrössen für den sommerlichen Wärmeschutzdefiniert werden». Dabei müssen vor allem Dachraumsituationen von Fall zu Fall im Detail untersucht werden. Dass solche Parameter nicht zwingend eine Auswirkung auf die Gestaltung eines Objekts haben müssen, findet Andrea Rüedi, Projektleiter Energie + Nachhaltigkeit bei der Stadt Chur: «Eine bewusste Wahl der Baumaterialien, aussenliegender Sonnenschutz, Blendschutz auf der Innenseite und aktive Nachtauskühlung sind zentrale Kriterien, die ein optimales Raumklima schaffen – ohne Abstriche beim gestalterischen Entwurf.»</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Das richtige Zubehör für jeden Anspruch</strong><br>Wie von Andrea Rüedi zum Ausdruck gebracht, ist es nebst der Masse und der Art der Baumaterialien wichtig, auch den aussenliegenden Sonnenschutz, den Blendschutz sowie die aktive Nachtauskühlung beim Hitzeschutz für ein optimales Raumklima zu berücksichtigen. Welcher Lösungsansatz zur Regulierung der Raumtemperatur am besten geeignet ist, hängt von den individuellen Ansprüchen des Hauseigentümers beziehungsweise des Mieters ab. So ist zum Beispiel zu beachten, ob neben Hitzeschutz auch Verdunkelung oder Lärmschutz erwünscht ist und ob freier Tageslichteinfall und offener Blick nach Draussen gewährt werden soll. Grundsätzlich leisten Flachdach- und Dachfenster aber einen wesentlichen Beitrag für gutes Wohnen unter dem Dach und mit den richtigen Hitzeschutzprodukten halten sie dem scheinbaren Widerspruch von Tageslicht und Hitze entgegen. Eine moderne Dreifachverglasung für Dachfenster weist einen g-Wert (Gesamtenergiedurchlass nach Norm EN410) von 0.45 - 0.55 auf. Mit einem Aussenrollladen senkt man diesen Wert auf unter 0.05. Somit kann mit dem richtigen Hitzeschutz bis zu 94% der eintretenden Wärmestrahlung durch die Verglasung abgehalten werden. VELUX Aussenrollläden halten nicht nur Hitze ab, sondern verdunkeln den Raum auch bei hellem Tageslicht vollständig und schützen darüber hinaus vor Lärm. Diese Eigenschaften machen Aussenrollläden zur idealen Lösung für Schlafzimmer. In Räumen, in denen natürliches Licht essentiell wichtig ist, wie etwa in der Küche, im Wohnzimmer oder im Home Office, bietet sich die VELUX Hitzeschutz-Markisette an. Neben dem Schutz vor der Hitze unterm Dach lässt die Markisette genügend Tageslicht in den Raum, dass es beispielsweise fürs Kochen, Spielen oder Arbeiten noch angenehm hell ist. Auch der Ausblick durchs Fenster bleibt erhalten.</p><p>Die neue blickdichte VELUX Markisette mit verdunkelndem Stoff ist ebenfalls eine interessante Alternative für heisse, helle Sommertage. Das wetterbeständige, lichtundurchlässige Gewebe liegt dezent aussen am Fenster und hält die energiereichen Sonnenstrahlen fern. Mit dem Schutz vor Hitze und der Verdunkelung der Räume sind die beiden wichtigsten Funktionen durch die neue Hitzeschutz-Markisette abgedeckt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Kühlen mit Dachfenster – effizient durch Automatisierung</strong><br>Um Dachräume vor Überhitzung zu schützen, ist es zudem wichtig, nachts ausreichend zu lüften. Damit sich die Fenster bei Regen schliessen oder falls die Fenster in der Nacht nicht durchgehend geöffnet sein sollen, lohnt sich eine Automatisierung. Die VELUX Dachfenster und die dazugehörigen Hitzeschutzprodukte können mit dem als Zubehör erhältlichen Smart-Home-System VELUX Active per Smartphone und Sprachsteuerung bedient werden. Das System arbeitet mit Sensoren, die das gewünschte Raumklima steuern und berücksichtigt die Daten der Wetterdienste. Eine Dachfenster-Steuerung reguliert mittels automatisierter Fensterlüftung und automatischem Hitzeschutz das Raumklima, kann aber auch individuell bedient werden.</p><p>Die Kombination aus bewusster Auswahl der Baumaterialien sowie den passenden Hitzeschutz-Massnahmen inklusive Automatisierung der Nachtauskühlung führt zu einem optimierten Raumklima und lässt somit keinen Widerspruch von Tageslicht und Hitzeschutz erkennen. Bauen mit viel Tageslicht ohne Überhitzung setzt aber viel Wissen im Umgang mit der Strahlkraft der Sonne voraus. «Genügend Tageslicht ins Gebäude zu bringen ohne es zu überhitzen wird gebäudetechnisch und architektonisch anspruchsvoller. Ich denke, das wird uns gelingen – und die Schweizer Architektur sichtbar verändern», vermutet Andreas Meyer Primavesi.<br>&nbsp;</p><p><sup>[1]</sup> Bundesamt für Umwelt: «Klima: Das Wichtigste in Kürze», <a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/inkuerze.html#-1439031039">https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/inkuerze.html#-1439031039</a></p><p><span><sup>[2]</sup>&nbsp;</span>Bundesamt für Umwelt: «Klima: Das Wichtigste in Kürze»,<br><a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/inkuerze.html#-1439031039">https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/inkuerze.html#-1439031039</a></p><p>&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zu den VELUX Hitzeschutz Produkten finden Sie auf <a href="https://www.velux.ch/de/produkte/hitze-sonnenschutz">velux.ch<u>/hitze-sonnenschutz</u></a>.</p><p>Bildmaterial finden Sie im <a href="https://newsroom.prfact.ch/?p=84355&token=e00f955d8bcf0431df72ce678c00d93c2uCvMsgnf%2BhtfYZxyZ9AefUCJ%2BcGAeZYw1aO5Bljcfcu6QdG6g%3D%3D&preview=1">Newsroom</a>.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Medienkontakt VELUX:</strong><br>PRfact AG<br>Silvana Zollinger<br>Seefeldstrasse 229<br>8008 Zürich<br>Telefon +41 43 322 01 10<br><a href="mailto:velux@prfact.ch">velux@prfact.ch</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[VELUX,featured,latest,carousel,tageslicht,Hitzeschutz,architektur,Innenraumklima]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 May 2020 11:34:14 +0200</pubDate>
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